Wobei verdient denn das Krankenhaus mehr? An der "kleinen" Bruchoperation (meine Oma ist übrigens an den Folgen einer verschobenen Bruch-OP gestorben) oder an der jetzt eingeleiteten Intensivbehandlung? Für mich hat das ganze System und zwar von Seiten der Krankenhäuser. Immer das teuerstmögliche abrechnen. Meine Schwägerin hat am WE ein Kind gebohren. Es sollte erst in 3 Wochen kommen, mußte aber "geholt" werden weil es angeblich nicht mehr gewachsen ist. Nach drei vergeblichen (weil der Körper noch nicht im geringsten zu einer Geburt bereit war) Versuchen die Wehen einzuleiten schlug dann der 4. Versuch an. Ergebnis, ein kerngesundes Kind, das auch sein "Normgewicht" hatte (also nichts, von wegen nicht gewachsen), aber natürlich, durch die zu frühe Geburt, einer Intensivbehandlung (die jetzt, im Gegensatz zu einer "simplen" Geburt dicke Kohle bringt) unterzogen werden muß. Das alleine sagt schon sehr viel, aber die Tatsache in dem Krankenhaus 18!!! Frühchen auf der Intensiv liegen (und das bei der heutigen Geburtenrate) lässrt für mich nur einen Schluß zu. Zum Vergleich, als vor vier Jahren meine Tochter gebohren wurde (in einem anderen Krankenhaus mit dem selben Einzugsgebiet, was als "alteingesessene" Geburtsklinik sogar beliebter war, dessen Geburtsstation inzwischen wegen "Ineffizienz" geschlossen wurde, nicht etwa weil das andere Krankenhaus die Geburten haben wollte und deshalb "Druck" auf die entsprechenden "Entscheidungsträger" machte, neiiin) war nicht ein einziges Kind vorhanden das solcher Behandlung bedurfte. Die Herren (und Damen) Krankenhausbuchhalter wissen schon wie sie die maximale Kohle verdienen und die Ärzte machen fleißig mit, sonst würde es nicht funktionieren.