Zum Inhalt springen

Rangliste

  1. Mahathma

    Mahathma

    Mitglied


    • Gefällt mir

      2

    • Gesamte Inhalte

      4.585


  2. Hausmeister

    Hausmeister

    Administratoren


    • Gefällt mir

      1

    • Gesamte Inhalte

      7.434


  3. jenad

    jenad

    Supermoderator


    • Gefällt mir

      1

    • Gesamte Inhalte

      17.745


  4. Georg

    Georg

    Mitglied


    • Gefällt mir

      1

    • Gesamte Inhalte

      15.139


Beliebte Inhalte

Beliebteste Inhalte seit dem 01.03.2026 in Wiki-Einträge

  1. Wärmetauscher / Heizungskühler Tauschen (Cabrio ohne Klimaanlage) -> Für die Limousinen / Touring dürften die Arbeitsschritte vergleichbar sein! Leicht süßlich/muffiger Geruch aus der Heizung, Kühlwasserverlust und im Extremfall ein feuchter Teppich im Fahrerfußraum kann auf einen defekten Wärmetauscher zurück zu führen sein. Auf jeden Fall sollte man das Heizungsventil prüfen, da dieses ebenfalls zu solchen Symptomen führt und sehr gerne undicht wird! Der erste Schritt ist daher die Mittelkonsole und das Ablagefach auszubauen. Dazu muss der hintere Aschenbecher herausgenommen werden und die darunterliegende Kunststoffmutter gelöst werden. Die Manschette des Handbremshebels abziehen und die Konsole abnehmen. Dabei auf das Lämpchen im Aschenbecher achten! Das vordere Ablagefach ist an vier Stellen befestigt: Eine Kunststoffmutter unter dem Schaltsack, je ein Bajonettverschluss rechts und links im Fußraum und eine Schraube von unten in die Heizungskonsole oberhalb des Aschenbechers. Auf die Verkabelung des Zigarettenanzünders und seiner Beleuchtung achten und abziehen! Die Verkleidung unterhalb des Lenkrads ist zuvor abzunehmen. Diese ist mit kleinen Verschlüssen befestigt. Danach lassen sich das Heizungsventil und der Heizungskasten begutachten. Sollte sich dabei der Wärmetauscher als defekt herausstellen, so ist leider recht viel Arbeit notwendig. So erging es mir, nachdem ich mit meinem frisch restaurierten Cabrio die ersten 2000km zurückgelegt hatte. Und genau deshalb diese Anleitung… Was braucht man? In erster Linie den Wärmetauscher Nr. 64118391362 und zwei Mal die O-Ringe Nr. 64118377824. Diese Ringe sind mit ca. 1,30€ noch moderat ausgepreist, es können aber auch Ringe in der Dimension 16 x 2,5 verwendet werden. Der Wärmetauscher ist mit über 200€ bei BMW recht teuer, da man mit etwas Recherche im freien Handel wesentlich günstigere Alternativen findet. So ist z.B. einer vom „Originalhersteller“ Hella/Behr (Nr. 8FH 351 000-531) unter 30€ zu finden (März 2019). Ich selbst habe einen noch „günstigeren“ von „NRF“ genommen. Mal sehen, ob der über eine längere Zeit funktioniert. Zum Befüllen oder Ergänzen des Kühlwassers benötigt man noch das passende Frostschutzmittel (G48 oder C48). An Werkzeug benötigt man die üblichen Stecknüsse (SW6 - SW13 und SW 24), Langnuss SW10, Ring-Maulschlüssel in diesen Größen, Kreuzschlitzschraubendreher und Torxschraubendreher T10-T20. Diese als ¼“ Nüsse, Gelenke, Verlängerungen usw. ist sicherlich keine schlechte Sache. Sollte das Kühlwasser nicht vollständig ersetzt werden, so werden noch Klemmen für die Schläuche und Stopfen (z.B. Korken) mit einem Durchmesser von ca. 20mm benötigt. Weiter eine Wanne zum Auffangen des Kühlwassers und ein altes, großes Handtuch. Los geht’s! Und zwar zuerst im Motorraum. Hier werden die beiden Schläuche an der Spritzwand neben dem Bremskraftverstärker abgenommen. Soll das Kühlwasser verbleiben, so klemmt man diese mit Schlauchklemmen ab und/oder verschließt die freien Enden mit den Stopfen. Das im Tauscher verbliebene Wasser habe ich mit einem Nasssauger am Rücklauf (oberer Anschluss) größtenteils entfernen können. Dennoch sollte man das alte Handtuch im Fahrerfußraum und unter den Heizungskasten auslegen. Bei den Vierzylindermodellen lockert man zuerst den Kabelkanal an der Spritzwand, was bei den anderen Motorisierungen nicht notwendig ist. Dazu den Deckel aufclipsen und drei Kreuzschrauben herausdrehen (zwei am Motorstecker, eine am Ende zur Batterie hin). Den dahinter liegenden Deckel des Gebläses abmontieren. Dazu vier Blechschrauben mit SW7 entfernen und die Dichtung zur Motorhaube abziehen. Die