Moin, Danke an Alf fürs Posten. Die "Gruppe 5" Boliden haben mich mal wieder zur Messe gezogen. Nur: Wo waren die Werks-320er? Der Lancia von Heyer war Klasse, aber der Würth Capri als unmittelbarer Gegner war lieblos in einem Weinlokal geparkt... ich weiss nicht... Der Capri RS2600, der Alpina 3l und auch der 2002Turbo war ne Schau... aber das Feld war unvollständig und beliebig zusammengesucht. Und den Mix aus Rundstrecken Autos der 70er und Gruppe B Rallye Boliden der 80er war für mich auch kein schlüssiges Konzept. Bei den Rallye Autos hatte der Werks-Kadett dann auch nur einen Platz am Katzentisch - stand in der selben Ecke wie der Turbo-Capri. Das VW-Autostadt nen größeren Stand in der Halle hatte als die groß beworbene Sonderschau fand ich auch ziemlich ... seltsam. Versteht mich nicht falsch, ich hab mich sehr darüber gefreut die Boliden aus Kindertagen so ganz aus der Näher sehen zu können, aber das Konzept war nicht zu Ende gedacht. In den blauen E3 hab ich mich spontan verguckt. Ich finde das Leder in Verbindung mit dem Blau einfach nur schön. Auch am Preis hatte ich nix zu meckern, der Preis der dransteht und der, den man bezahlt sind ja i.d.R. nicht identisch. Das "Youngtimer" im Moment sehr angesagt sind, zeigt sich an den Händler-Ständen. Die Preise die da für die angehübschten Altwagen gefordert wurden waren steil! Aber irgendwo her muss ja das Geld für die Seideneinstecktücher der Verkäufer kommen... Ansonsten fand ich es am Samstag einfach nur fürchterlich voll (was ja eigentlich gut ist). Sie hatten diesmal alle Bereiche, die früher Ruhezonen waren mit Verkaufsständen und Restaurants vollgestellt. Als ich mich hingesetzt habe um im Katalog zu blättern kam gleich eine Bedienung angerannt und hat mir erklärt, dass ich dort nur sitzen kann, wenn ich auch was bestelle. Die Messe schreibt ja schon auf Ihrer Website, dass sie in bester Bremer Kaufmannsmanier den Handel fördern will, aber mir stößt der unverholene Kommerzgedanke da immer wieder sauer auf. Ich komme jedesmal mit dem Gefühl heim, das da die Marketing-Leite das Kommando haben und "Die Sache" hinter dem Preis zurücksteht.