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Frage zu Ein- und Auslassventilen


BBuster
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Hallo zusammen,

 

ich habe gestern an meinem M20B25 Kat die Ansaugbrücke demontiert um die Einspritzventile zu tauschen. Dabei ist mir aufgefallen, das zwei der Einlassventile eine recht grobe Oberfläche haben, wie man sie z.B. von Gussteilen kennt. Alle anderen Einlassventile sehen so aus, als ob sie abgedreht worden wären. Kann mir jemand sagen wie die Ventile aussehen, wenn sie original von BMW kommen? Bzw: Kann es sein, dass hier Zubehörteile verbaut worden sind?

 

Außerdem habe ich gesehen, dass die Teller der Auslassventile und die Zündkerzenisolatoren komplett weiß sind. Das deutet wohl auf eine zu magere Verbrennung hin oder ist das bei dem Motor normal?

 

Ich habe immer wieder Microaussetzer im Leerlauf. Daraufhin habe ich mittlerweile diversen Teile getauscht, die für das Problem verantwortlich sein können. Ich bin ja eigentlich kein Freund vom Teiletauschen auf Verdacht, aber ich will dass der Motor endlich so läuft wie es ein anständiger m20 tun sollte.

 

Getauscht wurde bisher:

 

-Zündkerzen

-Verteiler inkl. Verteilerfinger

-Temperaturgeber der Motronic

-Lambdasonde

 

Gegen andere Gebrauchtteile aus einem 1a laufenden M20B25 KAT getauscht:

 

-Zündspule

-Luftmengenmesser

-Zündgeschirr

 

Leider habe ich keine Bilder gemacht, werde diese aber bei Gelegenheit nachreichen.

 

Grüße

 

Franz

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Hallo,

 

was soll ich dazu sagen? Neue Ventile sehen halt aus wie neu. Da ist alles glatt und glänzt, grob wie Guß sieht das jedenfalls nicht aus. Das sieht  dann nur so aus wenn man die Ventile in Bohrmaschine, Drehbankt etc. einspannt und mit Schmirgel mal den gröbsten Ölkohledreck runterschleift. Dann sind dort so Kraterchen drin zw. Schaft und Auflagefläche am Ventilsitz.

Du hast aber recht, wenn die Kerze und die Ventile weiß sind ist die Verbrennung zu mager. Die richtige Farbe wäre grau bis rehbraun. Kann daher gut mit den Aussetzerlein zu tun haben.

Tschüß,

 

Bernd

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Das grobe würde ich jetzt als das Gesprenkel deuten, was die magere Verbrennung so hinterlässt.

So hartes, eingebranntes Krümelzeug.

Weiß ist jedenfalls schon mal schlecht.

Ganz schlecht.

Nur auf einem oder zwei Zylindern, mal ESV wechseln.

Wäre mein Ansatz.


Bearbeitet: von touringDani
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Ich glaube ich habe mich nicht richtig ausgedrückt. Die Einlassventile sind blitze blank. Keine Verkokungen oder irgendwelche Ablagerungen. Es ist nur so dass zwei der Einlassventile nicht "abgedreht" oder geschliffen sind wie die restlichen vier. Jetzt ist meine Frage ob originale Einlassventile abgedreht sind oder unbearbeitet. 

Wegen den weißen Auslassventilen: Ich bin dabei die ESV komplett zu erneuern. Dabei ist mir das eben aufgefallen als ich die Ansaugbrücke entfernt habe. Kann es sein, dass das Gemisch daher zu mager ist, dass ich nach dem Wechsel der Lambdasonde und beheben einer Falschluftquelle die Batterie nicht abgeklemmt habe? Bin aber bestimmt 300km so gefahren. Sollte sich das Steuergerät nicht von alleine über diese Strecke richtig adaptieren?

 

Was sind noch mögliche Quellen für eine zu magere Verbrennung? Evtl. die Kraftstoffpumpe?

