Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nicht nur auf das Auto ankommt, sondern auch darauf, wer du bist, ob dich der Prüfer kennt und vor allem auf Sympathie! Mit meinem alten is hatte ich mal nen heftigen Unfall, bei dem ich frontal über einen großen Steinbrocken gefahren bin (wurde beim Überholen mit Tempo 30-40 von nem 70jährigen E-Klasse-Fahrer abgedrängt). Kaputt war danach: is-Lippe, Ölwanne, Lenkgetriebe, VA, Getriebe, Auspuffanlage, HA und der Unterboden hinter dem Fahrersitz (die Person hinter mir hatte die Knie nach dem Aufprall unterm Kinn, da der Unterboden etwa auf Höhe der Rückbank war). Hab alles in ner Fachwerkstatt mit Hilfe eines Schlachtwagens richten lassen, die Karosse wurde auch instandgesetzt und der Wagen vermessen. Einen Monat später beim TÜV durchgefallen, Mängel: Abblendlicht: Einstellung fehlerhaft Begrenzungs-/Parkleuchten: Farbe nicht zulässig Umrißleuchten/Spurhalteleuchten: falsche Farbe Hinterachse: Aufhängung verformt Hinterachse - Achskörper/Aufhängung: Aufhängungspunkte vermessen lassen Der Prüfer konnte übrigens bereits während 10m Fahrt auf die Bühne feststellen, dass die HA "total locker" ist und auch der Vermessungsbericht hat ihn nicht interessiert... Was hab ich gemacht? Die "falschen" Farben gegen "richtige" getauscht und meinen Werkstattmeister mit dem Auto zum TÜV geschickt! Ergebnis: Frischer TÜV mit dem Hinweis im Bericht: Fahrzeug wurde nach Unfall vermessen. Anzumerken ist, dass sich der Wagen nach der Instandsetzung selbstverständlich in einwandfreiem und verkehrssicherem Zustand befand! Sachverstand kann ich in diesem Fall nirgendwo erkennen!