Also wenn du vor hast deinen Lebensunterhalt mit Kfz-Reperaturen zu verdienen, dann wirst du einen Meisterbrief machen müssen oder einen Meister einstellen. Wenn man von "Grauzonen" spricht, dann geht es oft um Schwarzarbeit. Und wenn die Konkurenz das mitbekommt hast du sehr schnell die Handwerkskammer und das Finanzamt am Hals. Die Handwerkskammer wird dafür sorgen, dass der Laden geschlossen wird. Schliesslich ist es in ihrem Interesse dass die Leute den Meisterbrief machen. Und dass man sich mit dem Finanzamt lieber nicht anlegen sollte wird jedem klar sein. Die Altgesellen-Sonderregelung ist in meinen Augen auch relativ. Weil, ob einer der vor 35Jahren z.B. an Trabis rumgeschraubt hat oder ein junger Hobbyschrauber eine Werkstatt betreibt, macht auch keinen Unterschied. Übrigens ist Deutschland, meines Wissens, das einzigste Land in Europa, dass eine Meisterprüfung vorschreibt. Im Ausland läuft das in der Regel so ab: Machst du gute Arbeit, hast du Kunden. Machst du Pfusch, spricht sich das rum und du hast keine Kunden mehr und kannst die Werkstatt schliessen.