Mein alter Chef fuhr im Alltag Nissan Sunny - ohne Airbags. Den hat er von einer Kundin, die das Autofahren aufgegeben hatte, geschenkt (!) bekommen.
Vor wenigen Wochen, so berichtete er mir, hat er bei Wildwechsel doch das Lenkrad verrissen und ist mit 120 Km/h ins Schleudern geraten, sich aber glücklicherweise nicht überschlagen.
Bis auf eine Schramme ist ihm nichts passiert. Der Airbag hätte ihm vermutlich die Brille ins Gesicht graviert. Ich will das gar nicht schlecht reden, nur aufzeigen, dass Glück eben auch bei jedem Unfall eine Rolle spielt. Auch E30 Fahrer sind schon heile raus oder eben gar nicht mehr.
Wenn ich an den Tesla Cybertruck denke, möchte ich keine Kollision damit haben. Wurde bereits vielfach über gefährliche Unfälle mit diesem als Unfallgegner berichtet.
Gestern habe ich mit dem VW Touran (2008) meiner Eltern 6 Stunden BAB abgerissen, bis auf einen schlechten Radioempfang gab es nichts zu beklagen und nichts, was meint, mir eine Pause aufzwängen zu wollen oder meine Geschwindigkeit anpassen zu müssen - sehr angenehm.
Thema E-Auto, DAS hat mich nachdenklich gestimmt:
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/ungluecke/id_100538720/bad-nenndorf-e-auto-brennt-insassen-verschmelzen-mit-fahrzeug.html
Ich möchte das „Moderne“ gar nicht verteufeln. Auch ich profitiere von vielem, was mir das Leben angenehm und leicht(er?) macht, aber ich muss nicht jeden Trend mitmachen. Jeder ist fähig sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Diesen an der Garderobe abgeben zu wollen, dürfte ein Resultat unserer westlichen Vollkaskomentalität sein.