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IS-Volker

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Alle erstellten Inhalte von IS-Volker

  1. Ja, es ist der 701. Also, der läuft ja erst seit 700km auf dem Auto und ich fahre den Motor noch ein, daher hat der Reifen bisher nicht viel zeigen müssen. Aber er läuft schön leise und der Rollwiderstand soll auch sehr niedrig sein, das sind für mich die wichtigsten Kriterien.
  2. Kommen wir Zur Elektrik und Sondereinbauten. Eine Aktion, die eigentlich Spaß gemacht hat, war die Aufbereitung des Kabelbaums. Der war natürlich durch das Wasser ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden und drei Jahrzehnte sind auch nicht spurlos ohne Basteleien vorübergegangen. So ist der Kabelbaum Stück für Stück ins Ultraschallbad gewandert (vor allem die Stecker), dann abisoliert worden, alle Schadstellen repariert, schlechte Steckkontakte und defekte Steckkgehäuse ersetzt. Danach konnte alles neu gewickelt werden. Wenn die Wicklung nun nicht mehr ganz original aussieht, ist aber wieder alles sauber und technisch in Ordnung. Aus Spaß an der Freude sollte ein E-Lüfter Einzug halten. Dafür habe ich mich für einen Lüfter vom E38 entschieden. Der passt mit etwas Anpassung gut in die Frontmaske und hat mehr als genug Power mit drei Stufen und sieht super aus. Den Kühler habe ich wegen der Größe des Lüfters gegen einen mit 440x440m Netzmaß ersetzt. Alle Lücken zum Kühler wurden soweit wie möglich dicht gemacht für optimale Kühlleistung. Angeschlossen sind die ersten beiden Stufen, wobei bisher aber nur die erste im Fahrbetrieb zu hören war. Der Anschluss erfolgte in den originalen Steckplätzen im Sicherungskasten. Technisch notwendig ist das alles ganz sicher nicht, aber man macht es, weil man es kann und Spaß macht. Der Gedanke dahinter war, den Motor etwas freier drehen lassen zu können ohne den Viscolüfter. In der Mittelkonsole sitzen zwei Digitalanzeigen für Motoröl und Bordspannung. Die habe ich von einem Onlineshop aus den Niederlanden und sind dem Warnblinkschalter nachempfunden. Optisch richtig gelungen ist das aber nicht, ausserdem leuchten beide unterschiedlich hell. Mir gefällt aber das Konzept der dezenten Anzeigen. Neben den Lüftungshebeln hat eine USB Ladebuchse ihren Platz gefunden, um auf ein Ladegerät im Zigarettenanzünder verzichten zu können. Besonders aufwändig war die Restauration der Scheinwerfer. Ich Idiot wollte die alten Scheinwerfer in der Spülmaschine reinigen und hatte danach Reflektoren ohne Beschichtung... Aber egal, die Scheinwerfer waren eh nicht besonders gut durch die ganzen Steinschläge. Also wollte ich gerne neue Scheinwerfer aufbauen und habe alle benötigten Teile zusammengetragen. Während man die Linsen und Reflektoren für die Abblendscheinwerfer noch ganz gut bekommt, und das sogar halbwegs günstig, waren die Fernscheinwerfer ein echtes Problem. Über etwa ein Jahr habe ich praktisch alle verfügbaren Scheinwerfereinsätze gekauft, die ich finden konnte. Die Fernscheinwerfer konnte ich einen in Polen auftreiben und einen in der Türkei... Achja, mein Ziel waren Bosch Scheinis und keine Hellas, die findet man nämlich viel häufiger. Mit neu verzinkten Stellschrauben und allen Neuteilen war es ein Genuss die Scheinwerfer zusammen- und einzubauen. Leider habe ich davon keine Detailbilder gemacht. Neue Nebler haben auch Einzug gehalten. Hier Hatte ich echt Glück und konnte ein Konvolut zu einem super Preis von einer abgebrochenen Restauration kaufen, in dem zwar auch neue originalverpackte Scheinwerfer dabei waren, allerdings verkauft auch BMW beim E30 mittlerweile Teile von Herstellern, die nicht Erstausrüster sind. In dem Teilepaket waren eben auch neue Nebler in OVP drin, wie auch eine neue Niere und Scheinwerferblenden. Nun besteht die ganze Front aus Neuteilen und das macht extrem viel aus in der Optik!
