Normale PKW-Autobatterien (Blei-Säure) gasen ab 2,4V Zellspannung - sprich 14,4V Gesamtspannung. Leerlaufspannung selbiger ist 2,1V (12,6V), da sollte eine geladene Batterie (auch nach einiger Standzeit) wenigstens liegen. Liegt sie drunter, ist bereits ein Teil der Bleiplatten oxidiert und die volle Kapazität kann nicht mehr erreicht werden. Im Fahrzeug kann sie nach einer Tiefentladung noch problemlos funktionieren - allerdings nie wieder mit voller Kapazität. D.h. spätestens im nächsten Winter könnte der plötzliche Ausfall kommen. 16V und geringer Ladestrom können möglicherweise einen Teil des Bleioxids von den Platten lösen bzw. wieder zu Säure und Blei umwandeln. Wenn die Bleioxidschicht nur sehr dünn ist, geht das auch mit normalem laden einigermaßen. Aber in der Regel ist einmal vorhandenes Bleioxid nicht mehr umwandelbar. Ein halbes Jahr Standzeit ist schon heftig. Weiter aufladen und probieren ob der Gute morgens und nach längerer Standzeit wieder anspringt. Zur Not kannste immernoch eine neue Batterie kaufen.