Danke für die vielen Info´s Ich hab gestern mal kurz beim Korrosionsschutz-Depot angerufen-die Beratung ist echt spitze:applaus: Also Vorbehandlung mit Fertan ist ok. da sehr dünnflüssig und bei neu gestrahlten Teilen die Oberfläche isoliert wird (dringt auch tief in evtl. entstandene Poren ein). Ist sogar ideal, wenn man die gestrahlten Teile nicht innerhalb 12 Stunden bzgl. Farbauftrag oder Rostschutz behandelt, da die unbehandelte Oberfläche ja hydroskopisch (zieht Wasser an) ist. Wichtig ist laut Aussage, das Zeug vor Behandlung mit Brantho Korrux 3:1 sorgfältig abzuwaschen. Eine Vorgrundierung mit Barntho "Nitro" ist bei Verwendung mit Brantho Korrux 3:1 nicht notwendig (laut Aussage). Brantho Korrux 3:1 sollte zwecks bessere Fließfähigkeit vorab mit min. 10 % Nitroverdünnung angemischt werden (man kann auch den teueren Verdünner von Brantho kaufen ist aber nicht nötig) In zwei bis drei Durchgängen lackiert (oder gestrichen) ist somit eine dauerhafte Rostschutz bzw. Decklackierung gegeben (ist ebenfalls ein Vorteil Grundierung und Decklack in einem). Wenn richtig verdünnt wird, sind lt. Aussage ebenfalls die oft bemängelten Probleme bzgl. Trockenzeit gelöst. Bezgl. meiner Frage Brantho Korrux 3:1 oder Pur 15 (Por 15 ?) wurde mir erklärt, das sich die Produkte nichts nehmen- Wobei man aber anmerken muss, dass Por/Pur 15 von der Sorgfältigkeit der Vorarbeit (Reinigung) und Verarbeitung eher was für Profis ist, da es durch bei unsachgemäßer Anwendung oftmals zu schlechten Endergebnissen kommt und außerdem durch die Verwendung von verschiedenen Reinigern bzgl. der Vorarbeit relativ teuer ist.