Differential-Entnahme an nem Schlachter - kurzer Dialog: S = Sascha mein Bruder I = da kommt ihr wohl selber drauf... ich steh unten in der Grube und mach grad die Antriebswellen vom Diff los - Kardanwelle ist schon gelöst, Diff-Lager schon gelöst, mein Bruder oben am Innenraum-Schlachten: I: Sascha - du hast das Diff aber noch nicht ganz losgemacht, oder?! S: Nö Nö, alles noch fest... I: Das wackelt aber so komisch - Ist das wirklich noch an der Achse verschraubt?! S: Ich hab da nur ein bisschen... WOOOM. Zack. Bämms! (ähnlich wie bei Batman) Da lag ich erstmal 2 Minuten mit allen Vieren von mir gestreckt auf dem Boden unserer Grube... Ich hatte das Differential "zum Glück" nur auf die rechte Schulter bekommen, da ich mit 1,90m nicht mit dem Kopf drunter "gepasst" habe... Mein Bruder hatte die Schräubchen ein wenig "zu weit" gelöst... Und ich erstmal ~1 Monat lang eine "Aua-Schulter"... Das Differentialgehäuse war vom "Eingang" bis zum Beifahrerseitigen Antriebswellenflansch zerrissen. Sowas hab ich vorher auch noch nie gesehen gehabt, aber: wenn so ein Teil aus nem Meter 60 Höhe von meiner Schulter abspringt und dann den Beton küsst ist Feierabend Oder Motorumbau an meinem Touring: Hosenrohre aus dem Fächerkrümmer gehen bis ca. zur Aufnahme des Querlenkers (waagerecht nach hinten). Bruder und ein oder zwei Kumpels stehen oben mit dem Motörchen (M50) am Kran und lassen ihn in den Motorraum runter. Ich steh also unten in der Grube und gucke ob Getriebe und Auspuff ordentlich an der Achse vorbeigehen. Dreh mich um um nach dem Schaltgestänge zu sehen und ZACK - Krieg ich von hinten ein Hosenrohr in den Schädel gebohrt... Naja ganz so schlimm wars nit aber ein, zwei Tage lang hatte ich hinten schon einen kreisrunden Abdruck von einem 56er Rohr am Hinterkopf... Aber ohne das Alles würd dat Schrauben irgendwo seinen Reiz verlieren Viele Grüße Chris