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Bastelbudenbauer

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Über Bastelbudenbauer

  • Geburtstag 25.11.1983

Persönliche Angaben

  • Herkunft
    Deutschland
  • Bundesland
    Baden-Württemberg
  • Geschlecht
    Mann
  • Mein BMW
    Viele E30 Bastelbuden
  • Pannenhilfe
    ja

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  1. Obwohl es eine FOTO-Story ist, muß ich euch erst mal wieder etwas zutexten. Ich habe ein paar Kumpels die dem Stern verfallen sind und sich den 16-Ventiler 190er als "ihr" Auto auserkoren haben. Zu dieser Zeit gab es die 2.3er katlos Modelle für sehr kleines Geld (2.000-3.000€) und so waren dies ihre Alltagskisten, so wie bei mir die e30. Natürlich wurde auch geschaut, ob die 12 Ventile und 3,5 Liter Hubraum im E30 besser gehen, oder der gemachte 2,3er 16V (Nockenwellen, Kopfbearbeitung, höhere Verdichtung, 2,5er Fächerkrümmer, große Abgasanlage und eine KFI von Atec (statt der KE-Jetronic) ), Dies ging eigentlich in allen Disziplinen für meinen E30 aus, obwohl die eigentliche Leistung gleich, aber der Drehmomentverlauf natürlich ein anderer war. Es gab am Pfingstsonntag ein 16V-Treffen in Hockenheim am Conti-Kreisel, bei dem es die Möglichkeit für die Teilnehmer gab, den Hockenheimring für 2-Stunden mit dem eigenen 16V zu befahren, Dies war eine ganz andere Erfahrung selber auf dem Beifahrersitz zu sitzen, und auf der Rennstrecke mitzufahren, die man schon so oft bei Veranstaltungen von Außen betrachtet hatte. Für das Jahr 2012 hatte der 16V-Club angekündigt nicht nur ein reines 16V-Treffen zu veranstalten, sondern ein DTM-Basisfahrzeug Treffen. Daran sollten Mercedes-Benz 190 16V, Opel Omega A 3.0 24V Evo, Audi V8, Ford Sierra Cosworth und natürlich BMW E30 M3 teilnehmen dürfen und da es an der Mercedes-Tribüne stattfand der ganze Tag der Ost-Kurs und Abends für 2-Stunden der komplette GP-Kurs Hockenheim mit dem eigenen Auto befahren werden können. Natürlich wäre es noch deutlich besser, wenn ich nicht auf dem Beifahrersitz eines 16V auf der Rennstrecke unterwegs wäre, sondern mit einem meiner E30 selber fahren könnte, und dies nur mit Fahrzeugen aus dieser Ära. Da ich ja keinen E30 M3 hatte, fragte ich meinen Kumpel, ob es nicht auch mit einem non-M3 E30 möglich wäre an der Veranstaltung teilzunehmen, da dieser ja auch kurz in der DTM eingesetzt wurde. Er hat meine Anfrage weitergeleitet und ein O.K. bekommen, aber gleich seinerseits eine Bedingung mit dran gehängt, daß er mich auf keinen Fall mit meinem vergammelten eta anmelden würde, da es ja auf ihn zurückfallen würde und manche Teilnehmer aus dem Mercedes-Lager so ein Auto für nicht geeignet halten könnten Eigentlich hatte ich mir für den Rennstreckeneinsatz einen 2-Türer NFL E30 ohne Schiebedach geholt gehabt, aber nach der Ansage konnte ja nur mein eta, das Auto werden, mit dem ich teilnehmen würde. Also habe ich mich entschlossen dem eta ein bißchen Alpinweiß I zu spendieren und ihn etwas aufzuhübschen, daß die 16V-Fahrer mal selber erleben können, daß 12 Ventile vollkommen ausreichend sind Daraufhin habe ich erst mal geschaut, was man mit dem total verwitterten Lack noch anstellen kann, um ihn wieder glatt und glänzend zu bekommen. Hier sieht man sogar schon auf dem Foto, daß Haube, Dach und Heckklappe glänzen können(es spiegelt sich sogar die Türe in der Heckklappe) Die Türen habe ich einfach kurz ausgebaut um sie im Liegen zu bearbeiten, da dies viel leichter von der Hand geht, und der eta nur vorne links ein Kabel für den Außenspiegel hat, die anderen Türen sind alle stromlos Natürlich wurden alle Leisten abgeklebt, Türgriffe und Stoßleisten ausgebaut, alles gereinigt, dann mit Schleifkörperpolitur 2-3 Mal maschinell bearbeitet, stellenweise Naß geschliffen, mit Finish-Politur ebenfalls 2 Mal drüber und als Abschluß noch alles händisch gewachst. Das Ergebnis war so gut, daß ich mich entschied nur die Kotflügel, das Frontblech und die Seitenwände hinten inklusive Abschlußblech lackieren zu lassen. Der TÜV war in der Zwischenzeit bereits abgelaufen, nichts von dem Umgebauten eingetragen, der eta hat nur Euro 1 und kostet etwas über 400,-€ Steuern und war noch auf meinen Bruder angemeldet. Deshalb entschied ich mich das Auto abzumelden und habe meine Kumpels in dem Glauben gelassen den 2-Türer NFL in Angriff zu nehmen um im darauffolgendem Jahr in Hockenheim