Wenn da Ölschlamm zurückbleibt, sollte man über eine Verkürzung des Wechselintervalls nachdenken oder besseres bzw geeignetes Öl verwenden und kein Rasenmäheröl. Naja, Jannis, du hast schon viele Beiträge geschrieben, aber hast du auch schon in Ölwannen geschaut Ölschlamm ist vielleicht etwas 'überspitzt' formuliert, aber es ist nun mal eine Tatsache, daß sich, wenn das Öl kalt ist, die sonst darin gebundenen Partikel als 'schleimiges etwas' -mir fehlt jetzt der Fachausdruck - aber dafür hab ichs schon oft gesehen unten absetzt. Wird das Öl dann kalt - und unvollständig, weils ja schon abgesetzt ist - dann gleich wieder zusätzlich zu früh zugeschraubt, gewechselt, verunreinigt der Bodensatz dann das neue und du hast: ALTES ÖL! gruß ADI Nimms mir nicht übel, aber ich hab nicht nur schon viele Beiträge geschrieben, sondern auch schon in (einige) eigene und fremde Ölwannen geguckt. Daher empfinde ich deine Aussage eher als "Stammtisch". Du magst deine eigenen Erfahrunge gesammelt haben. Ich habe in 10 Jahren Kfz-mechanikerei schon viele vernachlässigte Motoren gesehen, DIE hatten Ölschlamm. Also Wechselintervall verkürzen. Hallo Jannis, alter Stammtischbruder:-UU ! Hab auch schon seit 29 Jahren etliche Ölwannen von vorwiegend M10 Motoren offen gehabt. Auch topgewartete Exemplare mit geringer Laufleistung und lückenloser Historie weisen sehen da oft grauenhaft aus. Dabei ist der M10 Motor noch durch die Form der Ölwanne begünstigt. Als Insider kennst du sicher auch die Gepflogenheit das kalte Öl, daß ja so schon langsam fließt, noch gschwind zu stoppen, bevor man zuviel nachleeren muß. und sohat man statt vielleicht 0,1 Liter jedesmal 0,4 Liter vom alten historischen Öl drinnen. Die genauen Werte weiß ich nicht, dürfte aber hinkommen. Meine Erfahrungen beziehen sich vor allem auf Motorradmotoren. Da hier beim Viertakter Motor und Getriebe meist eine Einheit sind gibts Labyrinthe in der Ölwanne, damit beim Beschleunigen nicht das ganze Öl hinten landet. Da kann ich dir ein paar genauere Angaben machen. Beispielsweise bei einer gewissen Honda: 2,7 Liter mit Filterwechsel, raus gehen vom kalten Öl knapp 2 Liter, wenn man sobalds tröpfelt wieder zumacht. Inklusive Filter! Ich kenn da 2 Typen, die Jährlich ein Service machen lassen und immer mit 3 Liter Castrol auftauchen um, sobald sie dran sind, selber dabeizusein, wenn das Öl gewechselt wird. Der Typ leert jedesmal 2,5 Liter rein und ein paar 100 Kilometer später schimpfen sie, warum sie trotz Service eine neue Kerze brauchen. Komischerweise ist der Öllevel dann um 1cm zu hoch und der Luftfilter und eben die Kerzen total verölt. Aufs Öl und Wechselintervalle schaue ich. Aber bitte bei warmem Motor!