Ich habe grade die Daten von 532894 gelesen. 200 °C Oberflächentemperatur ist meiner Meinung, nach in einem Kunststoffgehäuse wie dem der Heizung, ohne eine Abschirmung und Regelung nicht praktikabel. Diese Art der Warmluftheizung wird von MB z. B. bei der M-Klasse angewandt. Der ML meines Vaters bringt auf diese Art und Weise, egal welche Aussentemperatur herrscht, nach ca. 2 Minuten nach dem Kaltstart, warme Luft aus den Lüftungsdüsen. Hier glüht ein Heizvlies in einem Keramikschacht im Heizungskasten. Bei erreichen von 60 °C Kühlwassertemperatur wird dann mit dem normalen Kühlwasser weiter geheizt. Welche Heizleistung das Vlies hat ist nicht bekannt. Damit der erhöhte Stromverbrauch abgesichert wird, ist dort eine wassergekühlte Lichtmaschine mit 190 A Leistung verbaut. Mit der Zusatz-Wasserheizung im Heizungsvorlauf wird zwangsläufig der kleine Kreis im Kühlsystem, auch schneller mit erwärmt. Ob damit auch eine Kraftstoffeinsparung erzielt wird weiß ich nicht. Da sich beim M40 nur ca. 6 Liter im gesamten Kühlsystem befinden, dürften der kleine Kreis und der Wärmetauscher der Heizung, davon ein Volumen von ca. 2,5 Liter haben. Wenn man bedenkt dass ein handelsüblicher Wasserkocher mit 1000 W, einen Liter Wasser, in ca. 2 Minuten zum kochen bringt dann sollte es doch theoretisch auch möglich sein, mit 400 Watt (evtl. ist auch mehr möglich) und der Motorabwärme, in ca. 5 Minuten 2,5 Liter auf 60 °C zu erwärmen, um die Heizleistung für den Innenraum nach dem Kaltstart merklich zu erhöhen.