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Kombiinstrument - was alles (prophylaktisch) tauschen bei den ersten Alterserscheinungen?


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Servus,
seit kurzem spinnt mein Drehzahlmesser. Im Leerlauf ist die Nadel stabil, beim Gasgeben gerät sie aber in stottern, hängt teilweise kurzzeitig auf einer Drehzahl fest oder ruckelt um ~+/- 200U/min hin und her. Der Motor zieht hingegen ganz normal durch. Leichte Schläge aufs Armaturenbrett haben nichts gebracht, Kombigerät ausbauen und wieder einbauen auch nichts.
Nach etwas Recherche liegt die Ursache vermutlich in den Kondensatoren oder Batterien der SI Platine. Letztere sind bei mir die Lithum Batterien und nicht die NiCd.
Ich würd das Kombigerät jetzt zu einem Lötservice einschicken, weil ich selbst dafür zu grobmotorisch bin. Was lohnt sich denn in dem Zuge evtl. gleich prophylaktisch mit zu tauschen? Nicht nur an der SI Platine sondern ggf. auch am Drehzahlmesser selbst. Ich hätte das gerne alles in einem Rutsch erledigt und dann hoffentlich möglichst lange eine Ruhe.

 


am vor 46 Minuten schrieb bimmer_E30:

Servus,
seit kurzem spinnt mein Drehzahlmesser. Im Leerlauf ist die Nadel stabil, beim Gasgeben gerät sie aber in stottern, hängt teilweise kurzzeitig auf einer Drehzahl fest oder ruckelt um ~+/- 200U/min hin und her. Der Motor zieht hingegen ganz normal durch. Leichte Schläge aufs Armaturenbrett haben nichts gebracht, Kombigerät ausbauen und wieder einbauen auch nichts.
Nach etwas Recherche liegt die Ursache vermutlich in den Kondensatoren oder Batterien der SI Platine. Letztere sind bei mir die Lithum Batterien und nicht die NiCd.
Ich würd das Kombigerät jetzt zu einem Lötservice einschicken, weil ich selbst dafür zu grobmotorisch bin. Was lohnt sich denn in dem Zuge evtl. gleich prophylaktisch mit zu tauschen? Nicht nur an der SI Platine sondern ggf. auch am Drehzahlmesser selbst. Ich hätte das gerne alles in einem Rutsch erledigt und dann hoffentlich möglichst lange eine Ruhe.

 

Du bist der erste mit dem Problem der mit der Nutzung der suchefunktuon kein passendes Ergebnis gefunden hat oder?

Ich tippe auf eine kalte Lötstelle im KI und empfehle daher diesen Fred hier:

 

Das KI einfach mal öffnen und alle Lötstellen genau inspizieren :daumen:

 

Und lies den Fred bis ganz am Schluß, das sollte Dein Problem lösen :drive:


Bearbeitet: von Kai

 

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                                                                         Gruß aus Ravensburg

                                                                                       KAI

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hab durchaus die Suchfunktion genutzt, so bin ich ja auch auf dir Batterien und Kondensatoren als wahrscheinlichste Ursache gekommen. Die Lötstellen der SI Platine hatte ich mir beim Ausbau genau angeschaut und konnte zumindest optisch keine kalte Lötstelle ausmachen, soweit man das unter dem Schutzlack erkennen kann. Kontaktstifte hatte ich gereinigt, wobei die schon sauber waren und nicht so korrodiert wie die in dem verlinkten Thread. 

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am vor 2 Stunden schrieb bimmer_E30:

Servus,
seit kurzem spinnt mein Drehzahlmesser. Im Leerlauf ist die Nadel stabil, beim Gasgeben gerät sie aber in stottern, hängt teilweise kurzzeitig auf einer Drehzahl fest oder ruckelt um ~+/- 200U/min hin und her. Der Motor zieht hingegen ganz normal durch. Leichte Schläge aufs Armaturenbrett haben nichts gebracht, Kombigerät ausbauen und wieder einbauen auch nichts.

Nach etwas Recherche liegt die Ursache vermutlich in den Kondensatoren oder Batterien der SI Platine. Letztere sind bei mir die Lithum Batterien und nicht die NiCd.

hast Du die Batterien mal gemessen ?

das beschriebene Verhalten deutet einigermaßen sicher auf entladene Zellen hin, wenn die unter 2,5V haben, kann das Theater schon losgehen

aber : im normalen Betrieb geht "das Theater" nicht mal einfach so los, selbst wenn die Zellen noch weiter entladen sind

es passiert erst, wenn die Autobatterie abgeklemmt wurde und die Stützbatterien den Rechner auf der Si-Platine nicht mehr "am Leben" halten

mit leeren Zellen startet der dann nicht mehr korrekt wenn die Autobatterie wieder angeklemmt wird, und dann spinnt der DZM

