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Ich hab ein weiteres Rätsel für euch. Bei der einzigen Fahrt, die ich bis jetzt zurückgelegt habe (ja, ich bin tatsächlich mal gefahren mit den falschen Lagerschalen) hat es 2 mal kurz (aber laut) gekrächzt. Man hat gespürt, dass es aus dem Bereich Kupplung/Schwungrad kommt. Mein Gedanke war ein fehlerhafter Starter (hab diesen nach dem Ausbauen auch gleich revidieren lassen) Jetzt fällt mir aber gerade auf, dass es nichts mit dem Starter zu tun hat... siehe Bilder.. Wir befinden und hier an der Unterseite der Getriebeglocke. Die Kratzer waren beim letzten mal ganz sicher noch nicht da. Da kann sich doch nur irgend ein Teil verfangen haben. Aber welches?? Mir ist beim zerlegen nichts offensichtliches entgegengekommen. (Schraube, Beilagscheibe oder sonst was) Es hat auch nicht dauerhaft, sondern nur zwei mal ganz kurz geschliffen, das hat man klar wahrgenommen. Von der Kupplung ist nichts abgebrochen. Die Federn usw. sind alle noch ganz. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ich irgend ein Metallteil in der Getriebeglocke aus schlampigkeit "verloren/liegen gelassen" hätte. Hat jemand eine Idee was da gekratzt haben könnte?
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Kann mir schon vorstellen, dass es dem Sensor nicht gefällt, so nah am Krümmer zu sitzen. Auch wenn es etwas mehr Arbeit ist (besonders im E30 mit originaler Ansaugbrücke), Ansaugbrücke runter und den Sensor in den Kopf wo er hingehört. Dann kannst du auch gleich den Kabelbaum verwenden, der schon verbaut ist. Natürlich solltest du den Sensor prüfen ob er korrekte Werte liefert. (Konnte die richtigen Werte gerade nicht finden, gibt hier aber sicher jemanden, der die im Kopf hat) I I V siehe nächster Post von @vokuhila
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Das ist richtig, der verbaute Fühler aus dem E36 ist 2 Polig (aus dem E30 nur 1-Polig) und wenn der noch verbaut ist, liefert er ein falsches Signal an den Tacho. Da es aber Anfangs funktioniert haben soll, würde ich davon einmal nicht ausgehen.
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Hatte mal den lustigen Fehler, dass der Zeiger im Tacho locker war und dann die Temperatur immer gesprungen ist (laut Anzeige), obwohl sie in Wahrheit ok war. Also einfach mal schnell Tacho rausziehen und die Muttern hinten am Tacho mit Gefühl nachziehen.
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Das kann ich bestätigen, dass ich das nicht hinbekommen hab. Da war immer ein deutlich sichtbarer Höhenunterschied. Jedoch hat es nicht an dieser Stelle, sondern im Bereich über dem Krümmer weiter hinten geronnen. Werde beim nächsten Zusammenbauen auf jeden Fall darauf achten! Das ändert leider nichts daran, dass es aus dem Öleinfülldeckel geblasen hat.
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Für die Zeit bis zum Zusammenbauen hab ich noch eine Frage über die ich schon länger grüble. Aus meiner neuen Ventildeckeldichtung hat es dauernd geronnen und ich weiß nicht warum. Was mir auch aufgefallen ist, waren ordentliche Luftstöße die aus dem Ventildeckel rausgekommen sind als ich den Öldeckel geöffnet habe. Da dachte ich zuerst gleich, dass es mir an den Kolbenrungen vorbeibläst. Danach Kompression gemessen und überall über 12,5 Bar.. an was kann das noch liegen? Ist das normal? (Kann mir das nicht vorstellen) Kann es trotzdem sein, dass ich blow-by an den Ringen habe? Da ich ja noch 2 schöne M40-Blöcke liegen habe, ist mir in den Sinn gekommen den M42-Block der momentan Verbaut ist nochmal mit einer Bohrungslehre zu vermessen und notfalls einen anderen Block einzubauen. Dann hab ich den M42 halt unnötig gestrahlt und lackiert..
