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Kruki

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  1. Das Zeug ist bereits auf dem Heimweg..
  2. Dass meine Messergebnisse schlecht waren, kann nur am Werkzeug selbst liegen, habe da an der falschen Stelle gespart.. Das Mikrometer hat keine Isolierung, daher wurden die gemessenen Werte immer kleiner, weil das Mikrometer immer größer wurde.. Man spürt es sofort, wenn man die KW berührt und dann das Mikrometer, um wieviel wärmer das Mikrometer ist. Hab dann eine Isolierung gebastelt. Hat aber nichts geholfen.. Wenn ich 5 mal hintereinander das Eichstück einspanne, ist der Nullpunkt 5 mal an unterschiedlichen Stellen. Selbst wenn ich mich richtig dumm anstelle kann das nicht sein. Das Zeug schick ich auf jeden Fall zurück und kauf mir Markenwerkzeug.. EDIT: Der Verdacht hat sich bestätigt.. habe gerade mit der Mikrometerschraube verglichen, die ich schon daheim hatte (leider nur 0-25mm). Mit dieser komme ich bei jeder Messung auf dasselbe Ergebnis. Bei dem Satz den ich günstig bestellt hatte (hat auch eine 0-25mm dabei, deswegen konnte ich 1:1 vergleichen), waren nicht einmal die Eichstücke gerade abgefräst an den Enden..
  3. Super interessanter Thread! Alles gut zu wissen. Wenn ich mir jetzt im Zubehör (KS, Mahle Original etc.) Lagerschalen zulegen will, muss ich ja mittels Plastigage das Lagerspiel messen, ob es im vorgeschriebenen Bereich der Lagerschalen ist. Wenn das nicht passt, schick die Dinger einfach wieder zurück und bestelle andere, solang bis ich passende erwische?
  4. Es geht nicht darum, dass ich unterbewusst die Messwerte beeinflussen würde. Es wäre nur schlauer gewesen, eine Dreipunkt-Mikrometerschraube zu besorgen, sodass sich der Zapfen selbst zentriert. Wenn ich versuche 5 mal an der selben Stelle zu messen erhalte ich keine reproduzierbaren Werte, weil ich nie richtig die "Mitte" also auf beiden Seiten die 100 prozentig gegenüberliegenden Tangenten erwische, sodass der volle Durchmesser gemessen wird. Ich schaffe es quasi nicht Spindel und Amboss an den am weitesten von einander entfernten Punkten anzusetzen sozusagen. Das ist zumindest meine Vermutung, weil jedes Mal wenn ich die Gefühlsratsche andrehe komm ich auf einen anderen Wert.. vielleicht ist auch nur das Werkzeug, das ich mir gekauft hab Schrott.. Vielleicht gehört das neue Werkzeug auch einfach nochmal justiert, also der Nullpunkt eingestellt. Das kann ich auch noch in Ruhe erledigen, wird aber am eigentlichen Problem nichts ändern, da ich dann maximal andere nicht reproduzierbare Werte habe. Vielleicht muss ich auch einfach jemanden mit einer ruhigeren Hand finden
  5. Sooo, es gibt Messergebnisse. Gemessen hab ich folgendermaßen: Die Mikrometerschraube immer kleiner drehen bis sie über die geölten Zapfen nicht mehr drübergeht. Ich hab jeden Zapfen horizontal und vertikal gemessen. Jeder Zapfen gibt dasselbe Bild ab. Mit dem Mikrometer auf 59,755 eingestellt geht es über die Hauptlagerzapfen und mit 44,755 über die Pleuelzapfen. Sowohl horizontal als auch vertikal genau gleich. Ich hab zuerst versucht, das Mikrometer mit der Gefühlratsche kleiner zu drehen, habe aber nie ein gleichmäßiges Ergebnis erhalten (bei gleichem Ansetzwinkel). Daher die oben beschriebene Methode.
  6. Eine (hoffentlich nicht sehr blöde) Frage, aber von welchen Toleranzen sprechen wir hier? Ab wann ist ein Zapfen nicht mehr "rund"? Reicht für den Durchmesser der Zapfen eine analoge Mikrometerschraube mit einer Skala für 100stel mm (also 0,01) oder ist eine digitale mit bis zu 3 Nachkommastellen vonnöten?
  7. Ich hab überhaupt keine Sorgen, dass der Wagen nicht wieder laufen wird. Man kann alles reparieren mit genug Geduld, Genauigkeit und Wissen. (Ich weiß, mit ein bisschen mehr von all dem wär das alles schon erledigt, aber ich lern es momentan auf die harte Tour :D) Es zieht sich bei mir immer nur alles ein bisschen, weil der Wagen am Land steht und ich unter der Woche in der Stadt arbeiten bin. Ich kann garnicht in Worte fassen wie sehr dankbar ich euch allen bin. Am Wochenende gibt's wieder ein Update, hoffentlich bereits mit Messwerten.
