Schönen guten Abend/Morgen allerseits, bei meiner Alltagskutsche (M40B18) gibt es ein Problem, dessen Lösung sich mir bisher noch nicht erschlossen hat. Ich fang einfach mal mit den Symptomen an. Als ich das FZG diesen Sommer kaufte, hatte ich keinerlei Probleme mit dem Fahrzeug. Mit der Zeit begann er gelegentlich bei Vollast und Touren unter 2k an zu ruckeln. Mittlerweile ist es so, dass er im kalten Zustand normal anspringt und auch unter Vollast problemlos läuft. Bei erreichen der Betriebstemperatur ist es so, dass ein ruckelfreies Beschleunigen nur mit etwa 1-20% der Gaspedalstellung möglich ist. Alles was darüber hinaus geht, sorgt dafür, dass der Wagen stark ruckelt und im schlimmsten Fall (beim Anfahren) ausgeht und dann nur nach reichlichem Orgeln anspringt. Erreicht der Motor eine Drehzahl über 2k ist Vollast problemlos möglich und nur hin und wieder gibt es ein Ruckeln über 4,5k Umdrehungen. Ebenso selten, aber vorhanden, sind Fehlzündungen. Desweiteren ist der Leerlauf im warmen Zustand von einzelen Aussetzern geprägt. Bisher kam es etwa 5 mal vor, dass das FZG im Stand einfach ausging (also nicht beim Versuch anzufahren abstarb). Ein beherzter Tritt auf das Gaspedal (Vollast) im Stand sorgt für ein sofortiges Absterben des Motors. Der Durchschnittsverbrauch liegt derzeit bei 80% Autobahn bei 8,6l/100km. Bisher wurden folgende Maßnahmen zur Identifikation durchgeführt: Eine Untersuchung nach Falschluft zeigte einen porösen Schlauch (Nr. 10), welcher umgehend ersetzt wurde. http://static.bmwfans.info/images/epc/MTkzOF9w.png Diese Maßnahme sorgte dafür, dass das Ruckeln fortan nur noch im warmen Zustand auftritt. Als weitere Maßnahme wurde der LMM gegen einen anderen ausgetauscht, welcher zuvor ohne Probleme arbeitete. Das brachte jedoch keine Veränderung. Bei der Begutachtung der Kerzen wurde erkannt, dass alle trocken sind und ein normales Verschleißbild vorweisen. Als nächster Schritt wurde der Benzindruck überprüft. Er befindet sich durchgehend im grünen Bereich. Danach wurde ein AU-Gerät am FZG angeschlossen wo sich herausstellte, dass der Wert des unverbrannten Treibstoffes bei etwa 1500 liegt (lt. dem Meister vor Ort seien bei älteren Fahrzeugen Werte um 100 die Höchstgrenze). Darüber hinaus sei der Sauerstoffanteil etwas zu hoch (ein Wert liegt mir leider nicht vor). Der Lambdawert betrug 1,025. Nach abgeschlossener Arbeit stellte der Meister fest, dass die Symptome auf einen Defekt in der Zündspule zurückzuführen sind. Ich bedankte mich und begab mich nach Hause, woraufhin ich umgehend Zündspule und Kabel zum Verteiler aus einem M40B16 verbaute. Nachdem Starten des E30 war der Fehler teilweise vorhanden. Würde man das Ganze auf einer Skala von 1 bis 10 betrachten, so ist das Problem nun als 5 einzustufen. Der Fehler tritt nachwievor auf, jedoch kann nun mit etwa 40% der Gaspedalstellung ruckelfrei beschleunigt werden. Ein Einbau der vermutlich defekten Zündspule samt Kabel zum Verteiler im M40B16 brachte die Erkenntnis, dass der M40B16 im kalten und warmen Zustand ohne Probleme läuft. Wo also kann der Fehler nun noch liegen? Wären Verteiler oder Zündkabel fehlerhaft, so müsste er doch auch im kalten Zustand schlecht laufen, oder? Ein fehlerhafter Temp-Geber kann es aufgrund des Lambda-Wertes auch nicht sein, oder? Ich hoffe, dass der Text einiger maßen verständlich ist und ich nichts vergessen habe. Bisher ist mir der entscheidene Einfall noch nicht gekommen, daher bin ich für Ideen eurerseits mehr als dankbar! Die Forensuche ergab leider keine (mE) passenden Treffer. Grüße Sascha