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Plastigauge hab ich gestern bestellt, zu den Lagerschalen dazu. Ich mag das nicht dem Zufall überlassen.
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Dass meine Messergebnisse schlecht waren, kann nur am Werkzeug selbst liegen, habe da an der falschen Stelle gespart.. Das Mikrometer hat keine Isolierung, daher wurden die gemessenen Werte immer kleiner, weil das Mikrometer immer größer wurde.. Man spürt es sofort, wenn man die KW berührt und dann das Mikrometer, um wieviel wärmer das Mikrometer ist. Hab dann eine Isolierung gebastelt. Hat aber nichts geholfen.. Wenn ich 5 mal hintereinander das Eichstück einspanne, ist der Nullpunkt 5 mal an unterschiedlichen Stellen. Selbst wenn ich mich richtig dumm anstelle kann das nicht sein. Das Zeug schick ich auf jeden Fall zurück und kauf mir Markenwerkzeug.. EDIT: Der Verdacht hat sich bestätigt.. habe gerade mit der Mikrometerschraube verglichen, die ich schon daheim hatte (leider nur 0-25mm). Mit dieser komme ich bei jeder Messung auf dasselbe Ergebnis. Bei dem Satz den ich günstig bestellt hatte (hat auch eine 0-25mm dabei, deswegen konnte ich 1:1 vergleichen), waren nicht einmal die Eichstücke gerade abgefräst an den Enden..
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Super interessanter Thread! Alles gut zu wissen. Wenn ich mir jetzt im Zubehör (KS, Mahle Original etc.) Lagerschalen zulegen will, muss ich ja mittels Plastigage das Lagerspiel messen, ob es im vorgeschriebenen Bereich der Lagerschalen ist. Wenn das nicht passt, schick die Dinger einfach wieder zurück und bestelle andere, solang bis ich passende erwische?
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Es geht nicht darum, dass ich unterbewusst die Messwerte beeinflussen würde. Es wäre nur schlauer gewesen, eine Dreipunkt-Mikrometerschraube zu besorgen, sodass sich der Zapfen selbst zentriert. Wenn ich versuche 5 mal an der selben Stelle zu messen erhalte ich keine reproduzierbaren Werte, weil ich nie richtig die "Mitte" also auf beiden Seiten die 100 prozentig gegenüberliegenden Tangenten erwische, sodass der volle Durchmesser gemessen wird. Ich schaffe es quasi nicht Spindel und Amboss an den am weitesten von einander entfernten Punkten anzusetzen sozusagen. Das ist zumindest meine Vermutung, weil jedes Mal wenn ich die Gefühlsratsche andrehe komm ich auf einen anderen Wert.. vielleicht ist auch nur das Werkzeug, das ich mir gekauft hab Schrott.. Vielleicht gehört das neue Werkzeug auch einfach nochmal justiert, also der Nullpunkt eingestellt. Das kann ich auch noch in Ruhe erledigen, wird aber am eigentlichen Problem nichts ändern, da ich dann maximal andere nicht reproduzierbare Werte habe. Vielleicht muss ich auch einfach jemanden mit einer ruhigeren Hand finden
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Sooo, es gibt Messergebnisse. Gemessen hab ich folgendermaßen: Die Mikrometerschraube immer kleiner drehen bis sie über die geölten Zapfen nicht mehr drübergeht. Ich hab jeden Zapfen horizontal und vertikal gemessen. Jeder Zapfen gibt dasselbe Bild ab. Mit dem Mikrometer auf 59,755 eingestellt geht es über die Hauptlagerzapfen und mit 44,755 über die Pleuelzapfen. Sowohl horizontal als auch vertikal genau gleich. Ich hab zuerst versucht, das Mikrometer mit der Gefühlratsche kleiner zu drehen, habe aber nie ein gleichmäßiges Ergebnis erhalten (bei gleichem Ansetzwinkel). Daher die oben beschriebene Methode.
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Eine (hoffentlich nicht sehr blöde) Frage, aber von welchen Toleranzen sprechen wir hier? Ab wann ist ein Zapfen nicht mehr "rund"? Reicht für den Durchmesser der Zapfen eine analoge Mikrometerschraube mit einer Skala für 100stel mm (also 0,01) oder ist eine digitale mit bis zu 3 Nachkommastellen vonnöten?