vier Haubenteile des Gebläses entfernen (vorsichtig die 30 Jahre alten Kunststoffclipse öffnen!), den Stecker abziehen und den Spannbügel öffnen (kleiner Schraubendreher in das Loch stecken und gleichzeitig von oben drücken) und den Gebläsemotor entnehmen. Bei dieser Gelegenheit bietet es sich an diesen zu reinigen und eventuell die Lager zu schmieren. Auch die Luftkanäle und der Wasserablauf sollte gereinigt werden und der Wasserkasten auf Rost untersucht werden. Mit einer Langnuss SW10 werden die vier Muttern auf den Bolzen entfernt. Auf der Beifahrerseite im Bild verdeckt. Weiter geht es im Innenraum mit dem Abnehmen des Lenkrades (Zündschlüssel muss stecken!) und dem Ausbau des Kombiinstruments. Dazu die Blende oberhalb der Lenksäule abschrauben (zwei Rändelschrauben von hinten), den Rahmen um das KI (sechs kleine Kreuzschrauben) und danach die Kreuzschrauben an den Laschen (2 x) entfernen. Stecker am KI abziehen und beiseite legen. Die Blende ist mit zwei Bolzen befestigt. Die Rändelmuttern muss man von der Rückseite „erfummeln“ Die sechs rot markierten Schrauben entfernen (eine ist verdeckt) und den Rahmen entfernen. Darunter die zwei Schrauben in den Laschen herausdrehen (grüne Pfeile) Das Radio ausbauen (je nach Typ) und das Handschuhfach abbauen. Dazu die beiden Fangbäder durch ziehen der Stifte aushängen und drei Muttern SW10 am hinteren Ende des Faches Lösen. Diese sieht man, wenn man im Beifahrerfußraum liegt und hinter dem Fach nach Oben schaut. Kabel für Taschenlampe nicht vergessen! In diesem Bild sind die Schrauben für die Blenden mit senkrechten, blauen Pfeilen markiert. Die schrägen Pfeile zeigen etwa die Lage der Verschlüsse dazu. Die Grünen zeigen die Schrauben für das Handschuhfach und die Roten müssen später gelöst werden um das Armaturenbrett anzuheben. Die Blende oberhalb des Handschuhfaches abnehmen (schwarze Kreuzschrauben an der Kante des Armaturenbretts und Verschlüsse mit Knebel im hinteren Bereich) und auch den seitlichen Teil der Blende (ebenfalls mit Knebelverschluss). Am Heizungskasten müssen nun die gewellten Luftkanäle rechts + links entfernt werden. Die darüber liegenden Stutzen kann man nach Entfernen jeweils einer kleinen Torxschraube nach vorne abclipsen. Nun entfernt man das Heizungsventil. Die beiden Schrauben (rote Pfeile) am Stutzen entfernen (SW8 Achtung: auf die kleinen Vierkantmuttern achten, diese aus dem Stutzen entnehmen und beiseite legen.), die kleine Torxschraube (grüner Pfeil) herausdrehen und das Kabel abziehen. Das Ventil zuerst vom Anschluss abziehen und dann durch Drehen in einem geeigneten Winkel nach Hinten entnehmen. Der Schlauchstutzen für den Rücklauf kann nicht ohne weiteres entfernt werden und verbleibt vorerst. Auch das Gummi zur Durchführung der Anschlüsse sollte nicht ausgebaut werden, da er schwierig wieder einzusetzen ist. Eine kleine Knarre ist hilfreich. Die beiden Schrauben sind normalerweise Außensechskant. Die Verkleidungen an den A-Säulen oben abclipsen und nach Oben abziehen. Vorher den Dichtgummi der Türen etwas abziehen. Jetzt das Armaturenbrett Lösen. Dazu rechts und links im Bereich der A-Säule je Seite zwei Schrauben SW10 herausdrehen, eine links, von unten neben der Lenksäule (SW10) und zwei Kreuzschrauben an der Vorderkante über dem Handschuhfach. Das Armaturenbrett nach oben/hinten ziehen. Blick links unter das Armaturenbrett oberhalb der Lautsprecherverkleidung: Rot sind die Schrauben für das Armaturenbrett (eine durch Kabelbaum verdeckt), grün für den Verstärkungsbügel. Links neben der Lenksäule befindet sich eine weitere Schraube des Armaturenbretts. Diese vier Schrauben sind auf der Beifahrerseite zu lösen. An dieser Stelle würde ich mich um Mithilfe freuen: An meinem Cabrio waren die Klammern (Nr. 51451857745) nicht mehr dort, wo sie eigentlich hingehören. Sie lagen lose, mit abgebrochenen Plastikstücken herum. Wer die genaue Position beschreiben kann oder sogar Bilder dazu hat, möge diese Anleitung bitte hier ergänzen. Nun muss (beim Cabrio) noch der Verstärkungsbügel gelöst werden. Eine Mutter kopfüber an der A-Säule links (siehe drei Bilder zuvor), zwei Schrauben unterhalb des KI und eine Schraube am Mitteltunnel (nicht zu übersehen!). Zieht man das Armaturenbrett etwas nach hinten (das macht die dreckige Hand ), sieht man die beiden Schrauben hinter dem KI. Den Stecker am Temperaturregler vorsichtshalber noch abziehen, das Armaturenbrett (am besten durch einen Helfer) anheben und den Heizungskasten soweit möglich nach Hinten ziehen und ihn gleichzeitig im Gegenuhrzeigersinn etwas verdrehen. Jetzt die Torxschrauben am Wärmetauscher entfernen und ihn herausziehen. Hier sieht man, dass der Heizungskasten weit genug gedreht werden muss, um mit dem Stutzen an der Lenksäule vorbei zu kommen. „Altes Drecksding“ Der erste Teil ist geschafft und das Auto sieht aus, als ob man es schlachten wollte!!! Nun wird der Stutzen des Rücklaufs mit neuem O-Ring an den neuen Wärmetauscher geschraubt. Bevor man diesen in den Heizungskasten einschiebt, bietet es sich an den Kasten von innen zu reinigen. Im Prinzip baut man alles wieder in der entsprechenden Reihenfolge ein, zieht die Mutter im Lenkrad mit dem richtigen Drehmoment (80Nm) an, füllt das Kühlsystem wieder auf und entlüftet dieses. Es empfiehlt sich, dass man die Dichtheit der Leitungen am Wärmetauscher prüft bevor man das Ablagefach und die Mittelkonsole wieder einbaut. Wenn soweit alles geschafft ist, darf man sich nun auf eine „geruchsarme“ Heizung und gleichbleibenden Kühlwasserstand freuen… Fazit: Diese Reparatur ist sicherlich eine der aufwändigsten am E30, der ansonsten durch leichte Wartung positiv auffällt. Der zeitliche Aufwand dürfte, je nach Übung und zusätzlicher Arbeiten, bei etwa 5-8 Stunden liegen. Die Kosten sind mit 30€ bis 50€ sehr überschaubar. P.S. Der Versuch, statt das Armaturenbrett zu lösen die Lenksäule und den Pedalblock auszubauen, schlug leider fehl, denn den Stutzen für den Rücklauf kann man nicht entfernen ohne den Heizungskasten nach hinten zu ziehen. Viel Spaß, Erfolg und Geduld beim Schrauben wünscht euch Mahathma!
    2 Mal gefällt mir
  2. Hab das mal als PDF zusammengefasst um dem Ein oder Anderen das Kopfweh zu ersparen Instandsetzung Klimakasten E30.pdf
    1 Mal gefällt mir
  3. Der BMW E30 gehört zu den beliebtesten Klassikern auf deutschen Straßen. Doch auch bei diesem robusten Fahrzeug kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem die Batterie ihren Dienst quittiert. Wie ihr die Batterie selbst wechselt und worauf ihr dabei achten müsst, erfahrt ihr in diesem Ratgeber. Warum die Batterie beim E30 regelmäßig gewechselt werden muss Autobatterien sind Verschleißteile und müssen nach einigen Jahren ersetzt werden. Doch lohnt es sich, den Wechsel selbst vorzunehmen, oder sollte ein Fachmann hinzugezogen werden? Die Lebensdauer einer Batterie hängt von vielen Faktoren ab – häufige Kurzstrecken, lange Standzeiten oder extreme Temperaturen können den Austausch frühzeitig erforderlich machen. Beim E30 liegt die durchschnittliche Lebensdauer einer Batterie bei vier bis sechs Jahren. Wer seinen Klassiker hauptsächlich für Kurzstrecken nutzt oder ihn über die Wintermonate stehen lässt, sollte mit einer kürzeren Haltbarkeit rechnen. Erste Anzeichen für eine schwache Batterie sind träges Anlassen des Motors, flackernde Beleuchtung oder Probleme mit der Elektronik. Die richtige Batterie für den BMW E30 auswählen Nicht jede Batterie passt zum E30. Die Wahl hängt vom Baujahr und der Motorisierung ab. Die meisten E30-Modelle benötigen eine 12-Volt-Batterie mit einer Kapazität zwischen 45 und 70 Ah. Wichtig ist auch die Kaltstartleistung, angegeben in Ampere (A). Für den Winter empfiehlt sich ein Wert von mindestens 380 A. Bewährte Batteriemarken für den E30 Bei der Auswahl der Autobatterie für BMW stehen verschiedene Hersteller zur Verfügung. Varta zählt zu den etablierten Marken und bietet langlebige Batterien mit guter Kaltstartleistung. Die Blue Dynamic Serie eignet sich besonders für Fahrzeuge mit normaler Ausstattung, während die Silver Dynamic mehr Leistung für E30-Modelle mit zusätzlicher Elektronik bietet. Ridex präsentiert sich als preisgünstige Alternative mit solidem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Batterien dieser Marke erfüllen alle wichtigen Standards und bieten eine zuverlässige Performance für Oldtimer wie den