Solltest Du die M20B23 Innereien bekommen hast Du ein Problem: Du baust alte Kolben, die viele Millionen Kilometer in ihren Zylindern zurück gelegt haben in einen Motor, der wiederum durch andere Kolben über viele Millionen eingeschliffen wurde. Son Zylinder ist nach der Leistung alles andere als rund. Und jetzt zwingst Du zwei ovale Teile zusammen, die so nicht zusammen gehören. Ne ne, ich würde es lassen, es kann gut gehen, es muß aber nicht. Ich hab solch eine Aktion auf bitten und betteln eines Kollegen damals gemacht, der wollte unbedingt einen eta e34. Nach dem der angeschleppte eta Block aber natürlich auf Grund der unterschiedlichen Bohrungen für die Motorhalter und den Ölmesstab nicht passte, kramte ich einen leeren M20B25 raus, der zufällig in einem e34 ein gebaut war. Der bekam dann die eta KW, Pleul und Kolben und fungierte fort an als 2,7l Luftpumpenumbau - für sage und schreibe 9800km (mich wundert, dass er überhaupt so lange hielt) Danach konnte man den Motor direkt ins Alteisen geben (dafür war der Block eh gedacht). So muntere Riefen habe ich an einer Laufbahn bis dahin noch nicht gesehen, so schöne blautöne an Kolben auch nicht. Fazit: was Du Dir da so aus denkst kostet Geld, soll es denn halten. Und dieses Geld in einen 2,3l stecken macht nur Sinn, wenn der Motor ein originaler 2,3er aus / für einen 323i ist (und da eigentlich auch nur beim e21)