Na offenbar doch, sonst wären ja nicht bereits Lieferengpässe vorhanden. Das durchschnittliche Auto in Deutschland ist 8 Jahre oder sowas. Das sind nicht alles Leute die sich kein neues leisten könnten, sondern keinen Sinn darin sehen. In meinen Haushalt sind die Alltagsautos ein 96er und ein 89er, was nicht heißt das es nicht ein neueres tun würde, aber wozu? Es gibt fast keine neuen Autos bei denen ich überhaupt "Lust" bekomme es zu besitzen, und die Vernunft sagt ein Gebrauchter ist erheblich sinnvoller. Um diese "Vernunft" zu kitzeln gibt´s halt Geld von Staat, was alle Male besser angelegt ist als Kohle für ein Viertel einer Bank die vom Geldbetrag gereicht hätte um diese Bank mehrfach zu kaufen und das ganze nur weil diese Bank eine andere Bank kaufen möchte und sich außerdem mit dem Geld einen Wettbewerbsvorteil verschafft um Banken die seriös wirtschaften schon wieder bei den Zinsen zu übertrumpfen.... Ein "unvernüftiges" (teureres) Auto kaufe ich mir natürlich nur wenn ich davor stehe und mein Kopf sagt "will haben". Das genau das nicht passiert haben sich die Hersteller die jetzt am lautesten jammern selber verzapft. Audi hat im übrigen im letzten Jahr trotz "Krise" im Plus abgeschlossen, es geht also.... Die Schrottprämie ist bestens angelegt, bei einen 10000 Euro (nach neuer Rechnung ein 7500,- Auto ) Auto hat der Staat die schon alleine über die Märchensteuer fast wieder drinne, egal wo das Teil gebaut wurde und die Autohäuser und alles was da dranne hängt haben gut zu tun. Das ganze verbunden mit dem momentanen Drang Geld auszugeben, war ein kluger Schachzug. Die Firma meiner Frau entsorgt unter anderem Autowerkstätten und es sieht so aus das im Moment 3! LKW stehen weil nichts zu tun ist (und 3 Fahrer dafür zu Hause sitzen). Die 3 LKW müßen jetzt natürlich auch nicht zur Inspektion, was sich bei Mercedes wieder lange Gesichter verursacht weil es hier 2 LKW, da 3 LKW..... Es hängt also schon mehr an dranne als Autofabriken.