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Domstrebe Touring hinten

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15 Antworten in diesem Thema

#1
OFFLINE   BackyardPerformance

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Mahlzeit!

Irgenwie werd ich nicht ganz schlau wie die Domstrebe hinein gehört ... Hat die vl irgendwer verbaut ?
Muss nämlich  ein Stück rausflexen..

MfG

 

Angehängte Grafiken

  • IMG_20181202_210544.jpg
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#2
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Meines Wissens nach gibt es für den Touring keine passende Domstrebe. Ebenso Cabrio. Nur für die Limos gibt es hintere Domstreben.


  • touringDani gefällt das

0089-1qgcg0.jpg

 

Die 3er-Reihe mit der Mett-Garage :smbmw:


#3
OFFLINE   BackyardPerformance

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Meines Wissens nach gibt es für den Touring keine passende Domstrebe. Ebenso Cabrio. Nur für die Limos gibt es hintere Domstreben.

Hm..... da stellt sich die Frage was man macht.. wenn sie schraubbar sein soll wäre die von der Bauart am besten glaub ich...
oder gleich eine reinschweißen  :watch:



#4
OFFLINE   Georg-M3

Georg-M3

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Bitte nicht!

 

Erst mal gehört die hintere Strebe so eingebaut wie auf dem ersten Bild, also mit dem Rohr unterhalb der Befestigungsplatte.

 

Zweitens heisst das Teil DOMstrebe weshalb sie auch am Dom befestigt werden soll, also mit den beiden Schrauben, mit denen auch die Stützlager befestigt sind.

 

Dummerweise ist da beim Touring das Versteifungsblech drüber das mit Sicherheit wichtiger ist wie die Domstrebe.

 

Beim E30 hilft eine Domstrebe hinten nur dem Glauben etwas wenn man sich die Physik betrachtet.

 

Vorne hat der E30 McPherson Federbeine und die Radaufnahme ist am Federbein.

Wenn jetzt bei Kurvenfahrt das Rad wegkippen will, drückt es damit auch das Federbein oben weg.

Das wird durch eine Domstrebe gemindert.

 

Hinten hat ein E30 kein Federbein sondern der Längslenker der das Rad fixiert ist mit zwei Gelenken am Achsträger befestigt.

Wenn sich hier Kräfte übertragen, dann nur durch die Tonnenlager auf den Unterboden.

Die Feder ist nur durch die eigene Vorspannung fixiert und überträgt keine Kräfte und auch der Stoßdämpfer ist unten einfach mit einer Schraube durch ein Gummilager fixiert, weshalb da auch keinerlei Kräfte übertragen werden.

Ergo wird nichts auf den Dom oben übertragen und das einzige was eine Domstrebe oben vielleicht vermindern kann sind allgemeine Verwindungen der Karosserie - und den Inhalt der Geldbörse des Fahrers :-).

 

 

Natürlich gibt es Fahrzeuge bei denen eine derartige Versteifung was bringt, aber die haben eine andere Hinterachskonstruktion, z.B. mit doppelten Querlenkern wo der obere sich dann auch oben im Radhaus abstützt.

 

Georg


Bearbeitet von Georg-M3, 05. Dezember 2018 - 09:42.

  • el-utz, Jürgen is und bastIS gefällt das

Mein E30 Cabrio ist hier zu sehen und der ganz offene Klassiker hier

Und wenns mal Probleme mit anderen BMWs außer dem E30 gibt kann man ja hier mal fragen. :-)


#5
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Bitte nicht!

 

Erst mal gehört die hintere Strebe so eingebaut wie auf dem ersten Bild, also mit dem Rohr unterhalb der Befestigungsplatte.

 

Zweitens heisst das Teil DOMstrebe weshalb sie auch am Dom befestigt werden soll, also mit den beiden Schrauben, mit denen auch die Stützlager befestigt sind.

 

Dummerweise ist da beim Touring das Versteifungsblech drüber das mit Sicherheit wichtiger ist wie die Domstrebe.