mit einem M30 E30 am Start zu sein. Hier sieht man den Kilometerstand von ca. 510.500km, was eine Fahrleistung von ca. 3.500km mit dem M30 Umbau in ca. 5 Monaten bedeutet. Das Ganze ohne große Zwischenfälle, aber mit der Erkenntnis, daß in einem M30 Umbau die Serienbremse nichts zu suchen hat, er aber am Besten nicht nur für Südafrika so von BMW gebaut werden gesollt hätte. Wenn man sich die Frontscheibe im Bereich der Scheibenwischer anschaut, sieht man jetzt schon, daß es nicht mehr die steifste Karosse war, da sie einmal komplett von links nach rechts durchgerissen war, und später sogar noch in der Mitte nach oben gerissen ist. Ich kann nur jetzt schon spoilern, daß dies nicht die letzte gerissene Frontscheibe dieses etas ist Da der 2-Türer NFL ja ebenfalls einen M30 bekommen sollte, der aber nach dem Vorbild von Schnitzer ähnlich dem E34 S5 Motors meines Bruders aufgebaut werden sollte, habe ich den eta erst mal aufs Abstellgleis geschoben und er durfte den Winter in unserem Hof im Freien verbringen. Die Politur inklusive Wachs hat den Winter recht gut überstanden. Was sich aber ändern mußte, war die Position der hinteren Felgen. Da müssen mindestens mal 15er Platten drauf!! Hier sieht man, daß so eine Metallstoßstange doch nicht ewig hält. Aber sie hat auch einen kleinen Rempler hinter sich, da beim Kauf schon das Mittelteil und die rechte Ecke krumm waren. Ich habe mir mal die Felgen ausgeborgt, um an dem 2-Türer NFL zu sehen, wie viel Platz für Spurverbreiterung sowohl an der Voderachse als auch Hintetachse vorhanden ist. Da die Mercedes Kumpels ja noch der Meinung waren, daß ich mit dem 2-Türer NFL und dem gemachten M30 Motor in Hockenheim dabei bin, mußte ich den eta immer etwas im Verborgenen in Angriff nehmen. Natürlich passt keine 7,5er ET 25 inklusive 15er Platte unter das Serienblech. Aber ein Versuch war es Wert Spaß bei Seite. Ich war zu diesem Zeitpunkt am überlegen, das Auto mit NFL-Radläufen zu versehen, um ihm etwas die Hochbeinigkeit an der Hinterachse zu nehmen. Aber obwohl der Radlauf nicht so toll ausschaut, habe ich nur 2 Stücke als Teilersatz eingeschweißt, vorne von unten bis zur Stoßleiste und im hinteren Bereich von der Mitte bis zur Stoßstange. Der Rest war noch gut und konnte ordentlich umgelegt und gezogen werden, daß die Felgen ohne zu Schleifen problemlos inklusive der 15er Platte passen. Hier noch ein paar Motorraumbilder, die vielleicht für den ein oder anderen M30 Fahrer/Umbauer interessant sind. Hier sieht man den Abstand zum Nissens Kühler mit nicht bearbeiteten Gummis der oberen Kühlerbefestigung. Am 08.04. gab es dann den entgültigen Startschuß für das Projekt eta auf der Strecke. Das DTM Basisfahrzeugtreffen war am Pfingstsonntag den 27.05.2012.Also fast noch zwei Monate Zeit. Nach einem M30 Wochenedumbau sollte dies ja locker zu Schaffen sein. Es ist schwer zu sehen, aber vielleicht gibt es Jemanden, der den aktuell verbauten Fahrersitz wiedererkennt. Er stammt von BMW und nicht aus dem Zubehör. Hier nochmal einen Blick auf den Hartge H35 Fächer im eingebauten Zustand. Am nächsten Morgen, da ich wie immer beim Schrauben die Kamera total vergessen hatte. Man beachte mal den Schaltknauf, der tut seinen Dienst heute noch in meinem weißen E30 mit M30, aber nicht mehr in diesem Hier nochmal Hartge Fächer inklusive nachfolgendem Rohrverlauf. Katlos, versteht sich ja von selbst. So sehen gute 500.000km aus. Ungeschönte Wahrheit! Der Bereich des Batterieblechs Richtung Scheibenrahmen ist nur Kleber, kein Rost. Den einen Halter des Ausgleichsbehälters am Dom hatte ich schon beim Einbau entfernt, da er dem Luftmengenmesser im Wege stand. Der bestehende Halter dient der Befestigung der Zündspule. Das ist eine leider häufig betroffene Stelle aller E30 die im Wintereinsatz sind. Mittlerweile Fette ich dort alle Belchdopplungen und behandel sie anschließend mit einem Wachs. Da Wachs alleine oft nicht ausgereicht hat, gerade wenn schon etwas Rost vorhanden ist. Hier sieht man die unterschiedliche Form des VFL Bremsflüssigkeits Ausgleichsbehälters zu den NFL. Außerdem ein Sicherungskastendeckel mit kompletter Arretierung, und das bei der hohen Laufleistung. Da waren bestimmt nur ganz wenige Sicherungen kaputt. Der Zeitplan war sportlich, ob es geklappt hat?? Soll ich erst dies auflösen, oder soll ich ein extra Kapitel zu dem bearbeiteten M30 als nächstes posten? Sonst poste ich es im Anschluß.
