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Wasserrücklauf Zylinderkopf M20


Kriese
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Moin zusammen,
ich habe eine Frage zum Wasserrücklauf "hinten" am Zylinderkopf. Der Kopf ist ab und ich bin dabei alles für den Wiedereinbau vorzubereiten.

Die Dichtfläche, an der der Schlauchanschluss für den Kühlwasserrücklauf angeschlossen wird sieht bei mir so aus.
Ich habe erst gedacht, das ist ein Rest der Dichtung. Es ist aber wohl ein Lunker vom Gießen, oder Korrosion. Es geht auf jeden Fall ins Material rein.
Die Stelle war bis zuletzt dicht, aber da man da ja soo gut rankommt ist jetzt die Frage was mach ich da. So lassen (weil es ja dicht war)? Oder die Papierdichtung zusätzlich mit Silikon einpinseln? Oder die Stelle mit "Flüssig Metall" (ich weiß nicht wie das richtig heißt, kenn das nur unter dem Namen) auffüllen und dann beischleifen?

Lasst bitte mal hören was ihr so denkt.

Viele Grüße

Christian

 

M20_Wasserrücklauf_IMG_7162.jpg

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  • 1 Monat später...
am Am 4.12.2023 um 08:42 schrieb Kriese:

Moin zusammen,
ich habe eine Frage zum Wasserrücklauf "hinten" am Zylinderkopf. Der Kopf ist ab und ich bin dabei alles für den Wiedereinbau vorzubereiten.

Die Dichtfläche, an der der Schlauchanschluss für den Kühlwasserrücklauf angeschlossen wird sieht bei mir so aus.
Ich habe erst gedacht, das ist ein Rest der Dichtung. Es ist aber wohl ein Lunker vom Gießen, oder Korrosion. Es geht auf jeden Fall ins Material rein.
Die Stelle war bis zuletzt dicht, aber da man da ja soo gut rankommt ist jetzt die Frage was mach ich da. So lassen (weil es ja dicht war)? Oder die Papierdichtung zusätzlich mit Silikon einpinseln? Oder die Stelle mit "Flüssig Metall" (ich weiß nicht wie das richtig heißt, kenn das nur unter dem Namen) auffüllen und dann beischleifen?

Lasst bitte mal hören was ihr so denkt.

Viele Grüße

Christian

 

M20_Wasserrücklauf_IMG_7162.jpg

Würde auch mal mit Dichtmasse versuchen 

 

Mit freundlichen Grüßen 

Mats

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Hallo,

wenn man das vernünftig machen will, auf fräsen, zu einem Schweißbetrieb und schweißen lassen.

Danach plan feilen und montieren.

Es gibt aber auch eine Flickwerk-Möglichkeit:

Vorsichtig einige Hinterschnitte in die defekte Fläche anbringen.

Gießharz mit Alupulver anrühren und ausgießen.

Das könnte auch halten. 

Ich würde aber Variante 1. durchführen.

 

Grüße aus dem Oberbergischen   

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  • 3 Monate später...

Moin Leute,

ich muss das Thema leider nochmal wieder hochholen. Der Motor ist wieder zusammen gebaut, aber man kann es ich schon denken, die Stelle hinten am Zylinderkopf ist nicht dicht. Wenn der Motor warm wird, läuft an der Stelle das Kühlwasser raus. Auch nicht wenig.
Mal eben abschrauben und reparieren ist an der Stelle ja nicht so einfach. Wie würdet ihr darangehen? Zylinderkopf wieder runter? Motor lösen und nach vorne ziehen? Habt ihr noch andere Ideen?

Danke im Voraus und viele Grüße


Christian

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am Am 12.1.2024 um 22:01 schrieb JET:

Hallo,

wenn man das vernünftig machen will, auf fräsen, zu einem Schweißbetrieb und schweißen lassen.

Danach plan feilen und montieren.

Es gibt aber auch eine Flickwerk-Möglichkeit:

Vorsichtig einige Hinterschnitte in die defekte Fläche anbringen.

Gießharz mit Alupulver anrühren und ausgießen.

Das könnte auch halten. 

Ich würde aber Variante 1. durchführen.

 

Grüße aus dem Oberbergischen   

Also doch vernünftig machen!

Und das geht nur im ausgebauten Zustand.

Erst mal nur einen Span abfräsen und sehen wie tief die Erosion eingedrungen ist und ob da nicht ein tiefer liegender Riss vorhanden ist.

Wenn man das mit ca. 0,5mm plan bekommt und kein Riss zu sehen ist, kann man sich das Schweißen dann ggf. sogar sparen. 

Ganz sicher geht man dann, wenn der Kopf dann abgedrückt wird. 

 

Grüße aus dem Oberbergischen

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am vor einer Stunde schrieb Kriese:

Moin Leute,

 

 

ich muss das Thema leider nochmal wieder hochholen. Der Motor ist wieder zusammen gebaut, aber man kann es ich schon denken, die Stelle hinten am Zylinderkopf ist nicht dicht. Wenn der Motor warm wird, läuft an der Stelle das Kühlwasser raus. Auch nicht wenig.
Mal eben abschrauben und reparieren ist an der Stelle ja nicht so einfach. Wie würdet ihr darangehen? Zylinderkopf wieder runter? Motor lösen und nach vorne ziehen? Habt ihr noch andere Ideen?

Wie bist du letzendlich vorgegangen? Welche methode hat (teilweise) nicht funktioniert?

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Entweder keine DM oder was verfriemelt.
Nur mit dem luschigen Papierding wird da nix.
Ich hab die Pseudodichtung dort weggelassen.
DM der Wahl drauf, beim anziehen gucken, ob's überall bissl rausdrückt, fertig isses.

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Da gibts was feines von Loctite.

Flächendicht. Habe die Nummer gerade nicht im Kopf. Härtet unter Druck UND Wärme aus.

Hat mein M44 überall Hauchdünn zusätlich bekommen wo Flach oder Papierdichtungen sind.

Ist bislang überall dicht.

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Moin,
vielen Dank für eure Antworten. Die Idee von Gert finde ich gut, so ein Blech werde ich mir anfertigen und dann ankleben.

Ich hatte die Fehlstelle damals mit Silikondichtmasse ausgeglichen und mit einer Skalpellklinge abgezogen. Die Papierdichtung habe ich ebenfalls mit einer dünnen Schicht Silikondichtung „angebaut“. Kann sein, dass ich besser die Papierdichtung ganz weglassen hätte.

Habt ihr noch einen Tipp wie ich an den Auslass am besten rankomme? So richtig viel Platz ist da zwischen Zylinderkopf und Spritzwand ja nicht. Kleine Hände hab ich leider nicht.

Grüße aus dem Norden

Christian

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am vor einer Stunde schrieb Kriese:

Habt ihr noch einen Tipp wie ich an den Auslass am besten rankomme? So richtig viel Platz ist da zwischen Zylinderkopf und Spritzwand ja nicht

Motorlager raus und Ölwanne bis auf den Achsträger legen (dabei Kühlerschläuche abmachen)

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Moin,
ja, das ist eine gute Idee. Hatte auch schon daran gedacht den Motor anzuhängen und dann den Achsträger ganz raus um noch weiter runterzukommen. Ich probiere das erstmal so, mit ausbauen der Motorlager.
Danke nochmal und viele Grüße

 

Christian

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