Hi, StefanE30, D-Fence, Timo325iTouring, DreY und ich haben uns gestern ein paar Gedanken zur Kopfrissproblematik bei den M20 Motoren gemacht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten alle Beteiligten auf den richtigen Weg zu führen gelang es uns einen Versuchsaufbau zu entwickeln um durch eine rafinierte Nachbearbeitung die Stabilität des Aluminums enorm zu erhöhen. Sofort nachdem die theoretischen Unterlagen ausgearbeitet waren haben wir uns an die Realisierung gemacht. Noch am selben Abend konnten wir die Versuchappartur in Betrieb nehmen. Nach einer Vorlaufzeit von etwa 3h waren die von uns prognostizierten und erwünschten thermischen Gegenbenheiten geschaffen. Der Prototypprobelauf konnte beginnen. BILD Nach einer vollen Stunde "Durchflammzeit" haben wir den Zylinderkopf wieder aus der Apparatur entfernt und mit auf 2°C heruntergekühltem Wasser etwa 4min lang schockbehandelt. Das Aluminum des Zylinderkopfes verhält sich hierbei umgekehrt proportional zu der Teigmasse aus der Nudeln hergestellt werden. Beim Teigericht wird das Kalte Wasser verwendet um das Zusammenzukleben zu verhindern, bei Aluminum funktioniert das genau andersrum, die Moleküle kleben förmlich aneinander und jede Rissbildung ist somit Vorgebeugt. Wegen akuter Dampfentwicklung war leider kein Festhalten der Schockbehandlung möglich. Im Anschluss wurd der Zylinderkopf noch von StefanE30 und D-Fence mit einem neuentwickelten Spezialwerkzeug, HIER ZU SEHEN, nachbehandelt. Nach erfolgreichem Testlauf waren alle überwältigt ob dem Erfolg der Aktion. Prädikat einstimmig, uneingeschränkt empfehlendswert !