  2. @Limofreak Das ist doch absolut keine sprengen eines Threads. Die Ringe habe soweit gepasst bis auf die Bereiche der Aufnahmen der Verstellschrauben, an denen habe ich den Ring etwas schmaler gefeilt. Die Kabelbinder habe ich nur als Sicherung verwendet, daß der Ring nicht nach vorne rutschen kann, da er nicht perfekt geklemmt hat. In der Zwischenzeit habe ich an anderen E30 auch Chromringe von den "beliebten" Angel-Eyes-Scheinwerfern verbaut, die passen ohne Änderung @MartinE30 Die Gläser bereite ich genau so wie einen Lack auf. Erst fein Naß schleifen, bei Steinschlägen die Kanten brechen, anschließend mit Schleifpolitur und zum Schluß mit einer Finish-Politur. Funktioniert eigentlich ganz gut. Dauert aber seine Zeit, bis man damit durch ist. Locker eine Stunde pro Scheinwerferglas.
  3. Da ich für ausreichend Luft gesorgt habe widmete ich mich als nächstes dem Thema der Lichtausbeute. Zu diesem Zeitpunkt habe ich zusammen mit einem Arbeitskollegen meinen KFZ-Meister in der Fahrzeugakademie in Schweinfurt in Vollzeit absolviert. Wir hatten uns entschieden keine Wohnung zu mieten, sondern täglich Morgens und Abends die Strecke von ca. 70km zu fahren und haben uns dafür einen Opel Combo 1.7d zugelegt. Leider hat der Opel das nicht ganz ohne Reparaturen überstanden und so durfte der eta das ein oder andere Mal den Weg nach Schweinfurt antreten. Zu der damaligen Zeit war der Golf 5 GTI eines der angesagtesten Automobilen bei den "jungen Wilden" und die durften jedes Mal erleben, daß so ein alter vergammelter E30 mit M30 doch eine Schippe besser geht als ihr eigenes KFZ Das hat meine Einstellung und Sicht auf meinen eta dann doch nachhaltig verändert. Er hatte zwar nur noch etwas RestTÜV aber ich habe den Entschluß gefasst, daß er nach den vielen Strapazen(die er mühelos erduldet hat) nicht geschlachtet wird, sondern weiter in meinem Fuhrpark verweilen darf. Deshalb ging ich dann dem Thema der Lichtausbeute auf den Grund. Wie hier deutlich ersichtlich, war die Birne des rechten Abblendlichtes wassergekühlt und alle Gläser sandgestrahlt und von Innen angelaufen. Ich entschied mich ein paar andere VFL Scheinwerfer aus meinem Fundus aufzuarbeiten, da alle besser waren als die aktuell verbauten. Hier sieht man die Ausgangsbasis: Innen wurde alles Corega Tabs behandelt, Außen die Gläser poliert und die Gehäuse gereinigt. Außerdem bei allen Einstellschrauben die Gewinde gangbar gemacht und die beschädigten Clips durch gute ersetzt. Die Halterahmen wurden sandgestrahlt, grundiert und lackiert. Außerdem habe ich Chromringe vom E32 verbaut da es mir besser zur Chromstoßstange gefallen hat, als das originale silber. Die E32 Ringe passen nicht ohne Nacharbeit auf den E30 Scheinwerfer, und sind auch mit Kabelbindern gesichert. Was zum guten Ton einer Bastelbude gehört So kann sich das doch sehen lassen: Hier die Beifahrer Seite inklusive wassergekühlter Abblendlichtbirne. Auf der Fahrerseite war der Abblendlichtscheinwefer auch eher ein Feuchtbiotop Hier sieht man doch einen kleinen Unterschied Selbst in ausgeschaltetem Zustand war die Sicht jetzt schon besser. und ja, die Haube ist auch mal poliert worden, dazu aber später mehr.
  4. @Janosch Danke für deine Hilfe @Cove Ich freue mich auch schon darauf, wenn Nils der Turbine das Laufen lernt @all Leider zieht es sich mit der Story länger als ich es möchte, aber es laufen im Hintergrund etliche Sachen, die für den weiterem Weg dieses Autos entscheidend sind.
  5. Ein Touring in Breit!
  6. @MartinE30 Die Löcher habe ich mit eine Lochsäge für die Bohrmaschine gebohrt, da diese Verkleidung nicht nur einfacher Kunststoff ist, sondern mit Fasern verstärkt, benötigt man dafür schon die besseren Varianten. Außerdem muß man sich dabei Zeit lassen, da die Säge ganz schön heiß wird. Ich hätte dir gerne auch ein Beispielbild angehängt, bin aber leider zu dumm dafür Wenn du aber kurz Lochsäge in eine Suchmaschine eingibst, siehst du es gleich.