 

Beim E30 hilft eine Domstrebe hinten nur dem Glauben etwas wenn man sich die Physik betrachtet.

 

Vorne hat der E30 McPherson Federbeine und die Radaufnahme ist am Federbein.

Wenn jetzt bei Kurvenfahrt das Rad wegkippen will, drückt es damit auch das Federbein oben weg.

Das wird durch eine Domstrebe gemindert.

 

Hinten hat ein E30 kein Federbein sondern der Längslenker der das Rad fixiert ist mit zwei Gelenken am Achsträger befestigt.

Wenn sich hier Kräfte übertragen, dann nur durch die Tonnenlager auf den Unterboden.

Die Feder ist nur durch die eigene Vorspannung fixiert und überträgt keine Kräfte und auch der Stoßdämpfer ist unten einfach mit einer Schraube durch ein Gummilager fixiert, weshalb da auch keinerlei Kräfte übertragen werden.

Ergo wird nichts auf den Dom oben übertragen und das einzige was eine Domstrebe oben vielleicht vermindern kann sind allgemeine Verwindungen der Karosserie - und den Inhalt der Geldbörse des Fahrers :-).

 

 

Natürlich gibt es Fahrzeuge bei denen eine derartige Versteifung was bringt, aber die haben eine andere Hinterachskonstruktion, z.B. mit doppelten Querlenkern wo der obere sich dann auch oben im Radhaus abstützt.

 

Georg

Danke Georg für deinen Einwand - zerschneiden werd ich eh nichts.. maximal selber eine bauen 



#6
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Warum willst du hinten überhaupt eine Domstrebe verbauen?


0089-1qgcg0.jpg

 

Die 3er-Reihe mit der Mett-Garage :smbmw:


#7
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Bitte nicht!

 

Erst mal gehört die hintere Strebe so eingebaut wie auf dem ersten Bild, also mit dem Rohr unterhalb der Befestigungsplatte.

 

Zweitens heisst das Teil DOMstrebe weshalb sie auch am Dom befestigt werden soll, also mit den beiden Schrauben, mit denen auch die Stützlager befestigt sind.

 

Dummerweise ist da beim Touring das Versteifungsblech drüber das mit Sicherheit wichtiger ist wie die Domstrebe.

 

Beim E30 hilft eine Domstrebe hinten nur dem Glauben etwas wenn man sich die Physik betrachtet.

 

Vorne hat der E30 McPherson Federbeine und die Radaufnahme ist am Federbein.

Wenn jetzt bei Kurvenfahrt das Rad wegkippen will, drückt es damit auch das Federbein oben weg.

Das wird durch eine Domstrebe gemindert.

 

Hinten hat ein E30 kein Federbein sondern der Längslenker der das Rad fixiert ist mit zwei Gelenken am Achsträger befestigt.

Wenn sich hier Kräfte übertragen, dann nur durch die Tonnenlager auf den Unterboden.

Die Feder ist nur durch die eigene Vorspannung fixiert und überträgt keine Kräfte und auch der Stoßdämpfer ist unten einfach mit einer Schraube durch ein Gummilager fixiert, weshalb da auch keinerlei Kräfte übertragen werden.

Ergo wird nichts auf den Dom oben übertragen und das einzige was eine Domstrebe oben vielleicht vermindern kann sind allgemeine Verwindungen der Karosserie - und den Inhalt der Geldbörse des Fahrers :-).

 

 

Natürlich gibt es Fahrzeuge bei denen eine derartige Versteifung was bringt, aber die haben eine andere Hinterachskonstruktion, z.B. mit doppelten Querlenkern wo der obere sich dann auch oben im Radhaus abstützt.

 

Georg

 

Hallo,

 

da haben wir mal wieder den Fall von nix verstanden.

 

Warum? und jetzt kommt Physik.

Es gibt zwei unterschiedliche Dinge bei der Auslegung eines Fahrwerks. Zum einen die Federkennlinie, zum Anderen die Dämpfung.

Dies auseinander zu halten bzw. korrekt einzuordnen ist leider nicht immer leicht.

