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Beliebteste Inhalte seit dem 01.03.2026 in Wiki-Eintrag Kommentare

  1. So, nur noch gut 2 Wochen bis für mich die Cabrio Saison wieder eröffnet wird. Also mal einen Punkt auf der To-Do Liste angegangen. Die Abdichtung des Heizungsventils. Ich habe wegen des ab Werk bestellten Pollenfilters einen "Klimakasten" Dort ist die Verrohrung und das Heizungsventil etwas anders. Ein Bild vom IST Zustand, deutlich sind die Kühlmitteltropfen zu erkennen. Das Auto steht seit Ende Oktober, das Kühlsystem ist drucklos und trotzdem Tropf es! Auf dem Teppich ist zum Glück nicht so viel davon gelandet. Das meiste ist an den Rohren entlang gelaufen und hat sich unten im Heizungskasten gesammelt. Als erstes die Schläuche im Motorraum ab. Merken: Rücklauf oben, Vorlauf vom Zylinderkopf unten. Vor dem Ausbau des Ventils habe ich vom Motorraum aus mit einer Spritze und aufgesteckten Schlauch einen Großteil der Kühlflüssigkeit, durch das untere Rohr, abgesaugt. Im Fußraum dann den Faltenbalg für die die Fußraum Heizung hinten und die Lüftungsdüse für den Fahrerfußraum ausbauen. Diese ist mit einer Schraube befestig und wird weiterhin mit mehren Rastnasen gehalten. Ausbau ist ein bisschen fummelig, mit sanfter Gewallt aber möglich. Um das Ventil mit den Rohren auszubauen erst mal die Rohrschelle Richtung Motorraum entfernen und die zwei Schrauben mit denen der Wärmetauscher befestigt ist raus drehen. So hat man etwas mehr Bewegungsfreiheit um die drei Schrauben im Roten Kreis zu entfernen. Bei mir ging es am besten mit einem 8er Ringschlüssel. Die viereckigen Gegenstücke fallen nach dem entfernen der Schrauben gerne heraus, deswegen ist es Sinnvoll vorher einen Lappen in den Luftkanal unterhalb zu stecken. Der Wärmetauscher lässt sich beim Klimakasten relativ einfach herausziehen und geht mit etwas Gefühl unterhalb der Lenksäule vorbei. Das Teil ist laut Aufkleber von 04.11.1991 und sieht eigentlich noch gut aus. Die paar Fusseln und Dichtungsreste ließen sich rückstandslos absaugen. Der Ausbau des Wärmetauschers ist zur Ventilreparatur nicht notwendig, bot sich aber in meinem Fall, zur Kontrolle, an. Die Kühlmittelpfütze unten im Klimakasten habe ich ausgewischt. Zum öffnen des Heizungsventils die vier Hohlnieten aufbohren und die Gehäusehälften auseinanderhebeln Das zerlegte Heizungsventil. Deutlich sind die zerbröselten Reste der Membran zu erkennen. Das Material hat sich in den letzten 30 Jahren so verändert das man es zwischen den Fingern zerreiben kann. Ein Großteil der Membranreste wird sich im Kühlkreislauf verteilt haben. Hoffentlich ohne dabei irgendwas zu verstopfen. So wie es aussieht ist die Membran nicht erst seit kurzem defekt. Das Ventil funktioniert also auch ohne Membran. Ich würde behaupten die Membran hat primär die Verbindung zwischen der Metallscheibe unter der Spule und dem Ventilgrundkörper und sekundär den Ventilschaft abgedichtet. Da der Ventilschaft aber nur einfach durch die Membran gesteckt wurde kann das nicht 100% dicht gewesen sein. Deswegen erfolgt eine zweite Abdichtung oberhalb. Zwischen Metallscheibe und der Kupferhülse (die in der Spule steckt) durch einen O-Ring. Ich habe mich deswegen dazu entschlossen auf eine Membran zu verzichten und die Abdichtung zwischen Ventilgrundkörper und der Metallscheibe einem O-Ring zu überlassen und den O-Ring oberhalb zu erneuern. Die Abmessungen der O-Ringe könnt ihr dem Foto entnehmen. Zum verbinden der beiden Gehäusehälften kamen Zylinderkopfschrauben M3 x 35 mit Selbst sichernden Muttern und passenden U-Scheiben zum Einsatz. Zum montieren der O-Ringe verwende ich immer Silikonfett. Das erleichtert den Zusammenbau und unterstützt die Dichtwirkung. Vor dem Zusammenbau habe ich die Spule noch mal durchgemessen und getestet. Das Ventil ist stromlos offen. Legt man 12 Volt an die beiden, mit + und - markierten Kontakte an fährt das Ventil aus und zieht ca. 1 A. Auch der Übergang vom Ventil zum Wärmetauscher bekam neue O Ringe. Die Kerbe in den Rohren passt verdrehsicher in die Muffe am Wärmetauscher. 