E30. Bosch gehört ebenfalls zu den gefragten Herstellern. Die S4-Serie liefert ausreichend Power für alle E30-Varianten und überzeugt durch ihre Robustheit. Weitere empfehlenswerte Marken sind Banner, Exide und Moll, die alle spezielle Modelle für ältere Fahrzeuge im Programm haben. Technische Anforderungen nach E30-Modell .table-responsive { width: 100%; overflow-x: auto; } table { width: 100%; border-collapse: collapse; border: 1px solid #000; font-family: system-ui, sans-serif; background: #fff; } th, td { border: 1px solid #000; padding: 8px 10px; text-align: center; vertical-align: top; color: #000; } th { background: #f3f3f3; font-weight: 600; } /* Mobile Darstellung: Tabelle wird untereinander angezeigt */ @media (max-width: 600px) { table, thead, tbody, th, td, tr { display: block; } thead { display: none; } tr { margin-bottom: 1rem; border: 1px solid #ccc; border-radius: 8px; padding: 0.5rem; } td { border: none; text-align: left; padding: 6px 8px; } td::before { content: attr(data-label); font-weight: bold; display: block; margin-bottom: 4px; color: #333; } } E30-Modell Empfohlene Kapazität Kaltstartleistung Batteriemaße (LxBxH) 316i / 318i 45–55 Ah 380–420 A 242 × 175 × 190 mm 320i / 323i 55–63 Ah 420–540 A 242 × 175 × 190 mm 325i / 325e 63–70 Ah 540–600 A 278 × 175 × 190 mm M3 70 Ah 600–640 A 278 × 175 × 190 mm Diese Werte dienen als Orientierung. Prüft vor dem Kauf die genauen Vorgaben in eurem Fahrzeugschein oder Handbuch. Werkzeug und Vorbereitung Für den Batteriewechsel benötigt ihr folgendes Werkzeug: ● Maulschlüssel oder Ringschlüssel (meist 10 mm und 13 mm) ● Batterieklemmen-Abzieher (optional, aber hilfreich) ● Drahtbürste oder Schleifpapier ● Polfett oder Kontaktspray ● Handschuhe und Schutzbrille Stellt sicher, dass die Zündung ausgeschaltet ist und entfernt den Schlüssel. Öffnet die Motorhaube und lokalisiert die Batterie. Beim E30 sitzt sie im Motorraum auf der rechten Seite. Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Batteriewechsel Schritt 1: Minuspol abklemmen Beginnt immer mit dem Minuspol (schwarzes Kabel). Lockert die Mutter mit dem passenden Schlüssel und zieht die Klemme vorsichtig ab. Achtet darauf, dass die Klemme keine Metallteile der Karosserie berührt. Schritt 2: Pluspol abklemmen Jetzt folgt der Pluspol (rotes Kabel). Geht hier besonders vorsichtig vor, da ein Kurzschluss entstehen kann, wenn das Werkzeug gleichzeitig den Pol und die Karosserie berührt. Mehr Details zur korrekten Reihenfolge findet ihr in der Anleitung zum Autobatterie Ausbauen von AUTODOC. Schritt 3: Batterie-Befestigung lösen Die Batterie ist mit einer Halteklammer gesichert. Entfernt die Schrauben und nehmt die Klammer ab. Hebt die alte Batterie vorsichtig aus dem Motorraum. Achtung: Eine volle Batterie wiegt zwischen 15 und 20 Kilogramm. Schritt 4: Batterieträger reinigen Nutzt die Gelegenheit, um den Batterieträger zu säubern. Entfernt Schmutz, Öl und eventuelle Korrosionsreste mit einem feuchten Tuch. Trocknet die Fläche anschließend gründlich ab. Schritt 5: Pole vorbereiten Prüft die Batterieklemmen auf Korrosion. Säubert sie mit einer Drahtbürste oder Schleifpapier, bis die Kontakte blank und sauber sind. Auch die Pole der neuen Batterie sollten frei von Schmutz sein. Schritt 6: Neue Batterie einsetzen Setzt die neue Batterie in den Träger ein. Achtet auf die korrekte Ausrichtung – die Pole müssen zu den entsprechenden Kabeln passen. Befestigt die Batterie mit der Halteklammer. Schritt 7: Pluspol anklemmen Beginnt beim Anschließen mit dem Pluspol. Setzt die Klemme auf den Pol und zieht die Mutter fest an. Die Verbindung sollte stabil sitzen, aber nicht überdreht werden. Schritt 8: Minuspol anklemmen Zum Schluss verbindet ihr den Minuspol. Auch hier gilt: fest anziehen, aber mit Gefühl. Tragt auf beide Pole eine dünne Schicht Polfett auf, um Korrosion vorzubeugen. Schritt 9: Funktion prüfen Startet den Motor und prüft, ob alle elektrischen Verbraucher funktionieren. Testet Licht, Radio und weitere Komponenten. Bei modernen E30 mit Bordcomputer solltet ihr eventuell die Uhrzeit und gespeicherte Einstellungen neu setzen. Entsorgung der alten Batterie Altbatterien gehören nicht in den Hausmüll. Sie