Variable Nockenwellen Steuerung (VANOS) VANOS arbeitet an der Einlaßnockenwelle in Übereinstimmung mit Motordrehzahl und Gaspedalpedalposition. Am untereren Ende der Drehzahlskala werden die Einlaßventile später geöffnet, was die Leerlaufqualität verbessert. Bei mittleren Motordrehzahlen öffnen sich die Einlaßventile viel früher, was das Drehmoment erhöht und eine Abgasrückführung innerhalb der Brennkammern ermöglicht, was wiederum den Kraftstoffverbrauch- und die Abgasemissionen verringert. Schließlich bei hohen Motordrehzahlen wird die Einlaßventilöffnung noch einmal verzögert, damit sich die volle Leistung entwickelt werden kann. Das Ganze befindet sich in einem ALU-Gehäuse an der Stirnseite des Motors, die Motoren mit Vanos erreichen ihre maximale Leistung schon bei 5900 Umdrehungen pro Minute und das Maximale Drehmoment bei 4200. Die Kurbelwelle bewegt ein Kettenrad auf der Abgasnockenwelle welches mit dieser fest verbunden ist. Ein zweites Kettenrad treibt eine zweite Kette an, die mit der Einlaßnockenwell verbunden ist. Das grosse Kettenrad auf der Einlaßnockenwelle ist nicht mit dieser fest verbunden, es hat eine große Bohrung in der Mitte. Innerhalb der Bohrung sind kegelartige Zähne. An der Nockenwelle ist auch Kegelrad, aber zu klein, um an die Zähne des grossen Kettenrades anzuschließen. Ein Schalenzahnrad bringt die Zähne des inneren und äußeren Kegelrades zusammen. Das V(variabel) in VANOS kommt von der kegelartigen Natur der Zähne. Das Schalenzahnrad wird durch eine hydraulische Einheit verschoben, die durch den Öldruck angetrieben wird, welcher von der digitalen Motor Elektronik (DME) gesteuert wird .