34 Jahre Altersunterschied zwischen zwei O-Ringen Vor dem einschieben des Wärmetauschers in den Klimakasten habe ich noch die bröseligen Reste der Umlaufenden Schaumstoffdichtung entfernt und durch Kompriband ersetzt. Der Zusammenbau erfolgt dann in umgekehrter Reihenfolge. Nicht vergessen den Stromanschluss vom Ventil wieder einzustecken! Zum Schluss noch die beiden Schläuche im Motorraum wieder aufgesteckt (wir erinnern uns: Vorlauf vom Zylinderkopf unten, Rücklauf Richtung Thermostat oben) Die Fließrichtung ist auch auf dem Heizungsventil eingegossen. Abschließend noch etwas Kühlmittel aufgefüllt. Vermutlich muss ich nach der ersten Probefahrt noch mal etwas nachfüllen. Ein Alter BMW Meister hat mir mal den Tipp gegeben die Heizung immer etwas mitlaufen zu lassen. 1. ist das Ventil dann stromlos (ca. 1 A weniger Verbrauch) und viel wichtiger 2. der hintere Teil vom Zylinderkopf wird besser gekühlt weil dort direkt der Vorlauf zum Heizungswärmetauscher abgeht. Die Regelung der Heizleistung im Innenraum erfolgt ausschließlich über eine Klappe im Heizkasten welche die warme Luft aus dem Wärmetauscher mit der kalten Außenluft mischt. Das Ventil kann nur auf oder zu und wird auch nicht, wie bei moderneren Konstruktionen angetaktet. Dreht man also den Temperaturegler nur ein ganz kleines bisschen Richtung heizen, dann kommt nur relativ wenig warme Luft aber das Heizungsventil ist offen und der hintere Teil vom Zylinderkopf wird besser durchspült. Im Prinzip nichts anderes als den Vor und Rücklauf mit einem Stück zwischengesteckten Rohr direkt im Motorraum kurz zu schließen und den Heizungswärmetauscher zu umgehen. Hat man immer so ein Stück Rohr dabei könnte man trotz defekten Wärmetauschers die Fahrt noch fortsetzten.
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  2. Feedback: Sehr gute Anleitung, hat mir für den Tausch meines Heizungsventils wesentlich geholfen. Herzlichen Dank, Mahatma. Viele Grüße, Andreas
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  3. Einspruch. Alurohre am Wärmetauscher gibts nur bei Ausführung Klimaanlage. Alle ohne Klimaanlage haben die Plastikrohre.
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  4. Gibt aber 2 Hersteller von Heizungen: -- mit Plastik-Zulaufröhrchen (bei denen wird's eng an der Lenksäule) -- mit Alu-Zulaufröhrchen (da soll der Heizungskühler angeblich deutlich besser (oder gar leicht) rausgehen, weil er wohl etwas weiter hinten sitzt) Ich kann aber nur über meine was sagen (mit Plastikröhrchen). Und da war auch nur ein Plastikröhrchen mal undicht (Längsrisse), Heizungskühler mußte zum Glück nicht ganz raus) ---> aber anstatt ü 25 € (mittlerweile ü 40 €) für bissl Plastik (+ Wartezeit für Bestellung usw.) hab ich das Röhrchen einfach mal in Kupfer nachgebaut ---> ging schneller und sollte jetzt obendrein deutlich länger halten. Nachtrag (zu unten): ...aaah, dann hatte mein Bekannter wohl 'ne Klimaanlage. Dachte da gibt's 2 Hersteller (ist bissl schlecht beschrieben im ETK). Hat mir nur erzählt, daß er seinen Heizungskühler (Version Aluröhrchen) in ca 1 h gewechselt hatte. Da war ich schon mächtig beeindruckt (nach meiner deutlich längeren Aktion, und bei mir war's nur ein Röhrchen (Anfertigung in Kupfer noch gar nicht reingerechnet)).
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