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Bezugsquelle Schließplättchen für Tür- und Zündschloss


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Beim letzten TÜV war mein Zündschloss auffällig. Das Lenkradschloss ist bei Nullstellung teilweise eingerastet.

Jetzt wollte ich ein neues Zündschloss kaufen die es aber leider nicht mehr codiert zum Fahrzeug gibt.  Zum Umcodieren habe ich einen Einfachen Weg gefunden, es fehlen nur die "richtigen" Plättchen. Zur Not hätte ich einen Reparatursatz für das linke Türschloss gekauft und da die noch fehlenden Plättchen für's Zündschloss genommen, nur gibt es den Reparatursatz für links mit ZV auch nicht mehr. Den Reparatursatz ohne ZV kaufen ist wäre dann Perlen vor die Sau werfen. Mein E30 hat nun mal ZV. ;-)

 

Wo kann ich diese Codier Plättchen beziehen? Hat jemand einen Kontakt zu einem Händler?

 

Jürgen


Nur so am Rande: alle Plättchen sind gleich, egal ob linkes oder rechtes Schloss. (Imho sogar die im Schliss vom Handschuhfach)

Allerdings würde ich mal den Schloss-Käfig in den Blick nehmen. 
Denn dort liegen die Teile des Lenkschlosses. 

Mit einem breiten Schraubendreher kann das Zündschloss simuliert werden.

Dass die Plättchen gleich sind ist mir bekannt. Was meinst du mit Blick auf den Schlosskäfig?

Die Funktionalität beim Zündschloss ist die, dass beim reinstecken des Zündschlüssels erst mal nix passiert.

Wenn der Schlüssel auf Stufe 1 gedreht wird, wird gleichzeitig der Riegel für das Zündschloss angehoben.

Wenn der Schlüssel wieder auf 0 gedreht wird geht dieser Riegel aber erst mal nicht runter sondern bleibt angehjoben.

Erst wenn der Schlüssel rausgezogen wird, wird der Riegel wieder freigegeben und rastet in die Verzahnung an der Lenksäule ein wenn das Lenkrad in der richtigen Stellung steht oder in diese gedreht wird.

 

Das was bei Dir passiert weist IMHO nicht auf verschlissene Schließplättchen hin, weil die würden nur bewirken, dass das Schloss sich nicht mehr drehen lässt.

 

Ich würde mir das Schloss erst mal genau anschauen und zwar dort wo der Riegel angesteuert wird. Ich denke, hier ist ein Verschleiss vorhanden, der den Riegel beim drehen des Schlosses auf 0 bereits teilweise freigibt.

Also guck mal was sich wie bewegt, wenn Du den Schlüssel steckst, auf 1 drehst, wieder zurück und den Schlüssel abzieht.

Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:

 

Mein E30 Cabrio ist hier zu sehen und der ganz offene Klassiker hier

Und wenns mal Probleme mit anderen BMWs außer dem E30 gibt kann man ja hier mal fragen. :-)

Zuerst würde ich mal den Schließzylinder ziehen und dann das Lenkrad abbauen.

Dann mit dem breiten Schlitzschrauben-dreher hin und her bewegen.

Da merkt man gleich, ob der Keil oben mit herauskommt.

 

Jepp, wobei das rauskommen nicht das Problem ist, sondern das wieder rein - weil das erst passieren darf wenn der Schlüssel gezogen wird. Ohne Schloss ist das also nicht wirklich nachzuvollziehen.

Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:

 

Mein E30 Cabrio ist hier zu sehen und der ganz offene Klassiker hier

Und wenns mal Probleme mit anderen BMWs außer dem E30 gibt kann man ja hier mal fragen. :-)

Es ist bereits vor dem ersten Post alles zerlegt gewesen. Ja es ist nicht das Problem, dass sich der Schlüssel schwer drehen lässt oder klemmt, sondern dass das Lenkradschloss einrasten wenn der Schlüssel noch im Schloss steckt.

Das hat auch tatsächlich nichts mit den Plättchen zu tun, sondern mit der abgenutzten Kunststoffnase im Schließzylinder. Diese Nase wird verschoben wenn der Schlüssel ins Schloss gesteckt wird und verhindert dann das beim Schlüssel Zurückdrehen auf 0 die Lenkrad-Sperre einrastet. Die Nase sitzt gleich am Anfang vom Schließzylinder wo man den Schlüssel einsteckt, noch vor den Plättchen. Mit einer Mini LED Taschenlampe kann man diese Kunststoffnase sogar im Zylinderschlitz sehen, vorausgesetzt sie ist nicht abgenutzt wie bei mir.

