Das liegt daran, das die Führung in Unternehmen ab einer bestimmten Größe eine solche Eigendynamik entwickelt, die sie per se vollkommen vom Rest des Unternehmens bwz. den real vorliegenden Gegebenheiten abschottet. Während in der Produktion 5 Mann abgebaut werden, werden zur Optimierung des Ablaufs und der Verwaltung 3 neue Bürokraten eingestellt. Diese sind in den meisten Fällen nicht nur unproduktiv an sich, nein, die entwickeln eine ungeahnte Kreativität im Erfinden von Blödsinn- schließlich muß ja die eigene Notwendigkeit bewiesen werden, auch wenn es keine gibt. Schönes Beispiel hier in SB war eine stadteigene GmbH. 55 Mitarbeiter produktiv, 125 in der Verwaltung. Das ging auch bestimmt 2 Jahre gut. Solange nach dem Motto "Viele Häuptlinge, wenig Indianer" gearbeitet wird, werden solche Sachen immer wieder passsieren.