Die 4/10 stehen dann "mehr" über, du hast aber immernoch einiges an Kopfdichtungsstärke die für den Quetschspalt sorgt. Ich habe es zwar schoneinmal hier geschrieben aber hier eben nocheinmal. Nirgends wird beschrieben, dass du z.B. 2,4mm vom Block abfräsen musst, all die Werte, vorallem die in der Tabelle der Umbauanleitung sind mehr oder weniger Richtwerte, basierend auf gemessene Höhen und Abmaße im Mittel. Serientoleranzen werden hier nicht wirklich berücksichtigt und müssen im Einzelfall ausgemessen werden. Im Idealfall hast du einen kompletten B25 (egal ob nun Kat oder Katloskolben) und auch den zu benutzenden Kopf. Dann kannst du schon im Vorfeld den reellen Quetschspalt ermitteln, und nur der ist eigentlich die Basis für weitere Schritte- sofern man nich 2x zum Blockfräsen gehen will. Ich rate in Zweifelsfall immer zu "nur" 2mm Blockfräsen, um den ursprünglichen Kolbenüberstand nach Verbau der 81er KW und den 130er Pleueln wiederherzustellen. Die Erklärung dafür steht ja weiter oben. Wenn du nun pauschal als Grundlage z.B. das Sollmaß für den Block nimmst (z.B. die 266,0mm, gemessen von Mitte KW-Lagerstelle bis Blockoberkante) hast du immernoch nicht die Toleranzen z.B. für die Kompressionshöhe bzw. Kolbenbodenoberfläche berücksichtigt. Gleichermaßen sieht es bei den Kopfhöhen aus. 125,0 mm sind sowieso nur ein Richtwert von BMW, 125,3mm hohe Köppe gibt es auch schon genüge, nur irreführenderweise sind mir auch schon Köpfe mit 125,5-125,6mm Höhe (gemessen von der Planfläche der Kopfdichtung bis zur Planfläche der Ventildeckeldichtung) untergekommen. Spätestens dann kommt es in den Sinn den Quetschspalt als Grundlage zu wählen. Dieser ist ja nun bekanntermaßen beim Serien-B25 meist um die 1,2mm, egal ob nun der Kopf ungeplant 125,3 oder 125,0mm hoch ist. Das schafft -bei zusammengewürfelten Teilen- dann Freiraum zu entscheiden ob nun evtl .der Kopf mm noch geplant werden muss/kann oder am Blöcklein noch 1-3 10tel mm runtergeschrubbt werden müssen oder sogar die dicke Dichtung mit 2,05mm benutzt werden sollte. Ergo von der Geschichte: vorher messen und entscheiden, lieber etwas weniger wegnehmen um später noch Reserven zu haben um -mit den am Ende verbauten Einzelteilen- auf die Wunschverdichtung /Wunschquetschspalt zu kommen, in dem man hier und da eben doch noch ein paar 10tel wegnimmt.