Für mich wars bereits mit 16 schon soweit ein Auto zum "herrichten" zu suchen. Ein Heckantrieb musste her ohne technische Helferlein (spaß muss eben sein). Nach etlich langen Nächten stoß ich auf den E30, ich war sofort verliebt. Erst sollte es ein 320i sein, mein Vater wollte mir von vornerein einen E36 andrehn aber das hat er nicht lange ausgehalten. Er hat mich auch auf den 318is gebracht. So nach einem halben Jahr suchen stand er dann da. 318is, ohne ABS und natürlich kein ESP (woher auch^^) originale kreuzis, Schiebedach, 60-40 Fahrwerk, El. Fensterheber in Diamant-Schwarzmetallic. Klar um noch mehr spaß an dem Auto zu haben sollte ein Käfig und 4-Punkt-Gurte rein. Doch nach dem ersten Anblick war mir klar die Karosse muss gerichtet werden und ich habe mich schnell für eine Neulackierung entschieden (nie mehr mache ich sowas). Das ganze Auto zerlegt, abgeschliffen und zum Lackierer gebracht. Alles dann auf den letzten Drücker zusammen gebaut (er wurde eine Woche vor meinem 18. Geburtstag fertig). War ein geiles Auto ungefähr 130 km lang. Dann hat mich leider der Motor verlassen, 3. und 4. Zylinder keine kompression. Von Freitag auf Samstag Nacht dann den Motor komplett zerlegt, alle Dichtungen neu gemacht, neue Ventile und den Kopf geplant. Alles zusammen gebaut. Lief dann wie ne 1 bis mir nach ca. 2 Monaten die Spritpumpe verreckt ist. Hatte zum Glück noch eine vom Schlachter und bis jetzt gabs keine Probleme mehr :) Macht echt laune das teil und der Käfig gibt dem ganzen noch ne Rennsportliche Note Wer sich jetzt fragt wie ich mir das leisten konnte, ein großer Teil hatte ich mir zusammengespart, der restliche hat mir mein Vater ausgelegt was ich aber nach und nach von meinem Azubi-Geld zurück bezahle. Außerdem hat mein Vater ne eigene Werkstatt und muss daher weder für Werkzeug noch für die Hebebühne oder sonstiges Bezahlen, oke gut ich muss ab und zu mal die Werkstatt sauber machen aber das mache ich gerne ist ja alles für mein liebstes Stück