Dem ist nichts hinzuzufügen. Ein IS ist nun mal kein Auto (nur) zum cruisen und ich kaufe mir einen 16V nicht, um damit Spritsparrekorde aufzustellen und mit 90 auf der Autobahn im Windschatten eines LKWs herumzujuckeln. Wenn ich hier höre, dass einige in der Stadt unter 2000 U/Min schalten, dann kann ich das gequälte Dröhnen des Motors bis hier hören - irgendwann bekommt ihr dafür die Quittung und da steht auf der Haben-Seite ein halbes Literchen Minderverbrauch und auf der Sollseite ein verkokter Motor, dessen Dichtungen und Lager sich auflösen. Siehe auch "Opa-Auto". Im Übrigen ist es kontraproduktiv, langsam zu beschleunigen und so extrem früh zu schalten. Sprit sparen kann man am besten in den Phasen konstanter Geschwindigkeit und diese sind daher zu langsam wie nötig und zügig wie möglich zu erreichen. Beschleunigen mit 60-75% Gas, schalten bei 2500-3000 U/Min und bei Wunschageschwindigkeit (30 Zonen ausgenommen) den 5. Gang rein. Ab 60 km/h nach Tacho sollte jeder im 5. fahren können, wenn der Motor resonant brummt oder de Geschwindigkeit of korrigiert werden muss, lieber den 4. wählen. Ein ruhiger Gasfuß und vorrausschauende Fahrweise tun ihr übriges. Die leichteste Methode, Sprit zu sparen ist aber immernoch, seinem Motörchen ab und zu mal ein kleines Geschenk zu machen - einige hier würden große Augen machen, wenn sie sehen, was eine neue Lambdasonde, neuer Kühlwassersensor und neue Zündkerzen für Auswirkungen haben können. Dies sind zwar keine sicherheitsrelevanten Teile, aber es sind trotzdem genauso VERSCHLEISSTEILE wie die Bremsen. Die Dinger werden schleichend schlechter, die Regelzeit wird immer länger und somit dauert es nach Lastwechseln immer länger, bis das Gemisch stimmt. Nach 60-80tkm sind die Dinger spätestens hinüber und wenn ich hier lese, dass einige mit 316i Schaltern 12L verbrauchen, muss man sich nicht weit aus dem Fenster lehnen, um zu vermuten, dass die Lambdasonde noch die erste ist. Noch mal der Hinweis, um die ersten Gegenargumente zu entkräften: Eine bestanden AU, auch mit gutem Lambdawert sagen NICHTS über den Zustand einer Sonde aus!! Wenn dann stellt euch daneben und schaut zu: Gibt der Prüfer Gas, achtet auf Lambda- und CO-Wert. Sobald der Prüfer die Nenndrehzahl erreicht hat, startet ein 30s-Countdown. Interessant ist, wie schnelle sich Lambda- und CO Wert jetzt in den grünen (schwarzen) Bereich bewegen. Diese Zeitspanne braucht Euer Motor, um nach einem Lastwechsel bzw. nach dem Beschleunigen das korrekte Gemisch einzuregeln und das ist die Zeitspanne, in der ihr nach jedem Lastwechsel Geld in Form von Sprit aus dem Fenster schmeisst, denn Lambda>1 bedeutet, eurer Motor läuft unnötig fett. Also ruhig mal 50 Euro für die M-Technik II-Riffelblechfußmatten sparen und stattdessen zukunftsorientiert investieren.