 

Die Feder hat die Aufgabe das Fahrzeug:

a) auf Niveau zu halten

b) die maximale Beladung des Fahrzeugs abzufedern (also auch auf das dann bestimmte Niveau zu halten)

c) bei LANGSAMER Bewegung der Achse, als beim Befahren von Kurven mit sehr ebenem Belag sich gegen die wirkenden Kräfte abzustützen (gleichmässig gefahren, keine Bodenwellen)

 

Der Dämpfer hat:

a) nichts mit dem Niveau zu tun (bei Gasdruckdämpfern im Promillebereich)

b) den Fahrzeugaufbau gegen aufschaukeln zu bedämpfen

c) die Räder gegen springen auf der Fahrbahn bei Bodenwellen zu bedämpfen

und d) der wichtigste Grund: bei hochdynamischen Krafteinleitungen das Fahrwerk gegen durchschlagen abzustützen, sprich er übernimmt bei HOCHDYNAMISCHEN Aufgaben nahezu die gesamte "Federarbeit"

 

--> Ergo ist die über den Dämpfer in den Dom eingeleitete Kraft hinten keinen Anteil geringer als vorne.

 

Ob nun Dämpfer und Feder getrennt sind, oder ob es sich um McPherson Federbeine handelt ist völlig Jucke für die in den Dom eingeleiteten Kräfte, wenn der Dämpfer in selbem angeschraubt ist.

 

Soweit mal die Therorie.

 

Also ist auch hinten im Touring eine Domstrebe NICHT vergeblich, sondern entlastet den jeweiligen Dom


Gruss Christian

Gesendet von meinem 486DX2-50 mit 4MB Ram und 210MB Festplatte gekauft bei Escom für 2800.- Mark


#8
OFFLINE   BackyardPerformance

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Hallo,

 

da haben wir mal wieder den Fall von nix verstanden.

 

Warum? und jetzt kommt Physik.

Es gibt zwei unterschiedliche Dinge bei der Auslegung eines Fahrwerks. Zum einen die Federkennlinie, zum Anderen die Dämpfung.

Dies auseinander zu halten bzw. korrekt einzuordnen ist leider nicht immer leicht.

 

Die Feder hat die Aufgabe das Fahrzeug:

a) auf Niveau zu halten

b) die maximale Beladung des Fahrzeugs abzufedern (also auch auf das dann bestimmte Niveau zu halten)

c) bei LANGSAMER Bewegung der Achse, als beim Befahren von Kurven mit sehr ebenem Belag sich gegen die wirkenden Kräfte abzustützen (gleichmässig gefahren, keine Bodenwellen)

 

Der Dämpfer hat:

a) nichts mit dem Niveau zu tun (bei Gasdruckdämpfern im Promillebereich)

b) den Fahrzeugaufbau gegen aufschaukeln zu bedämpfen

c) die Räder gegen springen auf der Fahrbahn bei Bodenwellen zu bedämpfen

und d) der wichtigste Grund: bei hochdynamischen Krafteinleitungen das Fahrwerk gegen durchschlagen abzustützen, sprich er übernimmt bei HOCHDYNAMISCHEN Aufgaben nahezu die gesamte "Federarbeit"

 

--> Ergo ist die über den Dämpfer in den Dom eingeleitete Kraft hinten keinen Anteil geringer als vorne.

 

Ob nun Dämpfer und Feder getrennt sind, oder ob es sich um McPherson Federbeine handelt ist völlig Jucke für die in den Dom eingeleiteten Kräfte, wenn der Dämpfer in selbem angeschraubt ist.

 

Soweit mal die Therorie.

 

Also ist auch hinten im Touring eine Domstrebe NICHT vergeblich, sondern entlastet den jeweiligen Dom

super erklärt Fritz  :smbmw: 
Der Touring ist hald schon um einiges mehr verstrebt in dem bereich als eine Limo.
Alleine der Querträger unten .
Ich werd mir eine Strebe basteln - Stell ich dann hier rein  :drive:



#9
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Hallo,

 

da haben wir mal wieder den Fall von nix verstanden.

