5S Google liefern folgendes Ergebnis: " Die Droge namens Burundanga existiert wirklich, der Wirkstoff heißt Scopolamin und ist zum Beispiel als Droge aus Pflanzen wie der Engelstrompete, der Alraune oder dem Stechapfel lange bekannt. In einigen Ländern Latein- bzw. Südamerikas, etwa Kolumbien, benutzen Kriminelle diese dort als Burundanga bekannte Droge, um ihre Opfer gefügig zu machen. Sie werden ausgeraubt oder vergewaltigt. Um eine ausreichende Wirksamkeit des Mittels zu erzielen, muss die Droge jedoch inhaliert oder geschluckt werden. Dazu werden den Opfern zum Beispiel präparierte Zigaretten oder Getränke angeboten. Über Hautkontakt, etwa mit einer Visitenkarte, ist keine ausreichende Wirkung zu erzielen. Dazu ist die Kontaktzeit zu gering. Erst ein deutlicher längerer, intensiver Hautkontakt könnte zu einer ausreichenden Aufnahme des Wirkstoffs führen. Anders als in der Kettenbrief-artig verbreiteten Legende behauptet, ist die Droge geruchs- und geschmacklos. Behauptungen, derartige Methoden wären auch in anderen Ländern wie den USA oder in Europa üblich, entbehren jeder faktischen Grundlage. Auch die Behauptung, die von manchen Gebrauchtwagenhändlern an Seitenscheiben auf der Straße abgestellter Fahrzeuge angebrachten Kaufangebote und Visitenkarten seien zum Teil mit der Droge präpariert, ist frei erfunden."