enthalten Schwermetalle und Säure, die der Umwelt schaden. Gebt die alte Batterie beim Kauf der neuen Batterie ab – die meisten Händler nehmen sie kostenfrei zurück. Alternativ könnt ihr sie bei Wertstoffhöfen oder Autowerkstätten abgeben. Tipps für eine längere Batterielebensdauer Eine gut gepflegte Batterie hält länger. Hier einige Tipps: ● Fahrt den E30 regelmäßig längere Strecken, damit die Batterie vollständig auflädt ● Vermeidet es, Verbraucher bei stehendem Motor laufen zu lassen ● Nutzt ein Erhaltungsladegerät bei längeren Standzeiten ● Haltet die Pole sauber und prüft regelmäßig den Ladezustand ● Schützt die Batterie im Winter durch eine Isoliermatte Bei älteren Fahrzeugen wie dem E30 lohnt sich die Investition in ein modernes Ladegerät. Es erhält die Batterie während der Winterpause und verlängert ihre Lebensdauer deutlich. Besonderheiten beim E30 Der E30 unterscheidet sich in manchen Details von modernen Fahrzeugen. Die Elektronik ist überschaubar, was den Batteriewechsel vereinfacht. Allerdings solltet ihr beachten, dass bei einigen Modellen das Radio einen Code benötigt, wenn die Stromversorgung unterbrochen wird. Notiert euch diesen Code vorher, um nach dem Batteriewechsel nicht ohne Musik dazustehen. Bei E30-Modellen mit Alarmanlage kann es vorkommen, dass diese nach dem Batteriewechsel neu angelernt werden muss. Das Handbuch eures Fahrzeugs gibt hier Aufschluss über die genaue Vorgehensweise. Wann sollte eine Werkstatt ran? Der Batteriewechsel beim E30 ist grundsätzlich eine einfache Arbeit, die jeder Hobbyschrauber bewältigen kann. In manchen Fällen empfiehlt sich aber der Gang zur Werkstatt: ● Bei starker Korrosion an den Anschlüssen ● Wenn das Batteriekabel beschädigt ist ● Falls die Batterie mehrfach vorzeitig leer wird ● Bei Unsicherheit im Umgang mit der Technik Eine Werkstatt kann zudem die Lichtmaschine prüfen und feststellen, ob die Batterie korrekt geladen wird. Schwankungen in der Bordspannung deuten oft auf ein Problem mit der Lichtmaschine hin. Fazit Der Batteriewechsel beim BMW E30 ist keine Hexerei. Mit dem richtigen Werkzeug und etwas Vorsicht erledigt ihr die Arbeit in 20 bis 30 Minuten. Die Wahl der passenden Batterie ist entscheidend für die Zuverlässigkeit eures Klassikers. Marken wie Varta, Bosch oder Ridex bieten bewährte Qualität zu fairen Preisen. Achtet auf die korrekte Reihenfolge beim Ab- und Anklemmen der Pole und investiert in gute Pflege. So bleibt euer E30 auch in Zukunft startbereit und ihr vermeidet unangenehme Überraschungen. body { font-family: system-ui, sans-serif; background: #f8f8f8; padding: 40px; } .faq-container { max-width: 1000px; background: #fff; border-radius: 12px; box-shadow: 0 2px 8px rgba(0,0,0,0.08); overflow: hidden; } .faq-item { border-bottom: 1px solid #eee; } .faq-question { padding: 16px 20px; background: #fff; cursor: pointer; font-size: 16px; font-weight: 600; position: relative; transition: background 0.2s; } .faq-question:hover { background: #f3f3f3; } .faq-question::after { content: "+"; position: absolute; right: 20px; font-size: 22px; transition: transform 0.3s; } .faq-item.active .faq-question::after { content: "–"; transform: rotate(180deg); } .faq-answer { max-height: 0; overflow: hidden; padding: 0 20px; background: #fff; transition: max-height 0.3s ease, padding 0.3s ease; } .faq-item.active .faq-answer { padding: 16px 20px 20px; max-height: 300px; /* genug Platz für Text */ } Welche Batterie brauche ich für meinen BMW E30? Die benötigte Batteriekapazität hängt vom Motor ab. Vierzylinder-Modelle wie der 316i oder 318i kommen mit 45–55 Ah aus, während Sechszylinder-Varianten wie der 325i oder M3 eine Batterie mit 63–70 Ah benötigen. Achtet auf die Kaltstartleistung von mindestens 380 A und prüft die exakten Maße im Handbuch. Wie lange hält eine Batterie im E30? Die durchschnittliche Lebensdauer liegt bei vier bis sechs Jahren. Bei regelmäßiger Nutzung auf längeren Strecken und guter Pflege kann eine Batterie auch länger halten. Häufige Kurzstrecken, lange Standzeiten und extreme Temperaturen verkürzen die Lebensdauer deutlich. Muss ich nach dem Batteriewechsel etwas codieren? Beim E30 ist keine Codierung nötig, da die