  3. Hey, ich habe die 80 Shore genommen, eben weil es die gleichen wie die lilanen sind. Die sind straff, aber noch ganz komfortabel.
  4. Bei den Achsen wie auch bei den anderen Baustellen galt die Devise: Haalt Stop, es bleibt hier alles wie es ist! Daher sind die Achsen auch wieder GENAUSO aufgebaut worden, wie sie waren. Zuerst ging es für die Teile aber wieder ins Entlackungsbad, um dann pulverbeschichtet zu werden, für die Innenseiten gabs eine Behandlung mit KSD Kaltfett. Als Lager kamen schwarze Powerflex zum Einsatz, weil ich ein kleiner Schisser war, was generell das Risiko mit PU Buchsen beim TÜV angeht. Die schwarzen fallen nicht so auf, daher war es mir aber das kleine Risiko wert. Die eigentlich noch ganz guten gelben Konis kamen hinten neu, weil ziemlich rostig, vorn wurden sie überholt und sind damit auch wie neu. Ganz günstig waren 35mm H&R NOS Federn zu bekommen. Die Bremsen sind wie auch alle anderen Halter, Schrauben und Kleinteile der Achsen neu verzinkt. Stahlflexleitungen kamen natürlich auch wieder rein, denn es waren ja auch vorher welche drin... Wie man am Lenkgetriebe sieht, war der Plan ohne Servo zu fahren. Das generelle Ziel des Aufbaus war es auch, getreu der Philosophie eines 318is auf alles unnötige zu verzichten. Aus dem Grund kam eben auch die Dachhaut ohne Schiebedach zum Einsatz, wie das Weglassen der Servolenkung. Nunja, die Begeisterung über so eine schwere Lenkung hielt sich in sehr engen Grenzen. Bei Landstraßentempo mag das noch gehen, aber beim Rangieren ist es eine Katastrophe... Da war ich vom Trabant etwas verwöhnt, der ohne Servo noch leichter lenkt, als ein E30 mit Servo. Deshalb gabs noch eine Überholung der Servopumpe und so kam auch diese wieder zum Einsatz. Für die Felgen gabs auch eine neue Pulverbeschichtung, allerdings ist das völlig in die Hose gegangen. Die Felgen vorher waren in einem etwas dunkleren Silber gepulvert, ähnlich dem Nogaro-Silber. Das sollte wieder so werden und daher habe ich dem Pulverer gesagt, bitte Graualuminium nehmen. Was dabei rauskam, könnt ihr ja selber sehen... Reifen gabs die Yokohama Advan Fleva in 205/55/R15.
  5. Achwas, das ist mir tatsächlich neu und gar nicht bewusst gewesen. Das hätte auch ne Menge Geld gespart... 🥴 Und das passt auch direkt ohne weiteres mit dem Kettenkasten?
  6. Kommen wir zum Motor und Antrieb. Die Flüssigkeiten hatte ich zwar als mit als erstes nach dem Hochwasser abgelassen, den Motor und Getriebe aber erstmal beiseite stellen müssen. Ein halbes Jahr später konnte ich Bestandaufnahme machen. Das Wasser hatte in den Brennräumen zwar seine Spuren hinterlassen, aber im Großen und Ganzen macht Wasser so einen Motor ja nicht kaputt. Eher der feine Schlamm, der dann überall drinsteckt. Meine Hoffnung war, dass einmal Honen reicht und ich wieder so alles verwenden kann, das hat die Vermessung nach dem Zerlegen aber nicht gezeigt. Ergo mussten neue Kolben her, was mich einiges an Nerven gekostet hat die passenden aufzutreiben. Letztendlich konnte mir Mahle direkt weiterhelfen und Nummern liefern, mit denen ich einen Händler finden konnte, der diese Kolben auf Lager hatte. Die waren aber schon im zweiten Übermass, da das erste nicht mehr erhältlich war. Ok, also gingen die Ansaugbrücke, Ventildeckel, Ölwannen und Motorblock zum chemischen entlacken, um wirklich alle Rückstände entfernt zu bekommen. Der Kopf, Lagergassen und Ölpumpengehäuse wurden ultraschallgereinigt. Dann konnte der Motorenbauer in Aktion treten, um letzendlich folgende Arbeiten auszuführen: - Aufbohren auf zweites Übermass - Polieren aller Lagerstellen von Kurbelwelle und Nockenwellen - Ventilführungen ersetzen und anspitzen - Ventile und Sitze gefräst - Einlasskanäle etwas angepasst - Kopf geplant Unterdessen sind alle Schrauben und Anbauteile Cr6 verzinkt und die Aluminiumteile entsprechend silber lackiert worden. Zum Getriebe gibt es nicht viel zu sagen, das wurde nur Trockeneisgestrahlt und neu abgedichtet, vorher gut ausgespült mit Diesel. Das Differential erfuhr die gleiche Behandlung, wurde aber noch zusätzlich aussen lackiert. Die Kardanwelle musste auch komplett regeneriert werden und präsentiert sich praktisch als Neuteil. Hierzu habe ich aber keine Bilder... Als alles parat war, ging es an den Zusammenbau mit allerlei Neuteilen. So sehet her und betrachtet die Ergebnisse!
