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Startprobleme bei warmen Motor/Wetter (325i Cabrio)

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106 Antworten in diesem Thema

#101
OFFLINE   DaTom

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Hi Leute,

das Problem liegt ganz klar bei der Gemischaufbereitung. Bei kaltem Motor fettet das Steuergerät anhand seiner Messwerte vom blauen Tempsensor und LMM (Lufttemperatur) an. Ein kalter Motor braucht ein fetteres Gemisch. Vergleichbar bei Motoren mit Choke, der schließt nur eine Klappe das weniger Luft zur selben Menge Benzin dazu kommt. Ergebnis Fettes Gemisch.

 Je wärmer der Motor wird desto magerer wird sein Gemisch. Ausschlaggebend is dafür die Motortemperatur (blauer Fühler).

Wenn dieser einen falschen Wert dem Steuergerät schickt, z.b. Zu kalte Temperatur, fettet das Steuergerät an wie im Kaltstart, der Motor „säuft“ ab. Erst wenn man selbst die DK betätigt kommt mehr Luft bei gleicher Benzinmenge —> mageres Gemisch Motor startet.

lasst den Motor warm laufen nach dem abstellen steckt ihr den Blauen Sensor ab, das Steuergerät hat einen Ersatzwert von 70Grad Wasser gespeichert, und dann startet. 
jetzt sollte er ohne DK Betätigung starten. 
viel Spaß beim Testen



#102
OFFLINE   helheb

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BMW schreibt in der betriebsanleitung dass man bei warmen moto r mit halb getretenen Gaspedal starten soll.
Klappt bei meinem gut
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#103
OFFLINE   cabriolet

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das Steuergerät hat einen Ersatzwert von 70Grad Wasser gespeichert, und dann startet.

Ist das so? Ab welchem Wert erkennt es denn den Fühler als nicht vorhanden? Je höher nämlich der Widerstandswert, desto "kälter", glaubt das Steuergerät. Bei minus 50°C hat der Fühler einen Widerstand von rund 100.000 Ohm. Wo liegt da die Grenze, dass das Steuergerät sagt: "So kalt kann´s nicht sein". Ich kenne das so, dass bei Kabelbruch oder abgefallenem Stecker der Motor so gnadenlos überfettet, dass er warm garnicht mehr läuft. War jedenfalls bei meinem Cabrio mit M20 und beim M30-Umbau so (beide 1.3er Motronic).

 

Erst wenn man selbst die DK betätigt kommt mehr Luft bei gleicher Benzinmenge —> mageres Gemisch Motor startet.

Wie das? Ich glaube, da bringst du Drosselklappe und die von dir erwähnte Starterklappe am Vergaser durcheinander.

 

Tendenziell stimmt das aber schon, dass ein warmer Motor der nicht anspringen will, mit halb getretenem Pedal besser anspringt. Die Gründe sind aber andere, z.B. vorher abgesoffen durch undichte Einspritzventile, oder Dampfblasenbildung in der Druckleitung, verlorengegangener Druck und all die anderen auf den vorherigen 5 Seiten diskutierten Dinge.

 

Gruß

Markus

 

Gruß

Markus



#104
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Das Steuergerät erkennt den Drahtbruch. Das hat was mit Analogwertverarbeitung zu tun. Wenn die Leitung offen ist geht der Analogwert weit in den Minusbereich. ( Digits) nicht Grad. Wenn das passiert verwendet das Steuergerät die 70 Grad als Ersatzwert. 
umgekehrt startet jetzt der Motor im kalten Zustand schlecht. 
probiert es einfach mal aus. Wenig Arbeit und ohne kosten. Ich brauche bei meinem B25 nichts machen beim starten.

gruß Thomas



#105
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Das hat was mit Analogwertverarbeitung zu tun.

Genau das meine ich ja. Und der analoge Widerstandswert ist bei sehr tiefen Temperaturen eben auch sehr hoch (wie gesagt bei minus 50° bei etwa 100 Kiloohm). Deshalb fragte ich, bei wie viel Ohm das Steuergerät das als "Unterbrechung" werten soll. Denn "ausprobiert" habe ich das ja schon zweimal unfreiwillig (Kabelbruch an dem einen Motor und abgefallener Stecker beim anderen), beide Motoren sind einfach abgesoffen. Könnte das Steuergerät eine Unterbrechung wirklich erkennen, würde das bedeuten dass ich in beiden Fällen irgendwoher Störspannungen und/oder Kriechströme hätte.



#106
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Ach jetzt versteh ich was du meinst. Drahtbruch ist der Widerstand unendlich.

auch wenn 100 kiloohm viel erscheint. Ab wie viel Widerstand das Steuergerät den Ersatzwert verwendet kann ich nicht sagen. 
Wenn ich meinen Tempsensor abstecke, läuft der Motor weiter, bzw. kann ich normal weiterfahren. Natürlich startet er im kalten Zustand nicht gut, und läuft die ersten Paar Minuten schlecht, bis das Gemisch für die Motortemperatur geeignet ist. 
Habe so meine ASU geschafft, zuvor hatte ich einen CO von 4. nach abstecken des Sensors 0,03.



#107
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Drahtbruch ist der Widerstand unendlich.

Theoretisch ja, praktisch nein, durch Luftfeuchtigkeit, Dreck etc. Und 100 Kiloohm erscheinen nicht nur viel, sondern sind es auch. Der Widerstand wird ja entweder über eine an einem Referenzwiderstand abfallende Spannung oder über den durchfließenden Strom ermittelt (wie das die 1.3er Motronic macht, weiss ich nicht), die sind aber bei solch hohen Widerständen so winzig, dass da jeder Kriechstrom und jede Störspannung (zB. durch Radio- und sonstige Funkwellen) das Ergebnis verfälschen können. Die Leitungen zum Temperaturgeber sind ja nichteinmal abgeschirmt.

Dass das so zumindest nicht zuverlässig funktioniert, zeigen ja meine beiden Erfahrungen, dass es aber wohl auch mal gehen kann, zeigen deine.

 

Wobei wir aber wieder beim eigentlichen Thema sind:

Wenn du tatsächlich Startprobleme wegen defektem Temperaturgeber (oder zu hohen Übergangswiderständen, Gammel im Stecker etc.) hast, hast du auch sonst einen deutlich zu fetten Lauf, wie deine AU-Werte ja zeigen. Bei 4% CO läuft der Motor eigentlich schon so besch..., dass man das hört, riecht und spürt, vermutlich sogar sieht.

Da diese Probleme bei den Fragestellern hier ja nicht auftauchen, würde ich bei reinen Warm-Startschwierigkeiten ohne sonstige Auffälligkeiten den Temperaturgeber gerne als Fehlerursache ausschließen wollen.

 

Gruß

Markus







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