Elektronik deutlich einfacher ist als bei modernen BMW-Modellen. Eventuell müsst ihr das Radio mit einem Code entsperren und die Uhrzeit neu einstellen. Bei vorhandener Alarmanlage kann ein Neuanlernen erforderlich sein. Kann ich den Batteriewechsel selbst durchführen? Ja, der Batteriewechsel beim E30 ist unkompliziert und für Hobbyschrauber gut machbar. Ihr benötigt nur Grundwerkzeug und solltet die richtige Reihenfolge beachten: Erst Minuspol ab, dann Pluspol ab. Beim Anklemmen beginnt ihr mit dem Pluspol, dann folgt der Minuspol. Mit dieser Anleitung dauert der Wechsel etwa 20–30 Minuten. Wo entsorge ich die alte Batterie? Alte Autobatterien dürfen nicht im Hausmüll landen. Gebt sie beim Kauf der neuen Batterie ab – Händler sind zur kostenlosen Rücknahme verpflichtet. Alternativ nehmen Wertstoffhöfe, Autowerkstätten und Recyclinghöfe alte Batterien entgegen. Das Pfand, das ihr beim Kauf bezahlt, erhaltet ihr bei Rückgabe zurück. Quellen und Fachliteratur Technische Dokumentation: ● BMW E30 Werkstatthandbuch (ETK), Ausgabe 1982-1994 ● BMW Technische Information: Elektrische Anlage E30-Baureihe ● Batteriehandbuch für BMW Fahrzeuge, BMW AG München Batteriehersteller und technische Datenblätter: ● Varta Automotive – Blue Dynamic und Silver Dynamic Produktreihe, technische Spezifikationen ● Bosch Automotive – S4 Serie Batterie-Datenblätter ● Ridex Automotive Parts – Batterie-Katalog für klassische Fahrzeuge ● Banner Batterien GmbH – Produktinformationen Starting Bull ● Exide Technologies – Produktdokumentation Premium-Reihe Fachpublikationen und Online-Ressourcen: ● AUTODOC Expertenwissen: "Autobatterie ausbauen – Reihenfolge und Sicherheit" ● AUTODOC Ersatzteile-Katalog: Batterien für BMW E30 ● E30-Zone.net – Community-Forum für technische Hilfestellungen ● Bosch Automotive Service Solutions – Batterieprüfung und -wartung Normen und Standards: ● DIN 72311 – Starterbatterien für Kraftfahrzeuge ● EN 50342-1 – Blei-Säure-Starterbatterien ● VDE 0510 – Akkumulatoren und Batterien Entsorgung und Umweltschutz: ● Batteriegesetz (BattG) – Rücknahme und Entsorgung von Altbatterien ● Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS) Alle technischen Angaben wurden mit aktuellen Herstellerinformationen und der BMW E30-Werkstattliteratur abgeglichen (Stand: Oktober 2025).
    1 Mal gefällt mir
  4. Hier findet ihr die Sicherungsbelegung sowie die Liste der vorhandenen Relais, passend für alle Modelle und Typen Sicherungen: Nr Wert Verbraucher 1 7,5 A Fernlicht links (Relais K3) 2 7,5 A Fernlicht rechts (Relais K3) 3 15 A Zusatzlüfter 91°C (Relais K1) 4 15 A Fahrtrichtungsanzeige Cabrio: Elektromechanisches Verdeck 5 30 A Wisch-Wasch-, Scheinwerfer- und Intensiv-Reinigungsanlage (Relais K10) 6 7,5 A Bremslicht (15 A bei Zusatzbremsleuchten) autom. Geschwindigkeitsregelung, Kartenleseleuchten 7 15 A Signalhorn (Relais K2) 8 30 A Heizbare Heckscheibe 9 15 A Ganganzeige für autom. Getriebe Motorelektrik (bei Vergasermodellen) 10 7,5 A Instrumente, Bordcomputer, Rückfahrlicht Service-Intervallanzeige 11 7,5 A Kraftstoff-, Vorförderpumpe 12 7,5 A Radio, Check-Control und Instrumente 13 7,5 A Abblendlicht links (Relais K4) 14 7,5 A Abblendlicht rechts (Relais K4) 15 7,5 A Nebelschlussleuchten (Relais K4, Abschaltung bei Fernlicht – Relais K9) 16 15 A Sitzheizung (Relais K5) 17 30 A Schiebedach (Relais K5), el. Fensterheber 18 30 A Zusatzlüfter 99°C (Relais K6) 19 7,5 A Spiegelverstellung, -heizung (Relais K7) 20 30 A Gebläse, Klimaanlage (Relais K7) 21 7,5 A Innen-, Handschuhfach-, Gepäckraumleuchte Handlampe, Uhr, Radiospeicher Bordcomputer Cabrio: Elektromechanisches Verdeck 22 7,5 A Stand-, Schluß- und Parklicht links 23 7,5 A Stand-, Schluß- und Parklicht rechts Kennzeichen u. Instrumentenbeleuchtung 24 15 A Warnblinkanlage 25 30 A Cabrio: Elektromechanisches Verdeck 26 15 A touring: Heckscheibenwisch-/ wascheinrichtung 27 30 A Zentralverriegelung, Türschlossheizung Bordcomputer-Signalhorn, Sound-System 28 30 A Anzünder, automatische Antenne, Standheizung, Komfortrelais EFH 29 7,5 A Nebelscheinwerfer links (Relais K8) 30 7,5 A Nebelscheinwerfer rechts (Relais K8) Relais: Nr Verbraucher 1 Zusatzlüfter 91°C 2 Signalhorn 3 Fernlicht links/rechts 4 Abblendlicht links/rechts 5 Sitzheizung, Schiebehebedach 6 Zusatzlüfter 99°C 7 Spiegelverstellung, Spiegelheizung, Gebläse, Klimaanlage 8 Nebelscheinwerfer links/rechts 9 Fernlichtabschaltung Nebelschlußleuchten 10 Scheinwerfer- und Intensiv-Reinigungsanlage Georg