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Ich hab überhaupt keine Sorgen, dass der Wagen nicht wieder laufen wird. Man kann alles reparieren mit genug Geduld, Genauigkeit und Wissen. (Ich weiß, mit ein bisschen mehr von all dem wär das alles schon erledigt, aber ich lern es momentan auf die harte Tour :D) Es zieht sich bei mir immer nur alles ein bisschen, weil der Wagen am Land steht und ich unter der Woche in der Stadt arbeiten bin. Ich kann garnicht in Worte fassen wie sehr dankbar ich euch allen bin. Am Wochenende gibt's wieder ein Update, hoffentlich bereits mit Messwerten.
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Muss mir noch eine Bügelmessschraube besorgen, die über die Zapfen passt. Meine ist zu klein. Bin ab morgen zuhause und werde das dann gleich angehen. Hoffe ich kann irgendwo eine kaufen bei mir in der Gegend. Wüsste niemanden der eine "große" liegen hat.
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Könnte ich theoretisch einfach so eine andere Welle verbauen? Die müsste doch optimalerweise mit dem Schwungrad und eigentlich auch dem Inkrementenrad gewuchtet sein oder? Wurde das vom Werk aus so gemacht?
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Hoppla verlesen. Das stimmt natürlich. War geistig nur gerade in meiner Garage wo noch zwei M40B16 rumliegen. Leider kein B18 Dort passt dann nur der Block aber nicht die Welle :(
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Müsste die M40-Welle nicht längeren Hub haben? Die Bohrung ist ja bei M40B16,18 M42 usw gleich oder?
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Ein 3-Zeiler wird meinen Leidensweg nicht beschreiben können. Ich kann aber gern nachher so kurz als nur möglich die 10 vorherigen Seiten zusammenfassen.
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Können schon, schlau ist es nicht Das interessante ist, dass beim Vorbesitzer ebenfalls die STD Lagerschalen verbaut waren. Die Nummern darauf (die, die noch lesbar waren) waren jedenfalls gleich.. Das würde bedeuten, der Vor-vorbesitzer hat dem Vorbesitzer den Motor so verkauft, ohne ihm zu sagen, was los ist. Dann ist der Vorbesitzer mit zu wenig Öldruck gefahren, bis das Problem mit den Kolbenringen aufgetreten ist? Kann das zusammenhängen? Mich würde echt interessieren, was dieser Motor schon alles erlebt hat.. Das ändert natürlich nichts daran, dass ich beim letzten Mal zu Faul war zu messen. Diese 30 Sekunden Arbeit hätten mir viel Ärger erspart. Es wird mir eine Lehre sein. Amen.
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Das sind die Maße der Haupt- und Pleuellagerzapfen. (Gemessen mit dem digitalen Messschieber, meine Mikrometerschraube ist nicht breit genug) Habs gerade geprüft, das ist erstes Untermaß laut Leebmann. Dass mir mit den Standard-Lagerschalen dann der Öldruck davonpfeifft ist auch klar... und, dass der Motor eine kriminelle Geräuschkulisse hat..
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44,75 und 59,75 Das ist erstes Untermaß auf der KW richtig? Dann ist ja alles klar..
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Hab das kurz gechecked, ich kann durch keine Düse durchpusten.
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Die oberen Pleuelschalen sind auch eher einseitig abgenutzt. Oben auf der Einlasseite, unten auf der Auslassseite. Die Hauptlagerschalen zeigen dasselbe Bild. Einzig die erste Hauptlagerschale hat die Abnützung auf der anderen Seite. Diese könnte verkehrt eingebaut gewesen sein. Wenn ich mit den Fingern die Zylinderwände entlangstreiche spüre ich die selben feinen Partikel wie im Ölsumpf. Von wo kann das Zeug kommen?! Ich werd mir auf jeden Fall eine Plastigage besorgen und das Lagerspiel mal messen.
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Es zeigen alle Nuten in richtung Auslass. Das war also richtig montiert.