  7. Irgendwie finde ich es doch ganz nett, euch ein bisschen näher an dem letzten Aufbau teilhaben zu lassen, obwohl ich kein Schreiberling bin. Aber wenigstens im Groben werde ich euch zeigen und beschreiben, was bei den einzelnen Bereichen am Fahrzeug gemacht worden ist. Fangen wir also mit der Karosserie an. Nach dem Hochwasser wurde natürlich innerhalb kürzester Zeit alles zerlegt. Als die Karosse weitestgehend leer war, aber rollfähig, ging es erstmal zum Trockeneisstrahler. Dort konnte man ein Bild vom Zustand des Unterbodens gewinnen. Und siehe da, es war gar nicht sooo schlecht. Arbeit für den Karosseriebauer war dann wie folgt: Das Heckblech wollte ich im Ganzen ersetzt haben, beide Produktionsaufnahmen vorne sollten weg, Löcher im Beifahrerfussraum mussten geschlossen werden, die Halter der Zündspulen wurden entfernt, die Ecke am Windlauf fahrerseitig war durch, bisschen Rostbeseitigung an der Frontmaske, beide Radläufe innen hinten und vor allem sollte die Dachhaut gegen eine ohne Schiebedach ersetzt werden. Das Schiebedach war eh etwas undicht und ich habe es nie benutzt, ausserdem sollte gerne Gewicht gespart werden und die Dachhaut hatte auch eine starke Delle, weil das Fahrzeug aufgeschwommen ist und gegen die Schiene vom Garagentor gedrückt wurde. Nach den Schweissarbeiten ging es nochmal ohne Achsen zum Trockeneisstrahlen, weil mehr Dreck als gedacht hinter den Achsen und in den Radhäusern verblieben ist. Als nun alles sauber war, konnte ich den Unterboden streichen in drei Schichten mit Brantho Korrux nitrofest als Grundierung und 3in1 als Deckschicht angemischt in Imolarot. Nun konnte der Lackierer anfangen. Der hat sich wirklich rangehalten und so war Anfang `26 nach anderthalb Jahren die Karosserie bereit für den Zusammenbau. Vorher wurde natürlich alles reichlich konserviert (mit K-Line und KSD Kaltfett) und entfernte Dämmmatten wieder eingebracht.
  8. . Kann ich gerne machen, beim Bauen habe ich immer ziemlich wenig Bilder geschossen, aber ich mache mal welche in Detailansicht.