  7. Ich werde, so wie jedes Jahr seit 2013, auch mit einer meiner Bastelbuden vor Ort sein. Wenn alles so klappt wie ich es mir wünsche, kann sogar die eine Bastelbude ihren 40. Geburtstag im Marstall feiern Ich freue mich jetzt schon, die ganze Truppe wieder zu sehen und hoffe, daß sich auch der eine oder andere "Neue" in den Hof verirrt
  8. Luft, er braucht mehr Luft, je mehr desto besser!! Thermisch machte der eta zwar keinerlei Probleme, aber es kann auf keinen Fall schlecht sein (außer für den Luftwiderstand) wenn man sich mal der Niere und den Scheinwerfergittern annimmt. Als erstes mußte die Niere dran glauben. Es gibt zu diesem Zeitpunkt die 324td Niere (komplett offen mit der Standard Breite der Stege) oder auch die M3 SportEvo Niere (komplett offen,aber mit schmälleren Stegen) noch für ca. 20€ neu bei BMW zu kaufen, was aber bei dem Anschaffungspreis des Autos fast 10% entspricht, und somit ein No-Go war. Da wurde lieber die Luftsäge angeschmissen und munter darauf losgesäbelt. Heute mache ich diese Arbeit mit einem scharfen Teppichmesser, da muß man so gut wie Nichts nacharbeiten, was bei dem Temperatureintrag mit der Säge deutlich mehr Nacharbeit mit sich bringt. Als Nächstes ging es den Scheinwerfergittern an den Kragen. Vor der Kur: Nach der Kur: Ich habe auch den Bereich unterhalb der Scheinwerfer geöffnet, da der M30 ja auf dieser Seite ansaugt. Die andere Seite mußte ebenfalls dran Glauben: Jetzt sieht man auch, was da original Alles verdeckt ist: Der Frontspoiler wurde ebenfalls gelöchert, da einer vom VFL 325i mir damals schon zu teuer war. Es wird bestimmt ein paar Leute geben, die Abhandlungen darüber schreiben, daß solche Löcher nicht optimal für den Luftstrom sind. Aber ich finde die Optik schön Oldschool, und es wird sich später auch noch ein Ölkühler dahinter verirren, der seinen Dienst auch sehr gut gemacht hat Hier nochmal die Front als Ganzes: Der rechte Abblendlicht Scheinwerfer war zu diesem Zeitpunkt auch mehr Aquarium als Lichtquelle. Und natürlich gibt es mehr als genügend Stellen, wo die Laufleistung nicht zu leugnen ist: Dem Nummernschild sieht man auch an, daß der eta nicht mit 120 km/h auf der rechten Spur bewegt wird Anhand der kleinen Details kann man auch erkennen, daß aus der Winterhure in der Zwischenzeit doch mehr geworden ist. Nämlich ein treuer Begleiter, der mich und meinen Bruder nie im Stich gelassen hat.(und in ferner Zukunft auch noch dem ein oder anderen Talk-Mitglied Freude bereiten wird)
  9. @Major Tom Hallo Thomas, natürlich kenne ich dich noch, und hoffe, daß man sich auch mal wieder über den Weg läuft. Vielen Dank für die Info, nur bin ich mir da sehr sicher, daß das Geräusch leider nicht vom Stabilisator-Halteblech kommt, da bei meinem eta schon unterschiedliche Achsen mit verschiedenen Stabis (auch PU-gelagerte) ihren Dienst verrichtet habe und das Geräusch leider immer vorhanden war/ist. So lange es sich nicht verändert/verschlimmert, habe ich meinen Frieden damit geschlossen.
  10. Die Fahrleistung meines eta mit dem M30 war jetzt auf jeden Fall mal zufriedenstellend.(vorübergehend) Aber das Fahrwerk, war nicht nur hoch wie ein Bus, sonder ich mußte vor Fahrtbeginn alle Radhäuser nach Kleintieren absuchen, die es sich darin gemütlich gemacht hatten So konnte dies auf keinen Fall bleiben. Da ich zu diesem Zeitpunkt schon immer das ein oder andere Fahrwerk für´n E30 liegen hatte, entschied ich mich ein gut gebrauchtes FK-Königssport-Gewindefahrwerk einzubauen, um zu schauen, wie es sich mit den hohen hinteren VFL-Radläufen verträgt. Ausgangsbasis mit originalen 325eta Federn: Vorderachse. Reifen sind 205/50-16, was dem originalen Abrollumfang entspricht: Hinterachsen gleiche Reifendimension: Hier das FK-Federbein mit originalem Domlager (alt BMW), da habe ich noch nie etwas anderes verbaut. Neu gefettet hebt das für die Ewigkeit. Es gab zwar noch Restgewinde, aber erst mal schauen, wo man von der Höhe raus kommt. Runterschrauben geht leichter wie(oder als??) hoch. Da es schon spät war habe ich nach der Vorderachse entschieden die Hinterachse am nächsten Tag umzubauen. Hier mal das Ergebnis: Ich kann nur sage, daß es sich absolut Beschissen fahren läßt. Noch schlimmer, wie es optisch ausschaut Also dann halt auch die hinteren Federn