Soch, hier die neuesten Nachrichten aus der Farbdose Habe gerade mit unserem Haus- und Hof - Lacker gesprochen, der genau das, was Micha vorhat hinter sich hat. 1.) Vergeßt BOB und das Karosserie - Forum 2.) Als Zinkfarbe eignen sich Hempadur Zinkfarbe / -primer oder eine 2 Komponenten Zinkfarbe von Relius Soweit der Industrie - Lackierbetrieb, nun geht es zum Autolackierer: 3.) Die Zinkfrarbe SEHR gut trocknen lassen - also mehrere Tage mindestens! Mit der Durchtrocknung der Farbe steht und fällt das Endergebnis als erstes! 4.) Die Zinkfarbe GANZ leicht anschleifen und anschließend SEHR gut reinigen (mit Silikon Entferner o.ä.) Die Zinkfarbe bzw. der angeschliffene Zinkstaub hinterlassen einen herrlichen Schmierfilm, auf dem nichts mehr richtig halten mag, daher die Reinigung 5.) Das ganze Objekt mit EP Füller lackieren. Empfohlenes Produkt: NEXA (Ehemals Dulux), den Filler kann ich selbst aus Erfahrung sehr empfehlen Dieser Filler ist grundsätzlich für den Lackierer die Basis für alles andere, also auch für die Grundierung vor Spachtelarbeiten, da er an sich auch schon sehr gute Rostschutzeigenschaften hat. 6.) Nach Durchtrocknen des Fillers wie im Lehrbuch beschrieben weiter arbeiten (anschleifen, lacken, klarlacken...) Der Autolacker, der den Wagen Endbeschichtet hat, arbeitet selbst nicht mit Zinkstaub sondern nur mit dem EP Filler. Er bestätigt aber die rostschützende Eigenschaften, die einen solchen Farbaufbau bei bestimmten Objekten sinnvoll machen. Ich denke, damit sollte man arbeiten können, immerhin ist klar, daß Micha nicht der erste ist, der soetwas ausprobieren muß. PS: Bei dem Versuchsfahrzeug handelt es sich um einen Fiat Toppolino von 1934 - ich denke, an einem solchen Objekt fängt keiner an, zu probieren In diesem Sinne viel Erfolg, ich ärgere mich jetzt erstmal, daß ich bei meinem Touring nicht auf die Idee mit der Zinkfarbe gekommen bin Gruß, Hannes