Und ansonsten finde ich links, rechts, eso, religiös und alles extreme doch ziemlich unnötig. Scheint mir fast so, als käme so etwas aus einer VERUNSICHERUNG heraus, VERUNSICHERUNG darüber wie die Welt ist. Und da die Welt heute nimmer so einfach ist wie früher, wird die Verunsicherung etwas größer. Und es bilden sich immer mehr Subgruppen, die Gemeinsamkeiten formieren und sich dann etwas weniger verloren fühlen. Verschwörungstheorien hin oder her, dann aber immer gleich einen Heimatverein aufzumachen finde ich daneben, genauso wie eine kommunistische Revolution ausrufen zu wollen. Und das ganze Getue, daß DIE DA OBEN irgendwas planen und tun, NEE!, sorry, echt nicht, ich trau so gut wie keinen der derzeitigen Politiker irgendwas zu, irgendein höheren Ziel zuverfolgen,geschweige denn in größeren Zusammenhängen zu denken. Das was in die Tasche geht zählt. Das viel über Lobbyarbeit läuft und das weltweit das Geld und die Interessen von wenigen mehr wiegen als die Allgemeinheit - ...das war aber auch schon immer so. # Nur warns noch nie soviele Menschen. Und es gab mehr Ethik. Und noch nie waren die Medien so verstrickt, präsent, nie war es einfacher sich so auszutauschen über Internet (und auch ein Haufen von unplausiblen Verschwörungszeugs zu finden....was man dann vielleicht anfängt zu glauben, wenn man es lange genug liest) Wirtschaftlich denke hat der westliche Kapitalismus am meisten dran zu knabbern, daß unsere Wirtschaft auf dem stetig steigenden Wachstum beruht, der aber nicht immer da sein kann. Und die wirklich armen Schweine sitzen ganz woanders und viele von denen ertrinken jährlich zu tausenden im Mittelmeer aufm Weg in die erste Welt. Aber echt immer gleich einen Heimatverein zu gründen.... Und für manche.... denen Deutsch so am Herzen liegt, wäre es schon mal ein Anfang, sich mal nach alternativen Formen umzusehen, wie man "Wiederstand" auch noch schreiben könnte.... ...oder einfach mehr Bücher lesen?