Hi, es gab zwar vor über einem Jahr schon einen Thread dazu, aber ich will hier ja nicht als "Totengräber" angeprangert werden. Da ich mit meinem nicht gerade sparsamen M40 täglich gute 50km zur Arbeit fahren muss, war ich auf der Suche nach einer Alternative zum immer teurer werdenden Normalbenzin. Allein schon deshalb, weil weit über die Hälfte meines Azubigehaltes NUR fürs Autofahren draufgeht... Aufs E30-Fahren will ich natürlich trotzdem nicht verzichten Also kam ich auf den Gedanken, mir einen 3er Diesel zu kaufen. Der 324d schied nach einiger Recherche klar aus, da er bei nahezu gleichem Verbrauch kaum Fahrspaß bieten soll. Der td hingegenwird mit seinen 116ps ja schon ganz gut vorwärts kommen. Da Diesel ja auch nicht mehr so günstig ist, wie er mal war, kam mir der Gedanke mit Salatöl zu fahrnen in den Sinn. In Holland (ich wohne nicht weit von der Grenze entfernt) kann man Sonnenblumenöl, dass anscheinend zum Autofahren am besten geeignet ist, für etwa 50 Cent pro Liter kaufen. Das wäre natürlich der absolute Knaller! Der 324td hat noch einen wunderschön altmodischen Vorkammer-Diesel, neuere Motoren überstehen den Pölbetrieb nicht auf Dauer. Über einen (im Winter notendigen) Umbau habe ich mich inzwischen auch reichlich informiert. Die Anfertigung dickerer Kraftstoffleitungen, einem elektrischen Vorheizer und der Einbau eines Kühlwasserwärmetauschers sind kein Problem für mich. Was ich noch Vermisse sind erfahrungberichte von Leuten, die schon dauerhaft ihren m21 mit Pöl betreiben. Gibt es hier im Forum vielleicht den ein oder anderen Pölfahrer...? Insbesondere interessiere ich mich noch für die Haltbarkeit der Vorförderpumpe und der Einspritzpumpe und ob es beim E30 Not tut andere Düsen einzubauen. Ich bin jedenfalls für jeden Tipp, der mir ärgerliche Motorzicken ersparen könnte, sehr dankbar. PS: Bei auf etwa 70° vorgewärmtem Pöl tritt kein Leistungsverlust auf, da Diesel und Sonnenblumenöl einen annäherend identischen Brennwert haben. Ausserdem trägt man effektiv zum "Klimaschutz" bei, weil bei der Verbrennung nur soviel CO² freigesetzt wird, wie die Pflanze vorher aus der Luft herausgefiltert hat! Man fährt also CO²-neutral. Nicht zu vergessen ist die Dezentralisierung der Kraftstoffproduktion: Man unterstützt die heimischen Bauern, anstatt ohnehin schon im Geld schwimmende Ölscheiche und Mineralölkonzerne weiter zu bereichern. Ganz nebenbei werden Ölkriege damit natürlich vollkommen unnötig. Würdenn alle mit friedlich angebauten Pöl fahren, bräuchten die Amis nicht nach Terroristen zu suchen. Meiner Meinung nach eine super Sache.