  9. Und das ist mittlerweile draus geworden...
  10. Moin zusammen, nach langer zeit habe ich hier mal wieder im Talk gestöbert und bin auf den Thread von damals gestoßen, in dem ich euch meine damalige "Restauration" präsentiert habe. In all den Jahren seither ist mein E30 bis 2022 im Alltag gelaufen und das auch tadellos. Trotzdem wären hier und da wieder einige Ecken und Stellen zu machen gewesen, aber die Umstände ließen keine Zeit für das Auto, so dass ich es abgemeldet in einer Garage eingelagert habe und nur hin und wieder mit roter Nummer bewegt habe. Nun kann ich mittlerweile darüber schmunzeln, was seit der Abmeldung mit dem Auto passiert ist, vor zwei Jahren war mir aber eher zum Heulen zu Mute. Bei der ersten Restauration habe ich noch in meiner Heimat in Sachsen nahe der polnischen Grenze gewohnt, und die Karosserie, auf der das Auto damals aufgebaut wurde, hatte ich aus dem Saarland bei Merzig geholt. Während der Restauration hatte uns ein Hochwasser ereilt und auch meinen E30 getroffen (siehe erste Beiträge in diesem Thema). Aber ich hatte ihn weiter aufgebaut und dann auch viele Jahre gefahren. Nun bin ich 2020 ins Saarland gezogen praktisch nicht weit weg, wo die Karosserie damals herkam. 2024 ist jedoch wieder das gleiche passiert... Schweres Hochwasser im Dorf und es hat meinen schönen 318IS in einer tief liegenden Garage schon wieder erwischt und das nochmals heftiger. Trotzdem habe ich den Entschluss gefasst, es noch einmal zu wagen und ihn wieder aufzubauen. Nach knapp zwei Jahren Arbeit hat mein Auto also sein drittes Leben begonnen. Hoffen wir, dass es nun dabei bleibt und ich keine dritte Restauration anstrengen muss...
  11. Moin zusammen, nach langer zeit habe ich hier mal wieder im Talk gestöbert und bin auf den Thread von damals gestoßen, in dem ich euch meine damalige "Restauration" präsentiert habe. In all den Jahren seither ist mein E30 bis 2022 im Alltag gelaufen und das auch tadellos. Trotzdem wären hier und da wieder einige Ecken und Stellen zu machen gewesen, aber die Umstände ließen keine Zeit für das Auto, so dass ich es abgemeldet in einer Garage eingelagert habe und nur hin und wieder mit roter Nummer bewegt habe. Nun kann ich mittlerweile darüber schmunzeln, was seit der Abmeldung mit dem Auto passiert ist, vor zwei Jahren war mir aber eher zum Heulen zu Mute. Bei der ersten Restauration habe ich noch in meiner Heimat in Sachsen nahe der polnischen Grenze gewohnt, und die Karosserie, auf der das Auto damals aufgebaut wurde, hatte ich aus dem Saarland bei Merzig geholt. Während der Restauration hatte uns ein Hochwasser ereilt und auch meinen E30 getroffen (siehe erste Beiträge in diesem Thema). Aber ich hatte ihn weiter aufgebaut und dann auch viele Jahre gefahren. Nun bin ich 2020 ins Saarland gezogen praktisch nicht weit weg, wo die Karosserie damals herkam. 2024 ist jedoch wieder das gleiche passiert... Schweres Hochwasser im Dorf und es hat meinen schönen 318IS in einer tief liegenden Garage schon wieder erwischt und das nochmals heftiger. Trotzdem habe ich den Entschluss gefasst, es noch einmal zu wagen und ihn wieder aufzubauen. Nach knapp zwei Jahren Arbeit hat mein Auto also sein drittes Leben begonnen. Hoffen wir, dass es nun dabei bleibt und ich keine dritte Restauration anstrengen muss...
  12. Servus zusammen, Mein Tacho spinnt immer mal wieder, d.h. er fällt mal aus, dann geht er wieder eine Weile, dann wieder nicht. Kilometerzähler ebenso und damit auch die Verbrauchsanzeige. Nun habe ich schon die Stecker unter der Rückbank gecheckt und auch am Geber am Diff sieht alles gut aus. Nun habe ich mal das KI geöffnet um nach kalten Lötstellen zu suchen. Direkt gesehen habe ich keine, aber ein paar Stellen, die so definitiv nicht in Ordnung sind wie auf den Bildern zu sehen.b Kann das mit dem Problem zusammen hängen? Woran kann es grundsätzlich noch liegen,dass der Tacho sporadisch ausfällt?
  13. Ja, aber selbst das Pumpengestell ist mit einer originalen nicht zu vergleichen...
  14. So, Problem gelöst... Mich wundert es, dass er überhaupt laufen konnte, denn als ich mir die Benzinpumpe anschauen wollte, kam das hier zum Vorschein... Nun läuft er sauber bei 2,8bar, der Druck fällt aber trotzdem ganz langsam ab. Um sicherzugehen werde ich meine alte Pumpe lieber doch aufarbeiten mit einer neuen Bosch Einheit, da sogar der Dichtring unter dem Bajonettverschluss der Pumpe aufgequollen war. Die Pumpe hier ist eine von eBay, Marke SKV.