getauscht: Das Ergebnis sieht schon mal besser aus, und es fährt sich auch viel besser Aber es haben sich meine Befürchtungen bestätigt, daß er hinten immer noch zu hoch ist, durch die VFL-Radläufe: So kann das nicht bleiben, das ist ja immer noch ein Bus. Auf dem nachfolgendem Bild sind noch zwei Teile verbaut, die der erfahrene Fahrwerksspezialist sofort erkennt, die für eine bessere (Neudeutsch) Stance entfernt werden müssen. Danach sieht es dann wenigstens halbwegs akzeptabel aus: Da bei so einer gepflegten Perle es natürlich auf die kleinen Details ankommt, habe ich mich mal wieder bei meinen H35 bedient und sowohl vorne als auch hinten eine Domstrebe verbaut. Diesen mußten aber natürlich erst mal auf Hochglanz poliert werden, daß sie auch zum Rest des KFZ paßten Hier sieht man den Vergleich von vor der Politur(rechte Seite) zu nach der Politur(1.Gang). Es gab natürlich auch eine für hinten: Ich bin der Meinung, daß ich den Unterschied spüre, ob die Streben verbaut sind oder nicht. Man muß aber auch die etwas höhere Laufleistung berücksichtigen. Außerdem hat dieser E30, solange wir ihn besitzen, beim Überfahren eines Bordsteines, oder wenn man das vordere linke Rad mit einem Wagenheber frei hebt, ein Knack-Geräusch, daß aus dem linken Dom/Längsträgerbereich kommt und wahrscheinlich ein gelöster Schweißpunkt eines Verstärkungsbleches ist. Dies veränderst sich nicht, und somit sehe ich da auch keinen Handlungsbedarf.
  11. Sorry, Peter Das kommt davon, wenn ich mit meinen Sprachkenntnissen versuche ordentliche deutsche Sätze zu bilden Der eta ist natürlich für den E30 auf meinem Profilbild verantwortlich. Da werde ich im Laufe der weiteren Geschichte noch darauf eingehen. Dies wird aber noch dauern.
  12. Du hast dich ja in dem anderen Thread ausgiebig mit der Motorfrage beschäftigt. Ich kann dir, wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, was den Zylinderkopf angeht, einen neuen AMC Kopf empfehlen. Allerdings nicht mit den AMC Ventilen, sondern mit alten BMW Ventilen, Ventilfedern etc. Oder du baust den Motor mit den vorhanden Teilen auf, und fährst, bis dich der Kopfriß heimsucht, und machst dann den AMC Kopf drauf. Es kommt halt darauf an wie viel Arbeit du in den Zylinderkopf steckst. Je mehr Aufwand, desto mehr die Tendenz zum AMC Kopf.
  13. @ all Vielen Dank für die vielen tollen Rückmeldungen, das motiviert natürlich ungemein @MartinE30 Du kannst gerne mal beim nächsten Meininger Treffen den Lichtschalter betätigen, dann wirst du merken, daß er die Laufleistung doch nicht ganz ohne Verschleiß zurückgelegt hat @pngbr Danke für deine Worte, und ich hoffe damit auch den ein oder anderen zu motivieren, es mir gleich zu tun, und seine Foto-Story wieder zu beleben, oder einfach eine zu starten. @REXX Deine Frage wurde ja schon von Peter beantwortet. Er ist aber für das Auto aus meinem Profilbild verantwortlich. Außerdem werden auch noch aktuellere Heldentaten folgen, da ich erst ganz am Anfang der wahren Geschichte stehe, was aber in meinen Augen wichtig ist, um die jetzige große Entscheidung etwas besser zu verstehen. @Keeg Den Antriebsstrang kennst du ja besser wie ich, da du damit deutlich mehr Kilometer abgespult hast. Ich sage nur Diamantschwarzer Touring
  14. Wie verbastelt man am besten, einen eta, daß er noch ein eta bleibt? Dazu muß ich leider mal wieder etwas ausholen Mein Bruder war zwar mit den Fahrleistungen seines 325ix im Winter im Süden Bayerns mehr als zufrieden (da gibt es heute noch Quattro-Fahrer, die Alpträume von E30 haben), aber im Sommer ergibt so ein Allrad E30 keinen wirklichen Sinn, außer dem der Spritvernichtung. Durch seine Köpergröße ist für ihn ein E34 deutlich angenehmer als der E30 auf langen Strecken zu bewegen, und der Komfort ist natürlich ein ganz anderer. Der E34 kann was Innenraumgeräusche und Abrollkomfort anbelangt, heute noch mit vielen modernen Autos mithalten, während ein E30 dagegen eine fahrende Schuhschachtel ist. Also haben wir uns im Frühjahr 2012 auf die Suche nach E34 535i gemacht um einen Ersatz für seinen Schnitzer S5 zu finden, da dieser zu Schade war um auf der Autobahn seinen Tod zu erleiden. Er hatte zu diesen Zeitpunkt schon einen Kipphebelbruch wegen Dauervollgas auf der BAB hinter sich. Wir kauften unter anderem den