Ich glaube, es war der V12 M70, der die gleichen Schlepphebel verbaut hatte und deren Verschleiß angeblich geringer ist, weil er mehr Bohrungen/Zylinder in den Ölrohren hat. Daher ja auch erst das Übel beseitigen (Ölpumpe und Öldruckregelventil) und danach sich um den Ventiltrieb kümmern. Wenn man die Ölwanne schon mal unten hat, kann man sich natürlich auch gleich noch den Pleuellagern widmen. Angeblich sind diese nach 200Tkm meistens hin. Nockenwelle würde ich persönlich nur noch tauschen, wenn diese wirklich starke Abnutzungserscheinungen hat. Mein Spezi hat mir erklärt, das durch den eingelaufenen Schlepphebel das Ventil nicht gleichmäßig geöffnet wird (es geht kurzzeitig in Richtung zu) und dadurch kommt es zu einer Art Strömungsabriss und der Zylinder kann nicht ordentlich gefüllt werden und daher sinkt die maximale Drehzahl unter Last. Bei der eingelaufenen Nocke fehlen halt ein paar Zehntel Hub, was ein paar PS Leistung kostet aber der Motor kann wieder voll ausdrehen. Vielleicht wäre es nicht verkehrt, wenn der Themenstarter hier ein paar Bilder von der Nocke einstellt. Es gibt hier bestimmt ein paar Spezi's, die was zu deren Zustand sagen können. Gruß G.W.