Langsam, langsam! Die einwirkenden Kräfte von der Achse (zB Querkräfte), welche gleich groß sind egal bei welchem Lager, werden "ungefilterter" weitergegeben. Folglich sind nur die auf die Karosse wirkenden Kräfte größer als beim weichen Tonnenlager, da die Dämpfung beim Powerflex geringer ist. Stell es Dir wie ein Stoßdämpfer vor. Der "vernichtet" Energie durch Reibung; genau wie das Tonnenlager. Hättest du statt des Dämpfers eine starre Verbindung, wären die einwirkenden Kräfte gleich den weitergeleiteten Kräften (wenn man das mal gedanklich freischneidet); also hast du größere weitergeleitete Kräfte als beim Fahren mit Stoßdämpfer. Schneti Dass die Kräfte, die von der Achse gleich sind, ist klar. Dem entgegen wirken die Kräfte der Karosserie. Und jetzt wird es komplizierter, weil Massen und deren Beschleunigungen dazu kommen. Damit ist ein Freischneiden statisch nicht mehr möglich, wie du als (wahrscheinlicher) Maschinenbauer weißt. Auch bei einem Stoßdämpfer ist es so, dass die Kräfte von unten und von oben eben nicht gleich sind, daher hat er ja eine Bewegung (als Gesamtbauteil) in die eine oder andere Richtung. Sprich: Wenn du einen Bordstein hochfährst, staucht es den Stossdämpfer zusammen und es hebt ihn (mit dem ganzen Auto) an. Kein Kräftegleichgewicht! Hierbei muss man natürlich den Stoßdämpfer mit der Feder zusammen als ein Bauteil betrachten, weil der Stoßdämpfer in dem Sinne eigentlich keine Kräfte aufnimmt, sondern nur die Schwingungen dämpft. Das macht ein Tonnenlager beides gemeinsam. selbst wenn nicht (oder nur gering länger) wäre der tausch dann nimmer so aufwendig. da würde dann wieder an den umbaukosten gespart werden. Richtig, aber hier schwirrt immer die Annahme herum, dass die Powerflex-Lager länger hielten... Wenn das mal jemand bestätigen könnte, ließe ich mich gern überzeugen, schließlich fahre ich die Dinger ja.