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Hallo,

 

also nochmal: Neue Ventile sind blizblank, der Übergang vom Schaft zum Teller kann etwas anders aussehen. Die bestehen nämlich aus 2 Materialien und sind dort zusammengeschweißt. Das ist dann leider auch die Stelle an der manchmal der Teller vom Schaft bricht und den Kolben zerstört. Hatte ich leider schon. Mach doch einfach mal ein Bild.

Wegen der Adaption: Klemm doch einfach mal die Batt. ab und wieder an und lass ihn dann einige Minuten im Leerlauf laufen, dann siehst Du schon. Versuch macht klug. Ich hatte plötzlich nach OT-Gebertausch wieder ein wunderbar weich schaltendes Automatikgetriebe, obwohl ich keine EH-Automatik habe und das Steuergerät davon eigentlich nichts wissen kann da keine Verbindung dorthin besteht. Das jetzt nur mal so.

Tschüß,

 

Bernd

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Danke für die Antworten.

 

Hier nochmal der unterschied anhand von Bildern aus dem Netz:

 

Blank:

http://www.ahnendorp.com/images/product_images/original_images/250_0.jpg

Rau:

http://cdn.daparto.de/0101/450/450_15359.jpg

 

Werde aber heute Abend auch noch Bilder machen, wenn ich wieder in der Werkstatt bin.

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So... wie versprochen noch die Bilder die ich gestern gemacht habe:

 

Bild 1: Einlassventil mit "Rauher" Oberfläche

 

Bild 2: Einlassventil mit "Glatter" Oberfläche

 

Bild 2/3: Weißes Auslassventil. Leider schwer zu fotografieren. Aber man sieht den Zündkerzenisolator ebenfalls, welche für mein Geschmack schon sehr weiß ist.

 

Mich würde halt nur interessieren welche Ventile original sind und welche aus dem Zubehör sind. Macht das evtl. Probleme bzgl. Leerlaufverhalten, wenn unterschiedliche Ventile verbaut sind?

 

20160913_204148.jpg

20160913_204220.jpg

20160913_204112.jpg


Bearbeitet: von BBuster
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die rauhe Oberfläche ist eigentlich besser als die polierte

 

die Oberfläche ist größer und die auf dem heissen Teller landenden Benzintröpfchen können besser verdampfen

 

für die Luftströmung soll eine leicht rauhe Oberfläche auch vorteilhafter sein als eine polierte

 

ob das bei gemischtem Einbau zu Unregelmäßigem Lauf führen kann wäre deshalb nicht grundsätzlich auszuschließen

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  • 1 Monat später...

So... ich melde mich mal zurück. Leider mit einem neuen Problem:

 

Und zwar tropft nun Öl aus dem Luftfilterkasten und daher habe ich mal die gesammte Ansauganlage vor der Drosselklappe zerlegt. Leider ist mir aufgefallen das die Gesammte Ansaugstrecke voll mit Öl ist. Ansaugspinne, Drosselklappe, Ansaugschlauch, LMM, Luftfilter, Luftfilterkasten.....

 

Zuvor war hier alles furz trocken. An was kann das liegen? Habe ich beim Einbau der Ansaugspinne etwas falsch geamacht? Das Ölrohr zwischen Spinne und Block ist dicht und sitzt auch ordnungsgemäß. Das Öl müsste eigentlich von der KGE kommen oder? Können

 

Außerdem habe ich noch beim Ausbau der Spinne eine abgerissene Unterdruckleitung zum Taktventil des Aktivkohlefilters entdeckt und im zuge der Reparatur erneuert. Kann es evtl. damit zusammen hängen?

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  • 2 Wochen später...
  • 2 Monate später...

Wenn's aus der KGE drückt, ist das leider oft kein gutes Zeichen. Weil, woher soll es kommen? Ich fürchte Du wirst, um Klarheit zu bekommen, nicht umhin kommen den Kopf mal herunterzunehmen...

Da anscheinend zwei Ventile getauscht wurden, besteht noch die Hoffnung, dass da etwas mit den Schaftdichtungen nicht ganz in Ordnung sein könnte. Drück Dir mal die Daumen!

Zitat Sandmann (http://www.sandmanns-welt.de/): Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein...

