Und zum Thema allgemein: Natürlich kann man mit einem E 30 spottbillig "über die Runden kommen!" Wenn man ein gutes Exemplar erwischt hat und eine Tüv-Periode damit fährt. Danach ist der Wagen aber heruntergeritten. Dann ist aber das Gejammer groß mit den Worten: Rost hier, Bremsbeläge da, blinde Scheinwerfer dort, usw. Es wurden zuvor lieber in Tieferlegungssätze, breite Pellen und anderes "sportliches" Zubehör investiert. Es wird gern übersehen, daß der E 30 zwischen 16 und27 Jahren alt ist! Da kann mal was dabei verschleißen oder ausfallen. In den 70ern und 80ern standen die Fahrzeuge bereits mit "dem zarten Alter von 10/12 Jahren" mit faustgroßen Löchern in der Karosserie auf den Schrottplätzen - auch BMW!!! Wenn sich ein Anfänger einen E 30 kauft, sollte er entweder sich mit der Materie ein ganz klein wenig auskennen, viele gute Kontakte diesbezüglich haben, oder Benzin im Blut haben. Ansonsten wird so ein Auto schnell zu einen regelrechten Groschengrab. Bei meinem ersten Auto hat mein Vater damals schnell einen Schlußstrich gezogen: Unfall gehabt, dabei zeigten sich Mängel, die man zuvor nur erahnen konnte - für`n Appel und einem Ei verkauft, nachdem nüchtern und präzise alles durchgerechnet war! Mein erster BMW war 18 Jahre alt, als ich ihn kaufte. Er war verbastelt und zeigte sich nachher als ein wahrliches Groschengrab. Wenn man es ganz nüchtern betrachtet, ist der E 30 ein Altfahrzeug, auch wenn er sich noch in einem gutem Zustand befindet. Das Fahrzeug wurde für eine "Lebenserwartung" von rund 12 - 15 Jahren und 200.000/250.000 Km konzipiert. Dies sollten sich besonders Anfänger mit einem schmalen Budget vor Augen führen.