 

am vor 2 Stunden schrieb bimmer_E30:

Ich würd das Kombigerät jetzt zu einem Lötservice einschicken, weil ich selbst dafür zu grobmotorisch bin. 

lass Dich aber nicht von diversen "Lötservicen" abzocken, die nehmen schnell mal 3-stellige Beträge für quasi "nichts"

 

am vor 3 Stunden schrieb bimmer_E30:

Was lohnt sich denn in dem Zuge evtl. gleich prophylaktisch mit zu tauschen? Nicht nur an der SI Platine sondern ggf. auch am Drehzahlmesser selbst.

ich würde auf der Si-Platine so gut wie garnichts "prophylaktisch tauschen", nur das reparieren was nötig ist

 

klar, wenn sich jemand besser fühlt wenn alle Elko`s, alle Transistoren, alle Dioden und alle Z-Dioden auf der Si-Platine "prophylaktisch" getauscht werden, dann kann man das schon machen, aber empfehlen würde ich das nicht, schon garnicht um mit mehr oder weniger sinnlosem Teiletausch Geld zu verdienen, es wäre wirklich nur "Kundenwunsch"

 

bei einigen (nicht allen) Chargen vom Kombiinstrumenten sind die Lötstellen auf der Grundplatine rissgefährdet, wenn mir das auffällt, dann löte ich so eine Grundplatine prophylaktisch auch ohne Kundenwunsch komplett nach

 

bei VDO Tachos gibt es auf der Tachosteuerplatine eine (eine !) Lötstelle die rissgefährdet ist, die Löte ich auch immer nach

 

am DZM selbst gibt es nichts zu tauschen, das ist ein passives Kreuzspulinstrument, rein elektromechanisch, keinerlei Elektronik dran, die eigentliche elektronische DZM Steuerung befindet sich auf der Si-Platine

 

 

 

Achdung, dor Beidrach gann Resde vonn Ironie endhaldn.

Bei Unfordräschlischkeedn nemmse Medigamende odor gehnse ma zom Zischador.

Über Winter war die Batterie mal ein paar Wochen abgeklemmt, sonst hängt sie aber am Erhaltungsgerät. Die Lithium Batterien habe ich eben mal gemessen, liefern nur noch 0,98V und habens somit definitiv hinter sich.

am vor 53 Minuten schrieb bimmer_E30:

Über Winter war die Batterie mal ein paar Wochen abgeklemmt, sonst hängt sie aber am Erhaltungsgerät. Die Lithium Batterien habe ich eben mal gemessen, liefern nur noch 0,98V und habens somit definitiv hinter sich.

passt zu meiner Vermutung

 

Du brauchst also erstmal zumindest eine neue Zelle, das reicht in Deinem Fall auch, wenn die Autobatterie normalerweise immer drin ist

da machen 2 Zellen eigentlich keinen Sinn, die zweite Zelle fährt mit herum obwohl sie nie gebraucht wird

 

 

 

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am vor 7 Stunden schrieb vokuhila:

passt zu meiner Vermutung

 

Du brauchst also erstmal zumindest eine neue Zelle, das reicht in Deinem Fall auch, wenn die Autobatterie normalerweise immer drin ist

da machen 2 Zellen eigentlich keinen Sinn, die zweite Zelle fährt mit herum obwohl sie nie gebraucht wird

 

 

 

Hatte mir vor ein paar Tagen bereits ein 2er Set der passenden Batterien gekauft, bevor ich das von dir mit dem Umbau auf 2000mAh gelesen hatte. Auf der anderen Seite passen die dann hoffentlich Plug&Play und kosteten mit 11€ auch kein Vermögen. Jetzt bin ich auf die Angebote der Lötservices gespannt, habe auch die Vermutung dass die horrende Preise für eigentlich überschaubaren Aufwand aufrufen werden.

am Am 15.6.2026 um 23:35 schrieb vokuhila:

auf diese Si-Platine könnte man direkt mit kleinen Umbauten schöne große AA (2x 2000mAh) Lithiumzellen verbauen, die im Moment deutlich weniger kosten als die kleinen und man  hätte dann mehr als doppelt soviel Pufferkapazität wie die kurzen Zellen (2x 850mAh)

Hast Du dazu mehr Infos/Bilder?

 

Ich benutze immer den Trennschalter, wenn das Auto länger steht. Akkus wären eigentlich ideal für meine Anwendung, die würdn bei Benutzung ja wieder geladen werden.

 

Das Abschalten mache ich, weil der erste Trennschalter in kurzer Zeit einen Wackler entwickelt hat, der mutmaßlich entstanden ist, weil ich den immer auf "an" stehen hatte. Deswegen schone ich den neuen Trennschalter... vielleicht ist das auch Quatsch und der erste war einfach nur defekt.

