Einen 4.2 Liter V8 gab es bei Jeep nie! Im Wrangler und Cherokee gab es als Einstiegsmotorisierung einen 2.5l Vierzylinder. Im Wrangler gab es einen 4.2l Reihensechser, und später im Wrangler, Cherokee und Grand Cherokee einen 4.0l Reihensechser und ausschließlich im Grand Cherokee der ersten Generation einen 5.2l und 5.9l V8. Später dann noch einen 4.7l V8, den 5.7l HEMI V8 und den 6.1l HEMI V8 im SRT8. DIe Dieselmotoren laß ich mal aussen vor. Der 4.2 Liter ist recht schwach auf der Brust, dafür aber sehr durstig. Im allgemeinen ist der Wrangler serienmäßig nicht der Hit im Gelände, das liegt aber nur an den ungünstigen langen Übersetzungen, die noch aus der Willy-Zeit stammen. Mit kurzen Achsen, etwas höher und ein paar Sperren kann ihn kaum was aufhalten. Genau das würde bei dem Sondermodell "Rubicon" realisiert. Die Suzukis sind natürlich klasse im Gelände, weil sie leicht sind und über einen sehr kurzen Radstand verfügen. Der Defender ist nicht schlecht aber untermotorisiert. Und im Alltag nicht jedermanns Sache. Zu den moderneren Fahrzeugen: Der Cayenne/Tuareg sowie auch der G leben im Gelände nur von ihren Sperren, Achsverschränkung ist miserabel. Da ist der Range Rover schon ne andere Klasse. Hier simuliert das Luftfahrwerk im Gelände eine Starrachse indem sie immer die Luft auf die entlastete Seite drückt. So hat man im Gelände die Vorteile einer Starrachse und auf der Straße den Komfort einer Einzelradaufhängung. Auch der Grand Cherokee ist in Punkto Fahrwerk und Allradtechnik deutlich besser als die europäische Konkurenz. Die ganzen Pick Ups sind eigentlich nicht so toll im Gelände wegen ihrer unvorteilhaften Gewichtsverteilung. Die Isländerumbauten sind genau dafür gemacht was man im Video sieht, irgendwo im Wald sind eben wieder andere Fahrzeuge vorn, logisch. Ein Vergleich zu irgendwelchen vierachsigen LKWs oder einem Unimog ist natürlich völlig unsinnig...