Ich habe die ersten Versuchsdrucke im Frühjahr im Material PLA gemacht und bin eines dieser Teile seitdem ca. 700km gefahren, jedoch ohne Einsatz im Hochsommer, weil ich keine Klima habe. Mechanisch hatte ich bisher keine Probleme damit, die masslichen Korrekturen habe ich in die Geometrie eingearbeitet. Da wäre vielleicht noch interessant, ob verschiedene E30-Exemplare in der Mittelkonsole groß masslich streuen, also der konstruktiv vorgesehene Toleranzausgleich ausreichend ist.
Da PLA ja nur bis ca. 60Grad Einsatztemperatur (und damit meiner Meinung nach nicht für Anwendungen im Auto) geeignet ist, habe ich am Druck in ASA gearbeitet. Das Material schafft wohl 90 Grad und ist UV-beständig, angeblich sogar spülmaschinenfest.
ASA ist eh schon schwieriger zu verarbeiten ggü. PLA, die längliche schmale Geometrie des Drucks ist besonders empfindlich bzgl. Warping. Ich habe viel herumprobiert, bis ich es hinbekommen habe und es ist leider mit zeitlichem Aufwand verbunden die Teile in guter Qualität hinzubekommen. Den Aufwand könnte man vielleicht etwas reduzieren, wenn man einen aktuelleren/professionelleren Drucker beschafft. Ob sich so eine Anschaffung lohnt, hängt davon ab, es es eine Nachfrage danach gibt.