 

EDIT:

Kann man die CR14250SE durch Akkus ersetzen? Werden die geladen? Womöglich überladen?

 

Alternativ:

Verträgt die Platine auch 3,6V Lithium Batterien? Die gibts mit mehr Kapazität in der 14250 Bauform...


Bearbeitet: von Schlabbeloui

Suche M42B18 Motor späte Auführung. Alternativ M42 Zylinderkopf (mit 6mm Ventilen) plus M42 Kettenkasten mit Umlenkschiene oder M44 Kettenkasten.

am vor 2 Stunden schrieb Schlabbeloui:

Hast Du dazu mehr Infos/Bilder?

Bilder muss ich mal machen, sieht aber völlig "original" aus wenn da 2 AA Zellen drauf sind, OK bisschen Gebastel wegen der Trenndioden ist bei genauen Hinschauen zu erkennen, denn die waren ja nicht vorgesehen

 

am vor 2 Stunden schrieb Schlabbeloui:

Kann man die CR14250SE durch Akkus ersetzen?

theoretisch ja, früher waren die Platinen ja auch mit Akkus versehen, man müsste also eine alte Platine nehmen oder die neue auf alt umbauen mit Ladeschaltung

 

am vor 2 Stunden schrieb Schlabbeloui:

Werden die geladen? Womöglich überladen?

Akkus werden nur geladen wenn die einfache Ladeschaltung auf der Platine verbaut ist, bei Lithiumzellen ist die nicht vorhanden bzw. bei umgerüsteten Platinen wurde sie durch Abknipsen vom Ladetransistor gekillt

 

das waren damals spezielle NiCd Pufferakkus, die NiCd sind aber aus Umweltschutzgründen quasi aus dem Handel verschwunden

 

heute erhältliche NiMh Akkus sind kein wirklicher Ersatz dafür und die für NiCd ausgelegte Ladeschaltung taugt nicht so richtig für NiMh

 

ich halte von Akkus auf der Si-Platine nichts, das ist technischer Müll, birgt das Risiko sich beim Auslaufen der Akkus eine hässliche Verätzung der Platine und den Steckverbindern einzuhandeln

 

und finanziell geht es auch nicht auf, es gibt keinen Grund mehr für Akkus an der Stelle

 

denn mit 2 großen 3V AA Lithiumzellen mit je 2000mAh kann man theoretisch ca. 4000 Tage, also gut 10 Jahre zu 100% abgeklemmt überbrücken, das wäre der Weg den ich raten würde 

 

da kommst Du mit Akkus auch kostenseitig nicht ran und ob die Akkus das Theater 10 Jahre mitmachen steht auch in den Sternen

 

am vor 2 Stunden schrieb Schlabbeloui:

Alternativ:

Verträgt die Platine auch 3,6V Lithium Batterien? Die gibts mit mehr Kapazität in der 14250 Bauform...

ja sie verträgt auch 3,6V Zellen

 

aber dann funktioniert die Umschaltung auf Bordnetz nicht mehr richtig, die werden also auch entladen wenn die Autobatterie dran ist

 

für Normalnutzer ohne Hauptschalter ist das suboptimal, weil die Zellen dann unnötigerweise zu schnell leer werden

 

wenn aber, wie in Deinem Fall, mit angenommen Stehzeit 99% und Fahrzeit 1%, dann büßt Du nur die 1% Kapazität währen der Fahrzeit ein, die Du sonst beim Fahren einsparen würdest, kannst Du in Deinem Fall also machen

 

wenn eine weitere Siliziumdiode mit in Reihe zu den Trenndioden geschaltet wird, kann man dieses Manko halbwegs beheben, ich finde es aber unsinnig mit 3,6V Zellen herumzuoperieren

 

Achdung, dor Beidrach gann Resde vonn Ironie endhaldn.

Bei Unfordräschlischkeedn nemmse Medigamende odor gehnse ma zom Zischador.

Danke @vokuhila

 

Welche Variante findest Du sinnvoller für meinen speziellen Einsatzzweck?

 

A) Umbau auf externem Batteriehalter, außerhalb vom KI => Batteriehalter hinten am KI befestigen, Kabel rein legen und anstelle einer Batterie mit der Platine verlöten.

Dann fette 3V Lithium Zelle(n) in AA Größe (oder noch größer).

 

Könnte in dem Fall der zweite Batterieplatz auf der Platine leer bleiben? Oder brücken? Oder die leere Batterie drin lassen? Habe leider keinen Schaltplan...

 

B) 3,6V Zellen einlöten, diese sollten inkl. der Lötfahnen passen:

https://www.akkuman.de/shop/Saft-Lithium-36V-LS14250-3PF-Batterie-1-2AA-Zelle-pin 

 

C) Versuchen AA Zellen auf die Platine zu bekommen. (schwierig?)


Bearbeitet: von Schlabbeloui

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