Da sagst Du was. Das Problem in meinem Fall war, dass der coole im Dienstgrad unter dem Frischling stand. Ich war mal von 20 Jahren mit meinem Steyr-Puch 650 TR Bj. '66 auf dem Weg zum TÜV wg. Eintragung von Felgen, Reifen etc. und fuhr an einer Kontrolle vorbei (Bully + Passat). 500m weiter sah ich den Passat schon hinter mir mit Blaulicht (die Jungs müssen durch das Fenster ins Auto gesprungen sein, denn als ich vorbei kam, standen sie noch neben dem Wagen). Der Frischling ging direkt zu meinem Oldie und reklamierte Gurte, nicht verstellbare Schalensitze, die breiten Felgen, Reifen, Tieferlegung usw. . Vorgelegte Gutachten, Freigaben des Werks nutzten nichts - er schrieb eine Anzeige, eine Mängelkarte etc. und behauptete u. A., ich dürfte die Felgen gar nicht am Auto montiert haben, sondern müsste sie erst beim TÜV montieren. Sein älterer Kollege, der auch etwas Oldie-Erfahrung hatte, meinte zu ihm, bei Autos vor 1970..... Es nutze nichts - der war nicht zu bremsen. Ich war ein dicker Fisch! Beim Straßenverkehrsamt und beim TÜV haben sie sich ausgeschüttet vor Lachen, als ich ihnen die Anzeige vorlegte. Der TÜV-ler meinte: "...stellen Sie sich vor, das wär so - dann hätten wir hier Werkstattbetrieb!". Beide Institutionen gaben mir eine kleine Erklärung mit und ich legte Einspruch gegen den Bescheid ein, da es ja auch noch um Fahren ohne Betriebserlaubnis ging wg. der schon montierten Felgen etc. Man ahnt es schon: das Verfahren wurde eingestellt! Der Jungspund hatte sich tüchtig blamiert! Soweit meine Erlebnisse mit "Experten" auf der Straße, die uns kontrollieren und belehren sollen. Quintessenz des Ganzen: wir fahren nicht mit einem E30 als Zugfahrzeug, wenn hinten ein E30 drauf ist! Gruß Claus