 

Große Worte dafür dass Du mich nicht kennst :daumen:

 

 

und d) der wichtigste Grund: bei hochdynamischen Krafteinleitungen das Fahrwerk gegen durchschlagen abzustützen, sprich er übernimmt bei HOCHDYNAMISCHEN Aufgaben nahezu die gesamte "Federarbeit"

 

--> Ergo ist die über den Dämpfer in den Dom eingeleitete Kraft hinten keinen Anteil geringer als vorne.

 

Ob nun Dämpfer und Feder getrennt sind, oder ob es sich um McPherson Federbeine handelt ist völlig Jucke für die in den Dom eingeleiteten Kräfte, wenn der Dämpfer in selbem angeschraubt ist.

 

Soweit mal die Therorie.

 

Also ist auch hinten im Touring eine Domstrebe NICHT vergeblich, sondern entlastet den jeweiligen Dom

 

Ich will jetzt nicht hochwissenschaftlich werden oder mich auf (Fach)Leute beziehen mit denen ich das Thema schon debattiert habe, aber ich sehe da einiges anders.

 

Ich gebe Dir recht , was die Krafteinleitung in den Dom beim ein-/ausfedern betrifft.

Die ist aber senkrecht gerichtet und wenn ein Fahrzeug so weich ist, dass der Dom da nachgibt dann brauchen wir uns nicht mehr um eine Stabilisierung des Doms kümmern.

 

Eine Domstrebe ist hauptsächlich dafür gedacht, zu verhindern, dass sich die beiden Dome gegeneinander verwinden oder (wie es sich z.B. beim Z8 vor einigen Jahren als Problem herausgestellt hat) dafür zu sorgen, dass der obere Abstand der Dome gegeneinander gleich bleibt weil sich hier der Abstand ändert, verändert sich auch die Achsgeometrie und wie die meisten wohl schon mal gelesen haben geht es hier um Winkelminuten Genauigkeit.

 

Unten ist der Abstand durch den Achsträger und die Querlenker fest vorgegeben - oben kann er sich durch die beim Fahren auftretenden Kräfte verändern - aber auch hier sind es eher nicht die "auf und ab" Bewegungen die durch den Widerstand des Dämpfers bzw. der Federkraft einwirkt, sondern die Querkräfte die in der Kurve wirken.

Diese versuchen das Rad unten zur Kurveninnenseite zu drücken weil das Fahrzeug 40cm drüber an der Radaufnahme nach aussen drückt und da hier an der Vorderachse kein "Gelenk" vorgesehen ist drückt es alles darüber auch nach "aussen" und das übersteigt die Festigkeit der Dome. Hinten ist der Aufbau der Achse ein anderer und daher kommt es nicht zu dieser Übertragung auf den Dom.

 

Theoretisch gesagt:

Wenn man das Gelenk um das sich die Achsschenkel hinten für den Federweg drehen festschweißt und Feder und Dämpfer ausbaut könnte man problemlos damit fahren (auch Kurven).

Vorne wäre es nicht möglich, weil das Rad ohne die Fixierung durch den Dämpfer einfach wegklappen würde da es ein Gelenk hat (unabhängig von der Lenkung). Stellt euch ein groooßes H vor. Wenn man unten auf den einen senkrechten Strich drückt bewegt er sich oben in Gegenrichtung weil er in der Mitte fixiert ist.

 

Damit bin ich raus

 

Georg

 

 

 

Das wurde übrigens schon getestet indem man eine Domstrebe


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#10
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Das wurde übrigens schon getestet indem man eine Domstrebe

:watch: :frage:


Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich.

 

Gruß G.W.


#11
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Der wichtigste Punkt ist: Vorne sind Feder und Dämpfer am "Dom" befestigt, hinten (standardmäßig) nur der Dämpfer.
Die statischen und dynamischen Kräfte auf die vorderen Dome sind also immer höher.


Bearbeitet von ICH, 05. Dezember 2018 - 17:39.