nachfolgenden E34 535i, den ich mit seinem E30 325ix auf dem Trailer abgeholt habe, da er schon sehr lange stand und die Heimreise auf eigener Achse nicht gut überlebt hätte. Es sind auch gute Bilder für den E30 als Arbeitstier-Thread(kann man jetzt auch veröffentlichen, da schon verjähert) Der E34 wurde es dann doch nicht wegen Durchrostungen an beiden Längsträgern (eine übliche Krankheit bei VFL E34 im vorderen Bereich der Durchführungen der Bremsleitungen). Also wurde er geschlachtet, da er gut ausgestattet war: - E34 535i Handschalter - Alpina Fahrwerk -Alpina Felgen (8,5er/9,5er und eine weiter beschädigte 8,5er als Ersatzrad) -schwarzes Leder und gepflegter Innenraum -Sperrdifferential - 4 gute Türen/Heckklappe, Kotflügel, Motorhaube etc, -Klimaanlage -kein Schiebedach -uns vieles mehr, das man am besten heute nicht mehr weiß Er wurde natürlich bis auf die Rohkarosserie zerlegt, wovon es auch noch Bilder gibt. Die sollte und kann ich nicht veröffentlichen, da auf allen mein Bruder zu sehen ist, wie er jedes nur erdenkliche Karosserieteil zerstört Dieser Antriebsstrang mit etwas über 400.000km sollte, da es keine aktuell weitere Verwendung gab in den eta verbaut werden. Der 122Ps eta Antriebsstrang war zu diesem Zeitpunkt der mir allerliebste von allen gefahrenen E30 Antrieben (sehr viele außer den M21td). Ich hatte auch parallel einen M30 für einen anderen meiner E30 in Bearbeitung und wollte eigentlich nur mal den wirklichen Umbauaufwand sehen, da zu dieser Zeit auf e30.de ein M30 Umbau als Wochenendprojekt angesehen wurde. So ging ich das ganze Thema dann auch an. Freitag war der Beginn des Umbaus von 325e zu 335i. Dazu muß man erwähnen, das der 122PS 325e ab Herbstferien 1985, mit dem großen Flansch an der Kardanwelle versehen ist, und somit die bestes Basis für einen M30 Umbau darstellt. Er hat die passende Kardanwelle, ein lang übersetztes 188er Differential (2,93er Übersetzung), "große" E30 Bremsanlage, Batterie im Kofferraum, Stabilisatoren VA/HA, die passende Schaltbetätigung, was alles den Umbau deutlich erleichtert. Die folgenden Bilder zeigen den Ausgangszustand am Freitag: Die guten 14er Stahlrinden waren den 16er Hartge´s meines H35 gewichen, das Auge fährt ja mit. Die Dunlop SP 9000 (Voderachse)/SP Sport (Hinterachsee) hatten zwar noch eine dreistellige DOT, waren aber weder rissig noch konnte ich mich über mangelnde Haftung beklagen. Dann ging es los. Laufleistung des guten M20 zu diesem Zeitpunkt 507.000km, kein merklicher Ölverbrauch, absolut vollgasfest, maximal 10L/100km Verbrauch, viele tausende Kilometer mit 70-80% E85 (kostet der Liter ca. 0,85€ und war an vielen Tankstellen erhältlich, da Normalbenzin abgeschafft wurde) Kurz darauf sah es schon so aus: Weitere 1 1/2 Stunden später so: Es war geschafft!! Der M20 draußen, und jetzt mußte Platz gemacht werden für den M30. Aber wie viel?? Erst mal rein hängen und schauen? Vergiß es. Wird ja nur bis der RestTÜV abgelaufen ist bewegt, dann wird er geschlachtet werden. Also Hammer her und gibt ihm: Es wurden auch alle Stehbolzen für die Dämmung an der Spritzwand/Tunnel entfernt. Dieses schwere Ding braucht kein Mensch! Etwas Grundierung gab es dann doch, da ja überall die Farbe abgeplatzt war. Das war´s aber auch mit der Kosmetik, der soll fahren und nicht glänzen. Was macht man mit einem 400,000km gelaufenen M30 Antriebsstrang?? Genau. Ventilspielkontrolle, da er sehr laut vom Ventiltrieb war(und heute auch noch immer ist), was aber gepasst hatte. Somit stand dem Einbau eigentlich nichts mehr im Weg, Auspuffanlagentechnisch hatte ich mal wieder den großen Vorteil einen Hartge H35 zu besitzen, der ja bekanntlich einen M30 im E30 hat. Somit sollte da ja alles passen. Auf dem Bild ist noch der E34 Motorhalter verbaut, und der Hartge hat eine geänderte Vorderachse, daß der H35 Halter nicht einfach so passt. Ich hatte aber ja zeitgleich schon einen weiteren M30 in der Kur, bei dem ich einen Hartge-Fächerkrümmer-Nachbau angepaßt und den Motorhalter passend für den E30 gebaut hatte, auf den ich jetzt zurückgreifen konnte. Wie man sieht klappt es mit dem Schrauben besser als mit dem Fotografieren Dies hat sich bis heute nicht geändert. Damit müßt ihr jetzt klar kommen Am späten Samstag Abend, war es dann endlich so weit. Es konnte