Ich senf hier auch mal dazu. Alles nicht schön wie und vor allem das es geschehen ist. Allen Beteiligten hierzu mein Beleid. Es gibt sicherlich x Argumente mit "wenn und hätte" aber Fakt ist das ein Mensch ums Leben gekommen ist. Hierzu In der heutigen Zeit, man spricht ja mittlerweile wieder vom "entschleunigen", wird sehr intensiv und schnell gelebt. Dieser Zustand führt in mancher Weise dazu, dass anerlernte bzw. anerzogene Vorsicht für die eigene Person vergessen wird. Oftmals und das wurde hier ja schon angesprochen, sind einige Mitbürger der Meinung, dass (auch im Straßenverkehr) irgendwer schon aufpassen wird und man sich seiner Verantwortung und Vorsicht entledigen kann. Ich erlebe es täglich, das Kinder mit Dreirädern, Fahrrädern vom Randstein (Fahrradstreifen) ohne sich zu vergewissern auf die Fahrbahn zwischen Auto hindurch springen. Naja, sicherlich ist da von jedem Fahrer erhöhte Vorsicht geboten. Aber, ist es "normal"?, dass die Mütter im gemeinsamen Plausch wenige Meter davon entfernt stehen und ihren Kindern keinen Blick würdigen? Fredl Fesl würde hierzu sagen" Die Menschheit hat an Vogel" Ist es wiederrum korrekt, das die Rennfahrradfraktion im Team Telekommdress am Sonntag im Stadtfreizeitgelände (Waldgegend) mit 50Km/h im Windschatten alles aus dem Weg bügelt was da so an Hunden und Kleinkindern unterwegs ist? Bei beiden Beispielen, kann sich ein jeder in die Pflicht nehmen und "einschreiten" da ja genügend Gefahrenpotential vorhanden ist. Ich mache das auch,- das Echo, das da zurückkommt brauch ich wohl keinem ausführlich erklären. Oftmals wäre anstatt einer sinnbefreiten Diskusion eine lange gerade das bessere Argument. Der Narzismus unserer Gesellschaft nimmt immer mehr zu, wobei das mit offenen Augen durch Leben gehen und der "Anstand und die Rücksicht ggü. anderen" der zumindesten mir noch beigebracht wurde immer mehr abnimmt. Naja, im Nachhinein kann mal viel meinen und wissen, aber dem Mädchen hilft es leider nichts mehr.