Es sollte weitergehn. Na dann wolln wer mal. Heute hat mich das klingelnde Telefon unsanft aus dem Bett geworfen um halb 9. Unerhört, dass noch dazu nach dem Abheben des Hörers keine Stimme zu vernehmen war . Ich hab den frühen Zustand der Halbwachheit dazu genutzt den zweiten Tisch in meinem Zimmer frei zu machen und mit dem Zerlegen des Kopfes zu beginnen . Ich hatte ja im ersten Beitrag unlängst ausgiebig geklärt und veranschaulicht wie ausgiebig die Pflege an meinem eta vor meiner Zeit aussah. Dies spiegelt sich meiner Meinung nach auch am bzw. im Kopf wieder. Natürlich ist dieser Zustand der maltretierten Teile nicht förderlich für meinen Gesundheitszustand. Der Auspruch "Kall mei Troppe" der in unseren Gefilden üblich ist, hat man heut unter Anderem und nicht nur einmal von mir hören können. Das herausschlagen der Kippehebelwellen gestaltete sich als warer Gewaltakt. Dank der gründlich verkrusteten Welle war der Widerstand erheblich, nur mit Hammer, 2 Schraubzwingen und einem langen Holzstab war die Welle zum rauskommen zu bewegen . Die Kipphebel sahen, entgegen der ersten Vermutung, nach erster Darübersicht doch noch relativ gut aus. Einlauferscheinungen sind keine erheblichen sichtbar. Beim Ausbau der Nockenwelle viel mir dann aber die Kinnlade runter als ich ein Stück Metall im Kopf verwildert und einsam herumvegetieren sah. Eine genauere untersuchen brachte zum Vorschein, dass ich beim Durchsehen der Kipphebel schlampig war. Siehe Bild . Entweder der Kipphebel hat die zugegeben leider etwas grobe Demontage nicht überstanden, oder er war vorher schon erheblich geschwächt und ich hatte sagen wir mal ******ochartiges Glück, dass ich mit dem Hobel nemmer viel gefahren bin. Weiterhin hatte meine Kinnlade beim Betrachten der Nockenwellenlagerstellen keinen Grund wieder in die Normalposition zurückzukehren. Siehe Bild. Ich weis ja net genau, is der erste Kopf den ich zerleg, aber so sollte das glaub net aussehen. Is das nu Kernschrott oder übliche Abnutzung ? . Wenn ich mich mal auf den Pflegezustand berufen darf würd ich sagen: Kernschrott . Die Nocken der Nockenwelle nockten mich dann auch nochmal ein wenig aus. Ich kenne als ehemaliger M40 Fahrer ja das Aussehen einer eingelaufenen Nocke (im Folgenden "Nubsi" genannt ), ganz so schlimm schauts ja nu noch nich aus . An der Spitze des Nubsi ist (siehe Bild) erkennbar, dass die Sache schon ein Stückle eingelaufen ist . Ich hab auch noch ein Profilbild eines Nubsi gemacht. Mir viel auf, wie unsymmetrisch und abgerunded der "Anstieg" des Nubsis ist. Kann ja sein, dass das ab Werk so gehört , hab noch keine neuwertige Etanubsiwelle gesehen. Ich hoffe nicht, das diese Abrundung auf das Konto der Abnutzung geht, denn das wär schon ziemlich krass . To be continued ... Andi