    1 Mal gefällt mir
  5. Vorwort: Da dies ja früher eine oft nachgerüstete und auch zeitgenössische Felgengröße für den E30 ist, hier mal ein paar grundlegende Dinge dazu. Um zu verstehen, wieso eine Felge verbaut werden kann, die in ihren Abmessungen deutlich von der Serienfelge abweicht, muss man die 9x16 Thematik im Kontext betrachten. Dieses System funktioniert nur, wenn gewisse Rahmenparameter erfüllt sind. Dies ist neben der richtigen ET für die Freigängigkeit am Federbein, der trapezförmig gezogene, eigentlich zu schmale Reifen auf der breiten Felge und eine ordentliche Tieferlegung. Diese sorgt für vermehrten negativen Sturz. Damit wandert das Rad oben weiter Richtung Fahrzeug und erfährt so die nötige Abdeckung durch den Kotflügel. Ändert man einen dieser Parameter, kann das zur Folge haben, dass das System nicht mehr funktioniert. Breitere Reifen z.B. können weitergehende Blecharbeiten erforderlich machen etc. Die Eintragbarkeit nach nationalem Recht beruht auf: BMV/StV 7 4005 T/62 vom 24.01.1962 Zitat: „Die Räder müssen über der oberen Hälfte eine Abdeckung haben, die mindestens über die Laufflächenbreite der Reifen reicht“. Erklärung: Felgenhorn und die (gezogene) Karkasse können so rechtlich zulässig über den Kotflügel hinausragen. Des Weiteren sollte man sich darüber im Klaren sein, dass solch ein Umbau eher der Optik, als der Fahrdynamik dienlich ist Aber nun zu den Details. Fangen wir mit der Felge selbst an. Welche ET ist die richtige? Die Größe der Wunsch-Felgen ist ja klar: 9x16. Aber ebenso entscheidend ist die richtige Einpresstiefe, kurz ET. Die passende Einpresstiefe für den E30 wäre eigentlich ET10. In der Realität wird solch eine Felge aber selten angeboten. Felgen mit ET15 sind die weitaus häufiger anzutreffenden. Die Bezeichnung für eine solche Felge wäre dann 9x16 ET15. Die zeitgenössische Borbet A Felge gibt es z.B. in dieser Größe. Eine ebenfalls zeitgenössische Azev A Felge gibt es hingegen auch mit der richtigen ET10 für die Vorderachse. Warum Distanzscheiben? Die Felge mit ET15 schleift jedoch am vorderen Federbein. Hier MUSS eine 5mm Distanzscheibe verbaut werden, um eine TÜV-konforme Freigängigkeit zu erreichen. Dies gilt uneingeschränkt für alle Fahrzeuge mit 51mm Federbeinen. Sind 45er Federbeine verbaut, könnte es auch ohne Distanzen passen, jedoch hat man mit den Spurplatten die Garantie, dass es freigängig ist zum Federbein hin. 3mm Platten sollten im Falle von 45mm Federbeinen ausreichend sein. Die 5er-Distanzscheibe an der VA neigt wegen der schlechten Zentrierungsmöglichkeit dazu, im Fahrbetrieb Unwuchten zu erzeugen. Diese äußern sich typischerweise in Geschwindigkeitsbereichen von 80-100 Km/h. Spurplatten mit doppelter Zentrierung können jedoch Abhilfe schaffen. Siehe hier z:B: Link Hinten kann man die ET 15 ohne Distanzen fahren, jedoch sollten auch hier mindestens 5mm Platten montiert werden, da das hintere Rad sonst weiter im Radhaus steht, als das vordere. Technisch sind zwar keine Distanzscheiben für die Freigängigkeit an der Hinterachse notwendig, die Spurweite hinten sollte jedoch nicht schmäler sein als vorne, abgesehen von der unschönen Optik. Zu breite Distanzscheiben dürfen ohne gesondertes Fahrwerksfestigkeitsgutachten nicht gefahren werden. Der Grund ist folgender: Maximale Größe der zulässigen Spurverbreiterung ist 2%. Ausgangspunkt hierfür wäre die E30 Spurweite und die kleinste ET einer eingetragenen Serienfelge. Im Falle des E30 wäre das eine (gerundete) Spurweite von 150cm und die ET 24 der 7x15er Kreuzspeiche, was uns zu folgendem Wert bringt: 2% von 1500mm sind 30mm Spurverbreiterung, also 15mm pro Seite. ET24 (mm)- 15mm (wie oben errechnet) ergeben ET9. Die angestrebte ET 10 ist also noch absolut in der Toleranz für den E30. Felgen für Golf, Opel, etc.: Felgen, die ursprünglich für andere KFZ's gedacht waren, können trotzdem montiert werden, solange die im Gutachten