Ich bin kein Admin, der irgendwelche Dinge übers Bein brechen will nur weil er meint es wär das einzig richtige. Ich hör mir die Meinungen der anderen User an und wenn ich sehe, dass ein Großteil der Leute einen Vorschlag ablehnen, dann beiße ich mich auch nicht dran fest sondern frage nach Alternativen bzw. denke mir selbst welche aus. Ich muss gestehen, dass ich die Idee mit den Verwarnungen am Anfang nicht schlecht fand. Beim genaueren überlegen seh ich aber wirklich die Gefahr, dass der ganze Schuss nach hinten los gehen könnte. Wie die anderen schon gesagt haben: das hier soll kein Anarchie-Board werden, in dem jeder sein Posting 2 mal durchlesen muss, um zu schauen ob er darin auch wirklich niemandem zu nahe kommt oder irgendwelche Äußerungen von sich gibt, die einem anderen nicht passen könnten. Dennoch sollten einfach gewisse Grundregeln eingehalten werden. Ich glaub kaum, dass manche Leute hier im echten Leben im selben Tonfall mit anderen reden würden, wenn sie demjenigen wirklich gegenüber stehen würden. Da scheinen in der "Anonymität" des Internets einfach andere Regeln für einen gewissen Teil der Leute zu gelten. Und das kann einfach nicht sein. Das Problem ist, dass - falls eine echte "Nettikette" hier existieren würde - die wenigsten dieser Leute beim verfassen ihrer Beiträge darüber nachdenken ob ihr Text sich nun an diese Richtlinien hält oder nicht. Als Admin befindet sich man hier (wie so oft) in einer echten Zwickmühle. Einerseits darf man es nicht soweit kommen lassen, dass gegenseitige Beleidigungen hier an der Tagesordnung sind, andererseits darf man aber auch nicht zu hart durchgreifen und so in die Gefahr laufen quasi übers Ziel hinauszuschießen und das Gefühl einer totalen, rücksichtslosen Überwachung aufkommen zu lassen. Ich denke so lange diese "Ausrutscher" eher noch die Ausnahme sind, sollte man es vielleicht vorerst noch bei der Schließung von Topics oder notfalls dem löschen von Beiträgen belassen. Alles andere würde zu weit gehen und so mittelfristig das gesamte Boardleben gefähren.