Welche Argumente? Irgendwann bist du halt persönlich geworden.... Was ich aufzeigen wollte: Wer sich informiert und gezielt wählt, macht genug, darf dann von mir aus auch meckern, wer nicht mal das hinkriegt, sollte ruhig sein. Was mir inzwischen richtig auf die Nerven geht: In jedem Internetforum und an jedem Stammtisch gibt es höchstschlaue Leute, die alles besser wissen, alles scheiße finden, aber nicht mal ihren Direktkandidaten im Bundestag beim Namen nennen können. Dass es sehr schwierig ist, Politiker zu sein, habe ich bestätigt, aber nicht unmöglich. Deswegen muss man aber selbst noch lange keiner sein, wäre ja auch blöd, wenn jeder Politiker wäre. Was ich dann später sagen wollte: In jedem Beruf gibt es gute und weniger gute Leute, bei den Politikern fällts eben besonders auf, auch zu Recht, bei anderen interessierts keine Sau. Bei beiden wärs aber falsch, dann alle über einen Kamm zu scheren und zu resignieren, oder? Klar sollte man seine Arbeit beherrschen, auch Politiker. Über diese hat man aber in einer Demokratie die bestmöglichen Kontroll- und Abwahloptionen, Nicht-wählen kann ich daher nicht verstehen, du scheinbar schon? Ich frag mal anders, was sind deine Alternativen oder Möglichkeiten, schlechte Politiker von Haus aus auszusortieren? Jeden einzelnen Satz zerpflücken kann ich auch, Argumente sind das noch lange nicht.