Zitat da es deutschlandweit nur noch ein paar wenige kabelnetzbetreiber gibt und man als kunde auch noch regional gebunden ist würd ich mir solche aktionen schwer überlegen. /Zitat Nee also, Kabelnetzbetreiber gibst bestimmt hunderte ! Ich bin selbst technischer Mitarbeiter in einem kleinen Netzbetreiber. 2 Orte, Betreiber ist ein eingetragener Verein, bei uns gibts den Kabelanschluss für 3,50 Doppelmark im Monat. ca. 500 digitale, 44 analoge und reichlich 30 (analoge) Radioprogramme. Zusätzlich bieten wir DSL und Telefon via. BK-Netz an, da es die Telekomiker bis jetzt nicht geschafft haben, DSL zu liefern. Bei uns verdient sich aber eben auch keiner ne goldene Nase an den Kunden. So wie bei uns gibt es noch viele kleinere Kabelbetreiber, aber natürlich hat man da nie die freie Wahl, geht ja halt nur dort anzubieten, wo ein Kabel des Betreibers liegt. Zu Deinem Problem: Also technisch gesehen geht das mit nem Zweifachverteiler und Loch bohren. Erschleichen von Leistungen ist es allemal und strafbar. Technisches Problem: ein Zweifachverteiler halbiert die Leistung ( - 3dB) Wenn genug Pegel an des Nachbarn Dose da ist, reicht es für beide. Pegelstandard ist an TAD 60 bis 84 dB Viele (meisst eben gerade die teureren!) Fernseher gehen aber nur mit 65 bis 70 dB gescheit, darum - und wegen dem "Verteilen" machen die Betreiber eigentlich die Pegel um die 65dB. Mit ZweifachVT und Steckerverlussten - Kabeldämpfung haste dann nur noch 60dB und damit rauschen die allermeissten Geräte schon ein wenig. Weiteres Problem ist, dass in den AGB des Betreibers fast immer steht, dass der Kabelkunde zu geschäftsüblichen Zeiten zur Fernsehanlage Zutritt zu gewähren hat, das bedeutet, der Nachbar müsste tagsüber das Kabel immer verschwinden lassen. Fazit: zahle einfach die Kohle, da kannste auch anrufen, wenn das Bild mal beschissen ist