Hardwaremäßig aber doch das gleiche oder irre ich jetzt? Fast. Wie schon erwähnt unterschieden sich die Saugen, wobei alle bearbeitet sind. Die B10 Motoren basieren auf dem 211PS Block, wenn ich mich nicht irre, die B6 auf dem 218PS. Die Krümmer des B6 waren, wenn nicht Fächer, Alpina-eigene ähnlich dennen vom 218PS, beim B10 ?immer Fächer?. Aber die wichtigen Innerein, Kolben und Kopf, sollten die selben sein. Zu deiner Frage, um einen M30B35 auf haltbare und Alltagstaugliche >=250PS zu bringen, sind relativ aufwendige Modifikationen Notwendig. Einer wäre der Weg, den Alpina gegangen ist. Um einen Kopf und einen Motor so ähnlich mit Nicht-Alpina Teilen herzurichten, kannst Du etwa ~2500-3000 reines Material + Arbeitskosten rechnen. Dazu käme dann eine Abstimmung und die normalen Sachen wie Blockdichtsatz etc. Davon ausgehend, das Du den Motor selber zusammensetzt, vieles Selbermachst, z. B. Sauge bearbeiten, Kopf-Kanäle etc, dann würde ich schätzen ein Alpina Nachbau des M30 käme so auf 4000-5000€. Mit normalen Tuning, also etwas an den Ventilen basteln, Kanäle bearbeiten, etwas schärfere Nocke (zum Beispiel die 218PS Katloskolben für die Verdichtung) sind die 250PS mit dem M30 schwer zu knacken. Mit der 280er Schrick, Ventilsitz aufstechen, Verdichtung auf 10:1, sind so 240-250PS drin, das hat zum Beispiel Schnitzer und Hargte gemacht, bzw. machen lassen. Einem M30 eine Einzeldrossel zu verpassen, halte ich für nicht sehr sinnvoll. Da gibt es M88 und S36. Der Schrauber will mit maximal Hub (3,8 Liter) und Kopfbearbeitung auf 270PS kommen. Allerdings, bis der Motor fertig ist, sitzt in meinem Touring schon der B3S Motor. Und das ist bei mir noch in ferner Planung;-) Der M30 hat in gutem Zustand etwa seine Serienleistung. Nicht mehr und nicht weniger. Das gilt sowohl für die 218PS Version ohne Kat, wie auch für den 211PS. 218PS mit Katnachrüstung liegen danach meistens um die 200PS.