So, nachdem ich nun wieder von der Arbeit zu Hause bin melde ich mich auch nochmal zu Wort. Der Begriff "Werkstatt" hat in meinen Augen nicht zwingend mit nem gewerbetreibenden Betrieb zu tun. Ist halt ne große Schraubergemeinschaft die in der "Werkstatt" an ihren Autos schreibt. Weil einer was besser kann als der andere hilft man sich eben gegenseitig. Es gab vor ein paar Wochen tatsächlich den Fall das ich nen Kumpel mal mit meinem E30 hab fahren lassen weil ich mir unsicher war ob das Getrieberasseln vom leichten EMS kommt. Als er weg war habe ich aber jemand anderem an wiederum seinem Auto geholfen und war deshalb nicht mit auf der Probefahrt. Sowas ist da selbstverständlich und funktionierte bisher auch immer 1A. Da das ganze eben eine Private Schrauberwerkstatt ist gibts dafür weder nen Beleg, noch ne Quittung. Nur ob das eben an genau diesem Tag stattfand weis ich jetzt nach 3 1/2 Wochen nicht mehr. Zum Thema Verunsichern - sicher beschäftigt mich das hier geschriebene, besonders halt von SNUP, auch innerlich. Wenn ich damit aber nicht umgehen könnte hätte ich hier wohl nicht fragen dürfen. Schließlich kann ja hier jeder seine Sicht der Dinge äußern. Nur schönreden von Tatsachen, nur damit ich "beruhigt" bin ist ja auch nicht zielführend. Man hätte es villeicht anders verpacken können aber gut. Kann ich mit leben. Ich denke das ich mit nem blauen Auge aus der Sache rauskommen werde da mir tatsächlich keine Schuld bewusst ist irgendwo jemanden zu ner Vollbremsung gezwungen zu haben. Ich wurde ja auch noch gefragt ob mein Auto häufiger kaputt ist das ich nicht weis ob er da in der Werkstatt war. Auf meine Antwort das ich einen 27 Jahre alten Youngtimer fahre reagierte er mit einem "ach ok das ist natürlich klar das man den auch in Schuss halten muss". Er hat auch mit aufgenommen das der Wagen eben so alt ist und mal zur Erhaltung oder Reparatur in die Werkstatt kommt. Der Hinweis mit dem "Wortlaut aufschreiben" ist zwar gut aber ich denke fast überflüssig da der Anwalt wenn es soweit ist ja sowieso Akteneinsicht fordern wird und alles genau nachlesen kann. Und ohne Anwalt kommt ich aus der Nummer auch nicht raus. Allein die Tatsache wegen dem Kind nicht bremsen zu wollen wirft 2 Theorien in mir auf. Entweder war das Kind schlecht gesichert das es tatsächlich nicht gut gewesen wäre stark zu bremsen oder aber der Abstand war schlicht zu gering wenn man sich einfach nicht wohl dabei fühlt mit seinem, gut gesicherten, Kind im Auto eine Vollbremsung zu machen. Sicherlich merken die Eltern unter euch das ich noch kein Kind habe und die Situation recht nüchtern sehe. Andererseits kann ich auch verstehen das man da nicht gern voll bremst aber wenn es Not tut dann muss man eben. Einfach irgendwo reinfahren nur damit die Gurtsperre das Kind samt Schale nicht auffangen muss finde ich doch ziemlich bedenklich. Zumal beim Unfall wohl noch höhere Kräfte wirken als bei einer Vollbremsung. Kommt natürlich auf die Geschwindigkeit drauf an. Aus Erfahrung weis ich aber das Nachmittags an der Unfallstelle recht viel Verkehr ist und man somit kaum die erlaubten 50km/h fahren KANN.