  15. So, nun konnte ich endlich den Kraftstoffdruck messen. Er liegt nach einem n paar Sekunden orgeln im Leerlauf bei ca 1,5 bar und fällt bei Motor aus sofort wieder ab. Messpunkt ist nach dem Kraftstofffilter.
  16. Ich wohne jetzt im Saarland, das ist aber von Münster trotzdem etwas weit weg. Was für ein Tool hast du da genau?
  17. Danke für die Tipps Habe gerade eben einen Benzindruckprüfer bestellt. Luftmengenmesser ist leichtgängig, inwieweit elektronisch in Ordnung kann ich nicht sagen. Ist aber das Teil, was auch vorher verbaut war und lief. Das DK Poti ist das alte Teil. Beim Abstecken vom Poti und LMM tat sich glaube ich nichts weiter, er lief weiter ruckelig. Der Kabelbaum wurde aufwändig gereinigt und alle Stecker geöffnet, geprüft und dann neu gewickelt. Aber klar, wie die Adern alle beisammen sind, kann ich nicht sagen. Trotzdem hat bisher alles auf Anhieb funktioniert, selbst alle Anzeigen im Tacho, die ebenso völlig mit Schlammwasser verdreckt waren. Was mir noch auffiel... Den Auspuff bis zum Kat habe ich mit Auspufflack lackiert. Beim ersten längeren Motorlauf hat es natürlich erstmal ordentlich gequält vom Krümmer her. Da lief der Motor bestimmt 15 Minuten. Bei einem anderen Probelauf lief er dann generell schlechter und hat auch vom Kat her extrem gequalmt. Und das nach nur wenigen Minuten, als wenn die Abgastemperatur viel zu hoch wäre und das Gemisch zu mager.
  18. VID_20260328_092323440.mp4 Hallo Kameraden, nach etlichen Jahren mit meinem Alltags-E30 habe ich ihn vor fünf Jahren abgemeldet und in einer Garage abgestellt. Dort hat dann vor knapp zwei Jahren ein Hochwasser zugeschlagen und meinen E30 komplett unter Wasser gesetzt, bis zum Dach. Da ich immer noch an dem Auto hänge wurde daraus eine Totalrestauration. Die ist nun in den letzten Zügen und vor kurzem lief er dann das erste mal wieder. Leider nicht so, wie er soll, daher hoffe ich auf eure Gedanken und Ideen dazu. Ein paar Daten und Hintergründe, die sich auf den Motor beziehen: - 316i mit Motorumbau auf M42 schon vor dem Hochwasser, als solcher 10 Jahre einwandfrei gelaufen - Motor totalrevidiert mit Kolben im 2. Übermass - COP Umbau - diverse Geber und Sensoren neu, wie Temperaturgeber - NW- und KW Sensoren alt - Einspritzdüsen neu/überholt - luftführende Schläuche alle geprüft, bzw. erneuert - KLR Twintec verbaut Beim ersten Start vor ein paar Tagen lief er von Anfang an ganz gut, noch etwas wackelig, und etwas zu hoch im Leerlauf, aber da scheint der KLR zumindest zu funktionieren. Mit steigender Motortemperatur dann langsam immer schlechter, niedriger, unrunder Leerlauf, fängt an zu spucken reagiert nur noch auf langsames Gasgeben. Das ist jetzt aber der permanente Zustand, schon bereits nach Motorstart. Wenn man ihn etwas am Leben hält, bleibt der Leerlauf nach zwei, drei Minuten auch stabil, allerdings nur langsames Gasgeben möglich, und auf schnelles Gasgeben folgt ein totaler Einbruch, manchmal mit Fehlzündungen. Was ich bisher prüfen konnte: Leerlaufregler surrt und bewegt sich, auch gegen einen anderen ersetzt KLR ausser Kraft gesetzt Falschluft Zündungsseitig sehen die Kerzen bisher gut aus Leider bin ich in Fehlersuche eine ziemliche Niete und nach Totalrestaurationen sind Fehler meisten eher die kleinen Dinge, an die man nicht denkt.
