Ich denke mal, es kann nicht um die Frage gehen, ob oder ob nicht FAHRANFÄNGER, sondern darum, ob der Fahrer WIRKLICH weiß, womit er unterwegs ist. Und - mit Verlaub - DAS wissen die wenigsten wirklich. Selbst nach 21 Jahren Fahrpraxis hat mich bei dem einfachen Fahrsicherheitstraining im letzten Jahr doch noch einiges übereraschen können, und ich bin heilfroh, daß ich als allererstes nur nen Golf I zur Verfügung hatte - den ersten (meiner Oma) habe ich ca. zwei Monate nach Erhalt des Lappens im Straßengraben versenkt - überhöhte Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn in der Kurve... Der nette Herr, der mich da rausgezogen hat sagte nur "na, irgendwie habe ich es kommen sehen, daß Sie zu schnell sind..." Der Wagen fuhr zwar noch, ich habe sogar noch Leute abgeholt und mitgenommen, aber danach ging das Vehikel in die Presse... Ich habe mich dann langsam "hoch gearbeitet", habe erst mit rund 30 erstmals selbst die "Schallmauer" durchbrochen und konnte mich dann WIRKLICH in aller Ruhe vor acht Jahren an die 122 eta-PS machen und im Anschluß daran an die 171 Cabrio-Pferde bzw. an die 218 7' Leistung... Heute weiß ich, WAS auf mich zukommen könnte und stelle mich darauf ein - und unterfordere mein Gefährt lieber, weiß aber, DASS ich auch mal schnell Spurten kann, wenn es denn sein muss... Und werde mich trotzdem nicht auf die Nordschleife begeben - weil mir da zuviele "tolle Hechte", "echte Kerle" - und sonstige Fahranfänger unterwegs sind... meint zu diesem Thema der Hannes