Polterabend und Hochzeit in einem gefeiert werden und das Eisenschwein kam an seinen neuen Arbeitsplatz. Bei sommerlichen Temperaturen der geilste Arbeitsplatz. Es war vollbracht!! Der M30 an seinem neuen Bestimmungsort. Es passte sogar locker noch die Zündverteilerabdeckung hinter den Kühler. Beim VFL eta paßt der E28 M30 Kühler ohne Veränderungen in den Motorraum. Es sind alle unteren Halter an der richtigen Stelle und der originale M20 Kühler wird genau so befestigt. Motorpostion ist eine 3,5. Ich habe die Löcher der Position 3 zu Langlöchern aufgefräßt und es sind KTM 950 Adventure Zylinderkopf-Muttern M10 mit 13er Schlüsselweite verbaut. Da der originale BKV weiter gefahren wurde, habe ich an der Ansaugbrücke einfach etwas Platz mit der Flex gemacht, daß es gerade so paßt. Sonntags ging es dann weiter mit dem Komplettieren des Motorraums. Auffüllen aller Flüssigkeiten. Tauschen des gebrauchten und undichten Kühlers(auch einer von meinem H35) gegen einen neuen Nissens. Verbau der Kardanwelle und der restlichen H35 Auspuffanlage(die nach den Hosenrohren Einflutig ausgeführt ist). Erste kleine Fahrten, ob alles so funktioniert wie es soll, wurden am Sonntag Nachmittag durchgeführt. Somit war klar, wie auf e30.de mehrfach beschrieben, ein M30 Umbau ist ein Wochenendprojekt Aber dann kam es mal wieder ganz anders, als geplant. Der cirrus-blaue (geile Farbe) E34 535i meines Bruders hat auf dem Weg zur Autobahn seine hinteren Bremsscheiben in ein schön leuchtendes Orange/Rot versetzt und die Beläge hatten sich in Rauch aufgelöst. Es war Sonntag Abend, und sein Dienstherr erwartete ihn pünktlich Montag Früh 6:00 zum Dienstbeginn. Außerdem wartete ein weiterer Kamerad auf ihn, den er auf den Weg nach Altenstadt einsammeln sollte. Also habe ich ihm kurzerhand den eta als Fahrzeug gegeben, und es wurde eine etwas größere Jungfernfahrt. Danach wußten wir, daß er vollgasfest auch ohne verbauten Lüfter ist, was sich dann auch lange Zeit nicht mehr ändern sollte, da ich keine Lust hatte, eine E-Lüfter in das bald zu schlachtende Auto zu bauen, Der Hartge Viskolüfter ist mir bis heute zu Schade ,um außer irgendwann mal im H35, ausprobiert zu werden. Die Jungfernfahrt lief problemlos bis sich auf der Heimfahrt im Stau eine Schlauchschelle an einem Edelstahlverbinder des unteren Kühlerschlauchs löste und der gesamte Kühlwasserinhalt davon lief. Natürlich hatte er Werkzeug und auch einen 5-Liter Kanister Wasser dabei und konnte auf dem Standstreifen den Schlauch reparieren. Nur hat ein E30 ja bekanntlich mehr als 5 Liter Kühlflüssigkeit. Weshalb er einen kleinen Geländemarsch von der BAB querfeldein zu eine Quelle absolvierte, wo er den Kanister wieder aufüllen konnte,um das fehlende Wasser am eta zu ergänzen, was ich mir bis heute noch anhören kann
  15. Wie bereits in meinem Vorstellungs-Thread angekündigt werde ich den bisherigen und hoffentlich noch sehr langen gemeinsamen Weg meines 325eta´s hier mit euch teilen. Leider gibt es vom Kaufzustand keinerlei Bildmaterial, da er als Winterauto für meinen Bruder angeschafft wurde um seinen E34 Schnitzer S5 zu schonen, und die Lebenserwartung seiner "Verbrauchsautos" maximal 6 Monate betrug(es gibt aber die eine Ausnahme). Damals hatte ich einen befreundeten Jugoslawen, der bei unserem Motorradgeschäft den Schrott abgeholt und die Alt-/Unfallfahrzeuge in seine Heimat mitgenommen hat. Er hat dies auch bei sehr vielen Autohändlern in näherer und weiter Entfernung getan, und mir alle alten BMWs vorbeigebracht, wo ich sie mir anschauen und entweder für sehr kleines Geld schlachten/teilschlachten oder auch komplett kaufen konnte. Der oben genannte eta stand schon längere Zeit bei einem BMW Händler in der hintersten Ecke des Hofes unter einem Baum und hatte ein defektes Getriebe und keinen Fahrersitz mehr verbaut. Er war sonst komplett, hatte aber größere Roststellen. Ich habe mir das Auto nur im Dunkeln mit einer Taschenlampe angeschaut und durch die geschlossene Türe einen Kilometerstand von 164.000 km abgelesen. Da wir dem Kauf zugestimmt hatten (es war im Herbst 2009), konnten mein Bruder und ich den eta ein paar Tage später beim BMW Händler abholen, da sie den halben Hof umparken mussten, um an das Auto zukommen. Wir sind mit einem Fahrersitz und roten Nummern beim