Die Kunststoffnase im Zylinder ist leider ein Verschleißteil wie auch die Plättchen. Diese beiden Teile sind nun mal nach 10.000 Mal Schlüssel rein - Schlüssel raus, in 36 Jahren und 350 tsd Km abgenutzt. Der E30 ist halt immer noch ein Daily Fahrzeug.

 

Was ich vorhabe ist: Einen neuen Zylinder kaufen und diesen dann zur Originalcodierung vom Fahrzeug umcodieren. Ansonsten müsste ich ja beide Türen, Heckklappe und Handschuhfach umcodieren, aber dazu habe ich keine Lust.

Das Lenkradschloss geht mit "nur" einem einfachen Drahtstift auszubauen und zerlegen zum Umcodieren geht auch "zerstörungsfrei"

 

Zur Idee mit dem Zerlegen vom Zylinder bin ich Aufgrund eines Beitrags auf der e30.de Seite gekommen, nur wie es da gezeigt wurde ist das schon sehr grobmotorisch. Das geht auf jeden Fall geschickter zu machen. ;-)

 

Im Bild das kleine weiße Teil unter dem Schließzylinder ist diese abgenutzte "Kunststoffnase". Sie gehört in das rechteckige Loch am Zylinder

IMG_4952 (4) - Kopie.jpg


Bearbeitet: von 325i VFL
  • 6 Monate später...
am Am 28.8.2023 um 19:26 schrieb 325i VFL:

Was ich vorhabe ist: Einen neuen Zylinder kaufen und diesen dann zur Originalcodierung vom Fahrzeug umcodieren. Ansonsten müsste ich ja beide Türen, Heckklappe und Handschuhfach umcodieren, aber dazu habe ich keine Lust.

Das Lenkradschloss geht mit "nur" einem einfachen Drahtstift auszubauen und zerlegen zum Umcodieren geht auch "zerstörungsfrei"

 

Zur Idee mit dem Zerlegen vom Zylinder bin ich Aufgrund eines Beitrags auf der e30.de Seite gekommen, nur wie es da gezeigt wurde ist das schon sehr grobmotorisch. Das geht auf jeden Fall geschickter zu machen. ;-)

 

@325i VFL: Hallo, ich habe ein ähnliches Problem. Mein E30 325i VFL-Cabrio benötigt zwei verschiedene Schlüssel. Türen und Kofferraum haben den gleichen Schlüssel, aber das Zündschloß benötigt einen anderen Schlüssel. Ich würde jetzt gerne das Zündschloss ausbauen und so umcodieren, dass der Türschlüssel passt. Ich kenne die E30-Seite zum Umcodieren, aber Tino hat in seiner Anleitung die Kappe vom Zündschloss aufgesägt. Wenn möglich, würde ich mein Zündschloss gerne zerstörungsfrei umcodieren. Kannst Du mir einen Tipp geben, wie man die Kappe zerstörungsfrei abbekommt.  Gerne auch per PN.

Gruß,

Rotfuchs

 

  • 1 Monat später...

Keine Ahnung warum das von August 23 bis April 24 gedauert hat, aber jetzt hat mein E30 wieder ein funktionierendes gleichschließendes Zündschloss verbaut.

Das Zündschloss lag lange in einem Motivationsloch wo man es kaum gesehen hat, doch das nervige Schlüsselwechseln hat mich gestern wieder auf die richtige Spur gebracht.......... :98olli:

 

IMG_6020.jpg

 

IMG_6024.jpg

 

 

 

  • 1 Jahr später...

@ Erstbesitzer

 

Der letzte Eintrag ist nun schon ein paar Tage her, trotzdem wäre es interessant wie du die Kappe vom Schließzylinder zerstörungsfrei abbekommen hast.

Der Hintergrund ist dass sich mein Schlüssel nicht mehr drehen lässt und ich gerade überlege wie ich ihn dazu bekomme, damit ich den ausgebauten Zylinder zerlegen und evtl. mit anderen Plättchen instand setzen kann.

 

Das Netz gibt dazu nichts her, ausser der Anleitung auf e30.de, bei der die Kappe ja aufgeschlitzt wurde.


Bearbeitet: von Berti 316 i

Gruß Robert

So wie hier beschrieben, nur dass ich nicht mit der Flex reingeschliffen habe, sondern ein 1,5 mm Loch gebohrt habe.

 

https://www.e30.de/fotostory/f02307/37.jpg

 

https://www.e30.de/fotostory/f02307/f02307.htm

 

 

 

 

 

Der Pfeil zeigt die Nut, in der der "Feder-Ring" sitzt. Zum Abhebeln vom schwarzen Ring mit einem kleinen Nagel den Federringdrücken und dabei den schwarzen Ring leicht drehen und gleichzeitig abziehen. Ich habe bisher drei Schlösser so aufbekommen.

