Es ist ja allseits bekannt, dass es Menschen gibt, die ihren Fahrzeugen und somit auch ihren Motoren recht wenig bis gar keine Pflege zukommen lassen. Immer mal wieder hört man von 35000km alten Zündkerzen *sfg* oder es kommt einem zu Ohren, dass jemand ein ganz billiges womöglich auch noch der viskositären Klasse von 5W50 ähneldem Ölsüppchen schon seit über 50000km in seinem Vehikel dem Fahrtwind entgegensetzt. All das klingt hart für den gemeinen Motorenliebhaber. Für diejenigen, die brav ihre Ölwechsel machen und Seitenlange Diskussionen in Kauf nehmen nur um den optimalsten Öltyp für ihren Schatz zu ergattern, diejenigen die öfter den Kontaktabstand ihrer Zündkerzen überprüfen als sie die Skiptaste am Cd Spieler drücken oder einfach die, die sich wenn sie ausgestiegen sind und zur Haustür gehen aus Verbundenheit nochmal rumdrehen um einen heissgeliebten Blick zu erhaschen und dabei denken, "hey ich muss mal wieder zur Werkstatt nen Check machen lassen." Wie bestimmt einigen bekannt ist habe ich vor nicht allzulanger Zeit einen M20B27 Motor erworben um diesen in meinen Touring zu bauen. Dort hat er auch bisher ein halbes Jahr gute Dienste geleistet. Jedoch hatte ich seit Beginn diesen halben Jahres ein ungutes Gefühl während der Fahrt. Hervorgerufen wurde dieses Gefühl von dem Anblick beim öffnen des Öleinfülldeckels. Dort erblickte man auch bei benutzung einer Taschenlampe nämlich großenteils nur Schwarz. Einige denken sich nun, na immernoch besser als grau/weissen Schlamm. Da ham se sicher recht, aaber man liebt ja seinen Motor und da tut es doch bei jedem Anlassen in der Seele weh wenn man beispielsweis daran denkt unter welchen wellenunwürdigen umständen die Nockenwelle jetzt ihre arbeit beginnen muss. Nunja da ich dieses Gefühl nicht loswurde, begann tief in mir der Wunsch nach einer Motorrevision mit gründlicher reinigung zu keimen. Vor zwei Tagen hat dieser Wunsch seine fleischliche, triebvolle na sagen wir metallen, reale Erfüllung gefunden. Ja nun kommen wir zu dem Teil der in der Überschrift schon angedeutet ist. Das Exemplar eines etas, was ich mir hier angelacht habe, hat in seinen Vorjahren wohl eben solche Besitzer gehabt. Jene die sich eher wenig um die Pflege ihres Fahrzeugs kümmern und keine irgendwie unerklärliche, aber doch deutlich spürbare Bindung zu ihrem Auto aufbauen. Das Ergebnis will ich den Mitleidenden hier, die hoffentlich alle in den Genuss dieser Bindung kommen, in bildlicher Form präsentieren. Ich hoffe einige von euch können den Stolz und die Zufriedenheit nachempfinden, die man hat, wann man was für dein Auto getan hat und versteht warum ich hier son teilweise doch sehr schwachsinniges Zeug schreibe . Und damit wünsche ich euch viel Spass mit der Ölwechselmuffelabschreckung. To be continued... Andi