..also wenn die Werkstatt angeboten hat die Kosten für die neue Reparatur zu übernehmen und nichts weiter passiert ist, würde ich das Angebot annehmen und gut ist. Wenn ein Gutachter eingeschaltet wird und die Sache zum Gericht geht wird es teuer, dauert lang und wie hier schon angedeutet der Ausgang ist ungewiss. Wenn es ganz blöd läuft (am besten noch ohne Rechtschtuzversicherung) dann butterst Du noch ein bis dreitausend Euro für den Rechtsstreit hinein und am Ende bekommt die Werkstatt Recht. Spreche aus eigener Erfahrung. Bei mir hat eine BMW-Werkstatt NACHWEISLICH meinen M6-Motor runinert. Das ganze hat 6 Jahre gedauert bis ich mein Geld wieder hatte und am Anfang mußten erstmal 1500 Euro für Gutachter, Gerichtskosten etc. investiert werden. Ein ganz entscheidener Punkt war, das man nicht gegen die Werkstatt "kämpft" sondern, weil die i.d.R. gegen soetwas versichert ist, gegen die Versicherung. Und die versuchen mit allen Mittel kein Schadenersatz zu bezahlen. Auch bei meinem Auto hieß es dann: "Es ist halt nur ein alter Gebrauchtwagen". Das der Wagen aus erster Hand stammt, völlig original war und nie einen Winter gesehen hat und auch nur ein einer begrenzten Stückzahl gebaut wurde, interessiert dann niemanden. Ergo, mein Rat: Laß ihn reparieren und fertig. Edit , sehe gerade das Du aus Stuttgart bist..... dann kennst Du ja bestimmt die "Freundlichen" aus Asperg ...die für mich gar nicht mehr freundlich sind :) Viele Grüße Andreas