Händler vorgefahren und haben den Kaufpreis von 220€ bezahlt. Der Werkstattmeister hatte uns sogar noch eine funktionsfähige "alte" Batterie gegeben, als er hörte, daß wir den eta innerhalb einer Woche wieder zulassen und nicht schlachten wollten. Als der Fahrersitz verbaut war und es auf die Heimreise gehen konnte habe ich beim Blick auf den Tacho feststellen müssen, daß es nicht 164.000km, sondern 464.000km waren Zuhause wurde daraufhin das komplette Auto durchgeschaut, was aber bis auf die Durchrostungen keine größeren Überraschungen bereit hielt, was wahrscheinlich dem einzigen Vorbesitzer zu verdanken ist. Es waren beide Produktionsaufnahmen, beide Schweller an den Wagenheberaufnahmen, die hinteren Radläufe/Innenradhäuser und die Kotflügel reperaturbedürftig. Die Bremsscheiben waren zwar verrostet, aber fast noch neuwertig. Das Getriebe machte in allen Gängen außer dem 4.Gang(direkter Durchtrieb) starke Geräusche und es kam nur eine handvoll Öl und eine handvoll Abrieb/Spähne aus der Ablaßschraube. Der Drehzahlmesser funktionierte ebenfalls nicht, und das Schiebedach war stark verrostet/durchgerostet. Es wurde aber dennoch die Entscheidung getroffen dieses Auto für die Hauptuntersuchung herzurichten, da wie bereits weiter oben erwähnt, seine Lebenserwartung wahrscheinlich nur maximal 6 Monate betragen würde. Die Durchrostungen wurden mit selbst gemachten Blechen geschweißt, Kotflügel hatte ich noch ein paar "alte" blaue von meinem H35 über, die bereits schon im Schrott gelegen hatten, die Bremsscheiben wurden kurzerhand abgedreht, und der Drehzahlmesser wurde aus einem 4-Zylinder und dem orignalen eta Ziffernblatt selber zusammengefricklet, daß er sich wenigstens bewegt, und nicht nur tot herumliegt. Dies alles war innerhalb einer Woche erledigt, und der eta hatte seinen wohlverdienten TÜV-Stempel erhalten und konnte zugelassen werden. Ab diesem Zeitpunkt hieß es für meinen Bruder "Feuer frei". Der eta wurde durch Hochwasser bewegt, das bis zu den seitlichen Stoßleisten reichte, es wurde unser Eicher-Einzylinder-Bulldog angezogen, obwohl die Geräusche des Getriebes immer schlimmer wurden, es wurde viel im Schnee gedriftet und auch das Auto so versenkt, daß es nur noch mit fremder Hilfe geborgen werden konnte. Aber eines hat er nicht geschafft, den eta hinzurichten, wie er es vorausgesagt hatte. Im 2. Quartal 2010 wurde mein Bruder zur Bundeswehr einberufen und sollte seine Grundausbildung in Hagenow (einfache Strecke 625km) ableisten. Er entschied sich den eta weiter zu fahren, aber ein anderes Getriebe zu verbauen, da sonst das Risiko doch zu groß gewesen wäre, liegen zu bleiben. Wir haben ein 325 VFL Getriebe für 30€ gekauft und den kleinen gegen den großen eta Flansch getauscht. Außerdem wurde das verrostete Schiebedach gegen ein anderes aus meinem Fundus getauscht, da man mit Rostkrümel berieselt wurde, sobald man es geöffnet hat. Somit war der eta für sein Leben als Autobahnbomber gerüstet Bis auf einen defekten Keilriemen hat er seine Aufgabe komplett ohne Probleme erledigt. Jedes Wochenende 1250km Vollgas!! Bis jetzt der einzige eta, den ich kenne, der den Tacho voll gemacht hat. Später wurde mein Bruder in den Süden nach Altenstadt in Oberbayern versetzt und hat sich einen E30 325ix zugelegt, da man mit einem Hecktriebler dort im Winter doch etwas verloren ist. Da das Auto noch RestTÜV hatte, habe ich den eta von ihm übernommen und ihn weiter im Alltag bewegt. Dabei hatte ich das große Vergnügen die halbe Million voll zu machen Hiervon gibt es auch die ersten Bilder von ihm. Das Datum auf den Bildern stimmt nicht (nicht eingestellt beim Batteriewechsel). Es war der 18.Januar 2011 Wie man hier sieht, hat der selbst gefrickelte Drehzahlmesser alles außer richtig angezeigt:-) Es war aber lustig den hinteren rechten Mitfahrer zu beobachten, wenn man den guten M20 in den Begrenzer bei ca. 20L auf der Verbrauchsanzeige gehämmert hat Es gibt zum Glück auch ein paar Außenaufnahmen, bei denen man den "Zustand" sehen kann: Ich hoffe, daß ich euch mit meinem ausführlichen Text nicht zu sehr gelangweilt habe, und verspreche, daß die zukünftigen Beiträge mehr Bilder beinhalten werde, da es ab jetzt endlich mit dem Verbasteln losgehen wird.
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