 

Es gibt aber verschiedene Materialhärten bei den Ringen. Manche lassen sich bohren, andere muss man mit einem 1,5 mm Diamantschleifer bohren/schleifen.

Wer dann bedenken wegen Diebstahl hat kann das Loch wieder zu schweißen oder zu löten. Spachtelmasse ginge auch und schwarz lackieren dann ist das Loch nicht mehr sichtbar. Im eingebauten Zustand in der Lenksäule sieht man es ohnehin nicht.

 

Gruß

Jürgen

 

Lenkradschloss.jpg.ac5cad340b8d64c27defdd3efb4426c9.jpg

  • 3 Monate später...

Vor einigen Tagen habe ich damit begonnen den Schließzylinder mit einem 1,5 mm Bohrer zu entsperren und auszubauen. Fehlanzeige nach ca. 1 h habe ich aufgegeben und mir das BMW-Werkzeug bestellt. Heute beim 2. Versuch mit BMW-Werkzeug nach WHB-Anleitung, das gleiche. Ich bekomme den Schließzylinder einfach nicht entriegelt.

Jetzt habe ich das Teil der Lenksäule in dem sich der Schließzylinder befindet ausgebaut und eingespannt. Man kann das Werkzeug einführen, merkt auch einen Widerstand, aber ziehen lässt sich der Schließzylinder immer noch nicht.

 

Letzte Möglichkeit wäre die Stelle zu finden an der die Sperre gedrückt werden muss und hier eine Bohrung wie beim VFL zu setzen, damit man von aussen die Sperre drücken kann. Aber dazu benötige ich erst mal die Maße von einem ausgebauten Schließzylinder.

Gruß Robert

Mal ein wenig Sprühöl oder Rostlöser in die Öffnung geben, einige Zeit warten.

Wenn der Schlüssel in Radio Stellung steht, sollte das dann gehen.

Allerdings ist der Draht bei dem "Werkzeug" sehr dünn. Ich habe verschieden dicke Edelstahl Schweißdrahtreste ausprobiert.

Irgendwann hat es dann mit Hilfe einem kleinen Hammer geklappt. 
 

So : Sprüh-sprüh… Schlüssel rein.. klopf klopf.. Schlüssel dreh Radio an Stellung klopf klopf.. Nadel 'rein klopf klopf.. wackel wackel… Schlüssel raus.. von vorne… irgenwann kam der Zylinder dann..


Bearbeitet: von Scheineiliger
Spürühhoel

In der Tat, manche Schlösser sind sehr eigenwillig und brauchen mehr Zuwendung. 

 

IMG_8579.JPG

Mein selbstgebautes Werkzeug aus 2,5er Autogenschweißdraht (ja, alte Hasen haben so etwas noch) und diesen auf die passende Größe umgearbeitet. 

 

Probiert habe ich auch verschiedene Sachen wie Bohrer 1,5mm  u.s.w. oder den Draht schräg angeschliffen. Was dann wirklich geholfen hatte, war den Draht einfach nur leicht spitz anschleifen und knappe 1,5 mm im Durchmesser, also (1,4mm). Die Bohrung im Zylinder ist sehr genau gebohrt, so dass der 1,5 mm Draht nicht rein geht.

 

IMG_8580.JPG

 

IMG_8581.JPG

Für heute habe ich erst mal Schluß gemacht. Öl, Gehäuse beklopfen, Schlüssel hin und her, Werkzeug ein raus, hat bisher nichts gebracht. Das o.g. Werkzeug lässt sich in Ausbauposition ca. 23 mm einschieben. Dabei lässt sich der Schlüssel wenn das Werkzeug steckt um ca. 120° drehen.

 

Danke für das zu sehende Maß. Auf dem Bild sieht es so aus, wenn man von der Einsteckposition des Werkzeugs ausgeht dass sich der Verriegelungszapfen nicht direkt dahinter befindet, sondern um ein paar Grad versetzt. Ist das wirklich so oder täuscht das Bild?

Gruß Robert

Ja, der Stift (Werkzeug) ist rechts neben dem Zapfen. Trifft genau die Kante.

Schwierige Lage zum bohren, ich habe noch keinen langen 150 mm Bohrer da.

Deshalb mal den Draht aus 1,5 mm Schweißdraht nachgebaut. Der geht in der richtigen Position weiter als 3 cm ins Gehäuse, aber irgend wie ohne Widerstand.

Man kann auch drin umherstochern, aber ich finde noch keinen Ansatzpunkt wo die Spitze Druck zum entriegeln aufbauen kann.


Bearbeitet: von Berti 316 i

Gruß Robert

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