Alle sagten: "Das geht nicht!" Dann kam einer, der wusste das nicht und hat´s gemacht

#12
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Wurde gestört beim schreiben daher erst noch eine Ergänzung: Dass eine Domstrebe Drücke durch den Dämpfer nicht auffangen kann kann jeder selber testen indem er ne Domstrebe nur auf einer Seite korrekt befestigt und dann die andere Seite hochhebt - das geht problemlos um einige cm und wir reden hier von Bewegungen im cm-Bereich

 

:watch: :frage:

 

Sorry s. o.

Der Satz sollte lauten:

Das wurde übrigens schon getestet indem man eine Domstrebe in der Mitte zersägt hat und eine Stahlnadel so an den beiden Enden befestigt hat, dass das eine Ende an der einen Hälfte und die Mitte an der anderen Hälfte befestigt wurde.

Wenn sich die beiden Hälften mit den Domen bewegt haben, hat die Nadel die am anderen Ende nach unten gebogen war und auf ein untergelegtes Blech gekratzt hat , die Bewegungen aufgezeichnet.

Da gabs sogar mal ein Youtube Video von.

 

Und ein zweites Beispiel ist die Domstrebe vom Z1 die aus Platzgründen V-förmig nach hinten zur Spritzwand geführt ist (überm Motor ist kein Platz).

Wenn die an der Spritzwand nicht festgeschraubt wird, sind zwar beide Dome starr miteinander verbunden aber selbst dann bewegen sich beide noch so zur Karosserie dass man nach einiger Zeit deutliche Kratzspuren an der Spritzwand sieht aus denen hervorgeht, dass die Dome sich je ca. 1cm nach links und rechts bewegen - und die Karosserie vom Z1 ist ein Monocoque das deutlich stabiler ist, wie das Blech vom E30.

 

Und zum Kommentar vin ICH: Ausserdem hat es wie schon geschrieben vorne eine starre Verbindung zwischen Rad und Federbein die Kräfte übertragen kann während hinten der Dämpfer auf beiden Seiten in nachgiebigen Gummilagern befestigt ist die nachgeben.

 

Georg


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#13
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Georg, du vergisst bei deiner Betrachtung folgendes: Der gesamte Vorderbau ist "U-Förmig". Wirkt nun eine Kraft von unten auf die Federdome so führt das auch zu einer seitlichen Bewegung der Federdome. Und das wird durch eine Domstrebe verringert. Man hat dann kein U mehr sondern ein Quadrat. Es sind nicht nur seitliche Kräfte der Räder, die von der Domstrebe aufgenommen werden können.

 

Aber ja, für die hinteren Dämpfer beim E30 braucht es denke ich wirklich keine Domstrebe, davon dürfte wenig zu merken sein.


Bearbeitet von ICH, 05. Dezember 2018 - 19:37.

Alle sagten: "Das geht nicht!" Dann kam einer, der wusste das nicht und hat´s gemacht

#14
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Natürlich. Daher auch das Beispiel mit dem "H", weil zusätzlich noch unterhalb des - vom U die Kräfte bei der Kurvenfahrt wirken.

 

Den Satz, dass die Domstrebe das U zu nem Kasten macht wodurch sich zumindest oben die Abstände nicht mehr verändern können, hab ich dann irgendwie verbaselt weil ich den Post geschrieben habe als ich "nebenher" noch was wichtigeres gemacht habe.

 

Georg


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#15
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Ganz schön hitzige Diskussion hier :e30talk:

 

Eine Domstrebe hinten ist meiner Meinung nach schon Sinnvoll, gibt der Karosse ja mehr Steifigkeit/Integrität. Zb Interessant für Kurvenfahrten bei erhöhter Geschwindigkeit. Kennt man ja von den Hillclimb Videos auf YT wo die E30 auf 2 od. 3 Rädern um die Kurve fliegt :sabber:


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#16
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Ganz schön hitzige Diskussion hier

 

Finde ich nicht, sondern eher gut erklärt. Sehr interessant. Danke!


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