  8. Muss mir noch eine Bügelmessschraube besorgen, die über die Zapfen passt. Meine ist zu klein. Bin ab morgen zuhause und werde das dann gleich angehen. Hoffe ich kann irgendwo eine kaufen bei mir in der Gegend. Wüsste niemanden der eine "große" liegen hat.
  9. Könnte ich theoretisch einfach so eine andere Welle verbauen? Die müsste doch optimalerweise mit dem Schwungrad und eigentlich auch dem Inkrementenrad gewuchtet sein oder? Wurde das vom Werk aus so gemacht?
  10. Hoppla verlesen. Das stimmt natürlich. War geistig nur gerade in meiner Garage wo noch zwei M40B16 rumliegen. Leider kein B18 Dort passt dann nur der Block aber nicht die Welle :(
  11. Müsste die M40-Welle nicht längeren Hub haben? Die Bohrung ist ja bei M40B16,18 M42 usw gleich oder?
  12. Ein 3-Zeiler wird meinen Leidensweg nicht beschreiben können. Ich kann aber gern nachher so kurz als nur möglich die 10 vorherigen Seiten zusammenfassen.
  13. Können schon, schlau ist es nicht Das interessante ist, dass beim Vorbesitzer ebenfalls die STD Lagerschalen verbaut waren. Die Nummern darauf (die, die noch lesbar waren) waren jedenfalls gleich.. Das würde bedeuten, der Vor-vorbesitzer hat dem Vorbesitzer den Motor so verkauft, ohne ihm zu sagen, was los ist. Dann ist der Vorbesitzer mit zu wenig Öldruck gefahren, bis das Problem mit den Kolbenringen aufgetreten ist? Kann das zusammenhängen? Mich würde echt interessieren, was dieser Motor schon alles erlebt hat.. Das ändert natürlich nichts daran, dass ich beim letzten Mal zu Faul war zu messen. Diese 30 Sekunden Arbeit hätten mir viel Ärger erspart. Es wird mir eine Lehre sein. Amen.
  14. Das sind die Maße der Haupt- und Pleuellagerzapfen. (Gemessen mit dem digitalen Messschieber, meine Mikrometerschraube ist nicht breit genug) Habs gerade geprüft, das ist erstes Untermaß laut Leebmann. Dass mir mit den Standard-Lagerschalen dann der Öldruck davonpfeifft ist auch klar... und, dass der Motor eine kriminelle Geräuschkulisse hat..
  15. 44,75 und 59,75 Das ist erstes Untermaß auf der KW richtig? Dann ist ja alles klar..
  16. Hab das kurz gechecked, ich kann durch keine Düse durchpusten.
  17. Die oberen Pleuelschalen sind auch eher einseitig abgenutzt. Oben auf der Einlasseite, unten auf der Auslassseite. Die Hauptlagerschalen zeigen dasselbe Bild. Einzig die erste Hauptlagerschale hat die Abnützung auf der anderen Seite. Diese könnte verkehrt eingebaut gewesen sein. Wenn ich mit den Fingern die Zylinderwände entlangstreiche spüre ich die selben feinen Partikel wie im Ölsumpf. Von wo kann das Zeug kommen?! Ich werd mir auf jeden Fall eine Plastigage besorgen und das Lagerspiel mal messen.
  18. Es zeigen alle Nuten in richtung Auslass. Das war also richtig montiert.
  19. Die oberen kommen am Nachmittag raus, dass mit den Deckeln hab ich mir auch schon gedacht. Hab sie so eingebaut wie sie drinnen waren damals.. das kann natürlich ein fataler Fehler gewesen sein..
  20. Was sagt ihr zu dieser Ölpumpe? Kann die für den niedrigen Ölduck verantwortlich sein?
  21. Die Lagerschalen sind einseitig verschlissen, das sieht man in Natura deutlich.
  22. Hab einfach Standardschalen genommen. Werde die Zapfen messen. Kann mir nicht vorstellen, dass dort schonmal was weggenommen wurde, aber man weiß ja nie.. schon garnicht bei diesem Motor..
  23. So sehen die Lagerschalen aus. Sieht nicht so aus, als würden die solchen Abrieb erzeugen.
  24. Richtig, das hab ich gemacht. Hab dann einen Tag nur mit einigen in jeglicher Art und Weise verbracht. Kann mir schwer vorstellen, dass da was drinnen geblieben ist.
  25. Dreck kann es nicht sein. Maximal ein Einbaufehler in irgend einer Hinsicht. Hab sicher sauber gearbeitet, aber unter Umständen nicht richtig. Habs selbst gebaut. Auseinander kommt es jetzt sowieso. Bin sehr gespannt wie die Lagerschalen aussehen.
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