  19. Liebe Kameraden, die AU ist bestanden! Habe gestern eine neue Bosch Lambdasonde gegen eine drei Jahre alte Bosch Lambdasonde getauscht. Ich bezweifle aber trotzdem sehr stark, dass das wirklich der Grund war. Die Untersuchung wurde mit etwas Trickserei bestanden, weil der Regelkreis erst zu langsam auf die Störaufschaltung reagiert hat. Die CO-Werte waren jetzt aber relativ in Ordnung und lagen bei 0,2%. Was sich am Verbrauch ändert, werde ich dann bald feststellen, am Motorlauf an sich gab's zumindest schonmal keine Veränderungen.
  20. Es war eine Bosch sonde, aber mit steckverbindung, es wurde nichts gelötet.
  21. es war, glaube ich, eine universelle bosch. den Hinweis mit dem BDR werde ich auf jeden Fall verfolgen. Richtig vorstellen kann ich es mir aber trotzdem nicht, weil die Motorsteuerung unterschiedliche Benzindrücke durch die Lambdaregelung ja mit unterschiedlichen Öffnungszeiten der Düsen ausregelt. Trotzdem teste ich das mal mit einem einstellbaren BDR
  22. So, zwei Jahre sind um und es gab doch ein böses Erwachen bei der neuen AU. Es kam raus, dass die Untersuchung vor zwei Jahren "gemacht" wurde, sprich, ich habe ein Untersuchungsprotokoll von einem anderen Fahrzeug von der Werkstatt bekommen. Ich dachte damals, mein Auto hätte die Utnersuchung sebst bestanden. Nun sind die Pobleme eben immer noch da mit annähernd den gleichen Werten. An den geprüften und augetauschten Teilen hat sich nichts geändert, der neue Kat vom Seubert hat nichts gebracht. Ich hatte sogar den LMM gegen einen gebrauchten getauscht, ohne Ergebnis. Die Geschichte mit dem erhöhten Verbrauch hat sich weitestgehend gelegt, zumindest ist der Verbrauch locker im Rahmen. Habe ein paar undichte Unterdruckschläuche ersetzt und das wars. Verbrauch auf Gas um die neun Liter. Es spielt doch sonst nichts mehr rein, was einen so horrend hohen CO-Wert erzeugt. Anfangs dachte ich ja, er schafft es jetzt, weil bei Beginn der Prüfung der Wert erst kurz stieg, aber dann langsam Richtung 0,3 ging, um dann plötzlich auf 1,2 und genauso schlagartig weiter auf 5% zu springen. Wie würdet ihr jetzt weitervorgehen?
  23. Ja, da war mal was. Sorry Leute, die Sache hatte sich damals noch etwas hingezogen, und dann geriet das hier in Vergessenheit. Letztendlich habe ich den tatsächlichen Fehler nicht wirklich gefunden. Hatte nach den Tips den Kat beim Herrn Seubert von uni-kat erneuern lassen. Das war wirklich ein sehr empfehlenswerter Service, und ist auf jeden Fall die beste Alternative zu universellen Kats oder gar gebrauchten! Er sagte mir aber auch, dass mein Problem mit dem neuen Kat nicht behoben sein wird. Die AU wurde dann mit neuem Kat mit mehrfachem Anlauf trotzdem bestanden, obwohl sich die Probleme des erhöhten Verbrauchs nicht gelegt haben. Eher ist es ein Auf und Ab. Gerade läuft er mit Gas bei etwa 10l. Insofern kann ich leider keine Lösung präsentieren, wohl aber eine absolute Empfehlung, sich den Kat zum Metallkat bei der genannten Adresse umbauen zu lassen.
  24. das hat so ganz und gar nicht gepasst. es wirkt fast so, als würde die traverse nicht in der richtigen position sitzen/verdrückt sein. habe dann letztendlich eine kurze v-mutter auf das gewinde an dem halteblech gedreht und das ganze dann mit einer kurzen schraube an der traverse befestigt. geht auch so und erfüllt seinen zweck.
  25. Ok, das läuft mit unter "komplette Aufhängung HA". Ist ebenfalls alles fest laut Montiereisen und optisch in Ordnung. Tonnenlager sind Powerflex, die beiden Schrauben wurden nochmal nachgezogen.
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