ausgewiesene Tragfähigkeit für den E30 ausreicht. Solche Räder für Golf, Opel und Co ... haben normalerweise ET's im 30er-Bereich. Die Felge hat dann z.B. die Bezeichnung 9x16 ET30. Hier gilt dasselbe wie oben, nur muss die Distanzscheibe dementsprechend größer gewählt werden, in diesem Falle also eine 20er, um wieder auf die effektive ET10 zu kommen. Karosseriearbeiten: Die oft gestellte Frage, ob die 9x16 ohne Karosseriearbeiten mit einem Fahrwerk 60/40 kombinierbar sind, lässt sich pauschal nicht beantworten, da die tatsächliche Tieferlegung von Hersteller zu Hersteller sehr unterschiedlich ausfallen kann. Ein tieferes Fahrwerk bedeutet normalerweise mehr Sturz und damit verbunden mehr Platz zum Kotflügel. Ebenso können unterschiedliche Reifenfabrikate bei identischer Größe unterschiedlich breit bauen. Als ungefähre Richtlinie kann man angeben, dass bei 60/40 Tieferlegung, effektiver ET 10 und 215/40/16er-Bereifung das Bördeln am hinteren Radlauf ausreicht. Bei kleineren ETs können weitere Maßnahmen, wie Kotflügel ziehen erforderlich sein. Reifengröße: Die normalerweise verwendete Reifengröße 215/40/16 ist ja im Prinzip zu schmal für die 9J Felge - eine Reifenfreigabe vom Hersteller hilft hier ungemein weiter und ist das passende Argument gegen Bedenken des Prüfers in dieser Hinsicht. Eine von Toyo befindet sich in den Anhängen. Eine weitere, oft geforderte Maßnahme: die Tachoangleichung. Hintergrund ist, dass der 215/40/16er eigentlich einen zu geringen Abrollumfang aufweist. Die "richtige" Reifengröße für den E30 wäre die 225/45/16, die Z1 und teilweise M3 z.B. fahren. Platztechnisch ist naturgemäß der 215er mit geringerer Höhe leichter zu verbauen. Die rechtliche Grundlage dazu: bei Fahrzeugen vor BJ. 1994 ist eine Abweichung des Abrollumfangs um mehr als 7% nicht zulässig. Berechnet von den 205/55/15ern wäre die Abweichung mit den 215ern zwar nur -4,65%, aber im Prinzip kann man nach Vorbringen dieses Rechenbeispiels und Ignorierung durch den Prüfer nur 2 Sachen machen: Angleichen lassen oder anderen Prüfer suchen. Zusammenfassung: Hier nochmal kurz zusammengefasst, was man gegen Einwände des Prüfers tun kann. 1. Prüfer bemängelt mangelnde Radabdeckung: Abhilfe nur mit Karosseriearbeiten und/oder Eintragung nach nationaler Richtlinie. 2. Prüfer fordert Eintragung nach EU Richtlinie 78/549/EWG, Ergänzung durch die Richtlinie 94/78/EG vom 21.12.1994: nachfragen, ob Eintragung nach nationaler Richtlinie möglich ist. 3. Prüfer bemängelt fehlendes Gutachten: Vergleichsgutachten einer anderen Felge in derselben Dimension und/oder vorhandenes Gutachten vorlegen und/oder beim KBA anfragen und/oder Prüfer in den vorhanden internen Listen der Prüforganisation nachsehen lassen. 4. Prüfer bemängelt den geänderten Abrollumfang und die damit verbundene Tachoabweichung: korrekte Anzeige überprüfen lassen in Fachbetrieb oder auf den obigen Passus hinweisen. 5. Prüfer bemängelt zu schmalen Reifen: mit Herstellerfreigabe belegen, dass die Montage trotzdem möglich ist. 6. Prüfer bemängelt Schleifen: Karosserie nacharbeiten und/oder andere Distanzscheiben wählen und/oder Federwegs- und/oder Lenkeinschlagbegrenzer einsetzen. Überschneidungen einzelner Punkte sind möglich. In den Fällen 1-5 kann der Gang zu einer anderen Prüfstelle oft helfen. Wenn ein Prüfer aus seiner Sicht berechtigte Bedenken gegen den Umbau hat, wird er wohl nur schlecht oder eventuell mit den og. Argumenten vom Gegenteil überzeugbar sein. Dies soll kein Aufruf zu Pfusch oder Ähnlichem sein, aber der Ermessensspielraum wird erfahrungsgemäß individuell genutzt. Im Fall von Punkt 6 muss natürlich nachgebessert werden, um eine einwandfreie Funktion des Autos zu gewährleisten. Gruß jenad P.S.: der oben beschriebene Umbau ist mit Sicherheit zeitgenössisch. Ob sinnvoll, steht auf einem anderen Blatt. Im Anhang zeigt Bild 1 eine 9x16er Felge, bei der der schmale 215er-Reifen nach Bordsteinkontakt von der Felge gesprungen ist. Bild 2 zeigt eine gerissene Karkasse. Vermutlich durch die stramm gezogene Reifenflanke und die damit verbundene reduzierte Bewegungsaufnahme hervorgerufen, und/oder durch falschen Luftdruck.
    1 Mal gefällt mir
×
  • Neu erstellen...