 

Restlicher Fuhrpark: Saab 9-3 SC TTiD Aero + 9-5 SC 2.3t SE; VW T4 TDI Multivan; Benz 200D/8 (Arbeitsvorrat)

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Fang doch bitte mal von vorne an. Ich lese was von "groben" und "glatten" Ventilen. Danach irgendwie ÖL aus dem Luftfilter??

Zuvor hattest oder hast du noch probleme mit dem Leerlauf. Im Schubbetrieb ist alles Okay?

 

M20B25... wieviel KM hat er runter und wie lange hast du ihn schon? Ist der vorherige Service nachvollziehbar?

 

Zunächst, wenn "nur" der Leerlauf nicht stimmt, solltest du dir den Leerlauf zur Brust nehmen.

Also LLR, DK-Schalter (Funktion und Einstellung) und Luftwege. Ansonsten Zündkerzen, Verteiler, Finger, Zündgeschirr, Kraftstoffilter sind nie verkehrt wenn man die mit anschaut.

Ansaugbrücke abdichten - was darf ich mir genau darunter vorstellen? Mit welchen Mitteln hast du das gemacht?

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Und Öl im Luftfilterkasten - Es läuft also nicht zurück. Hast du in Ölrohr einen Lappen vielleicht gesteckt und ihn nicht mehr raus?  Dann scheint es dir aber das Öl durch den Schlauch vom Ventildeckel zurück zu drücken.

Das muss dann wohl aber eine größere Ölmenge sein...

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Hallo, ich habe den wagen seit ca. 4 Jahren. Bzgl Service und gelaufenen km etc. kann ich nicht viel sagen, da ich fast nix zu dem Fahrzeug habe. Kilometer sind sicher über 200tkm gleaufen.

 

Alles was du aufgezählt hast, wurde bereits ersetzt oder Testhalber getauscht und somit ausgeschlossen. Drossellappenschalter habe ich durchgemessen, der ist i.O.

 

Wenn ein Lappen oder ähnliches im Ölrohr stecken sollte dann müsste sich doch im Kurbelgehäuse überdruck aufbauen und nicht im Zylinderkopf oder?

 

Mir gehen die Ideen aus....

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Kurbelgehäuse und Zylinderkopf sind durch die (recht großen) Ölrücklaufbohrungen verbunden. Der Druck ist also annähernd gleich...

Zitat Sandmann (http://www.sandmanns-welt.de/): Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein...

 

Restlicher Fuhrpark: Saab 9-3 SC TTiD Aero + 9-5 SC 2.3t SE; VW T4 TDI Multivan; Benz 200D/8 (Arbeitsvorrat)

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Ok. Dann müsste ein verstopftes Verbindungsrohr zwischen Block und Kopf dafür sorgen, dass der Druckausgleich über die Ölrücklaufbohrungen geschiet. Damit ist es möglich, dass viel Ölnebel/Tropfen über den Verbindungsschlauch zwischen Ventildeckel und Drosselklappe kommt => stark ölige Ansaugbrück etc.

 

Kann man das Ölrohr auch ohne Demontage der Ansaugbrücke entfernen?

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wir reden hier doch vom M20. Das Rücklaufrohr was unten in der Ansaugbrücke sitzt wird sich glaube ich eher weniger zusetzen. Hat ja immerhin einen recht großen Durchmesser. Außer man stopft was rein

mfg
Dominik

Biete: - Touring Bremsanlage (35mm Kolben hinten)

           - Petec (AP) Federn (40/00) für M40 Limo

           - G&M Federn (60/40) für M40 Touring

          

           

           - Schlachte E39 528iA Touring

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wir reden hier doch vom M20. Das Rücklaufrohr was unten in der Ansaugbrücke sitzt wird sich glaube ich eher weniger zusetzen. Hat ja immerhin einen recht großen Durchmesser. Außer man stopft was rein

Meine Rede... Von jetzt auf gleich läuft die Suppe aus dem Luftfilter. Und zwar erst nach dem Zusammenbau...

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